Messdienerwochenende zum Thema „Anders sein“

„Anders sein vereint“ – unter diesem Motto haben sich die Messdiener zu ihrem diesjährigen Wochenende an der Steinbachtalsperre getroffen.  Anders sein ist nicht nur normal und gut, sondern macht auch einzigartig – mit diesem zentralen Gedanken befassten sich die Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren und ihre Leiter von Freitag 17. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, gemeinsam mit Diakon Michael Lux.

Zur Einführung in das Thema wurde das Musikvideo „AndersSein vereint – Inklusion für Deutschland“ auf Youtube gezeigt. Ausgehend von diesem Lied wurde dann am Samstag in einer der Programm-Einheiten, welche die Leiter für die Kinder vorbereitet hatten, ein eigenes Musikvideo gedreht. Darin brachten die Messdiener ihre Talente und ihren Zusammenhalt vor die Kamera. Außerdem wurden Spiele angeboten, bei denen die Kinder in andere Rollen schlüpften, Masken und persönliche Armbänder bastelten und die Messe für den Samstagabend mit Pfarrer Franz-Josef Steffl vorbereiteten.

Aktionen wie das Grillen, das Chaos-Spiel und die Nachtwanderung  waren auch dieses Jahr wieder Höhepunkte des Treffens. Am Sonntag wurde dann mit dem gemeinsamen Angucken des selbstgedrehten Musikvideos das Thema abgeschlossen und das Wochenende mit der schon traditionellen Saftreflexion beendet.

Hannah Grüne

Auch Kumasi trauert um Harry Neyer

Auch die Gemeinde Sankt Paul in Kumasi trauert um Harry Neyer. Für den Mitbegründer der Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden in Ghana und Meckenheim gab es auch in Kumasi einen Trauergottesdienst. Dabei hielt der dortige Pfarrer John Opoku eine Ansprache. Ein Foto von der Auferstehungsmesse in Meckenheim am 10. Juni erinnerte an Neyer, der die Partnerschaft vom Gründungsjahr 1986 bis 2005 leitete.  Neyer war am 3. Juni im Alter von 86 Jahren gestorben.

Den Bericht zur Trauerfeier in St. Johannes der Täufer finden Sie hier.

Messdiener im Gespräch über Judentum, Islam und Christentum

50 Kinder und Jugendliche haben sich  gemeinsam mit Diakon Michael Lux auf den Weg zur Steinbachtalsperre gemacht, wo sie ihr alljährliches Messdienerwochenende verbrachten. „Weltreligionen“ lautete das Thema bei dem Treffen am Wochenende 15. bis 17. Juni. Hierzu hatten die Leiterinnen und Leiter Einheiten vorbereitet, in denen die Kinder spielerisch mehr über das Christentum, das Judentum und den Islam lernen konnten.  Zu jeder Religion gab es eine kurze Einleitung, in der alle schon viel Neues über die monotheistischen Religionen erfuhren.

Meckenheims Sternsinger sind Häusle­-Bauer

Kinder in Indien ziehen aus Lehmhütten in regendichte Häuser um

Wenn für die Sternsinger von St. Johannes der Täufer in Meckenheim die Sommerferien beginnen, dann wird für zahlreiche Kinder in Bamini im fernen Indien auch etwas Großartiges passieren. Sie werden zum ersten Mal im Leben in ein richtiges wetterfestes Haus einziehen. 76 dieser Häuser gibt es dort schon, im Juni werden es 87 sein.

Alle diese Häuser für besonders bedürftige Familien konnten nur deshalb gebaut werden, weil jedes Jahr in Meckenheim die Sternsinger mitten im Winter von Haus zu Haus ziehen. Sie sammeln Spenden für die Sozialprojekte von Pater James - und das, obwohl sie noch nicht geboren waren, als er vor gut 25 Jahren in St. Johannes als Kaplan wirkte. Regelmäßige Lebensmittelzuteilungen können damit finanziert werden und auch individuelle Hilfen für in Not geratene Witwen mit ihren Kindern. Bildungsprojekte werden ebenfalls davon in Bamini gefördert, besonders für Mädchen, damit die Ärmsten Anschluss an die Welt von heute bekommen.

Angehende Ordensschwestern helfen dabei. Die Liste der kleinen und großen Hilfen ist lang. Nur ein besonders beeindruckendes Beispiel sollte noch erwähnt werden. Was für Meckenheims Kinder der Sport als Freizeitaktivität bedeutet, das ist für Baminis Kinder das Üben der uralten rituellen Tänze Indiens. Bei Pater James finden sie einen Raum und freiwillige Helferinnen, um diese Tradition weiterzuführen: Und das bedeutet UNENDLICH VIEL in einem Armenviertel in Indien.

Anneli Litzka

Der Sternsinger-Brunnen in Indien

„Ich habe so einen Durst“. Diesen Satz werden irgendwann in diesem Sommer auch die Meckenheimer  Mädchen und Jungen oft sagen. Und sie werden dann ganz selbstverständlich zu Hause ein Glas Wasser, einen Eistee oder irgendein anderes kühlendes Getränk in die Hand bekommen. Die Sternsinger von St. Johannes wissen noch gar nicht, dass sie mit ihrer Sammlung im Januar dafür gesorgt haben, dass nun auch im fernen Indien bei Pater James vielen Kindern klares Trinkwasser zugänglich wird. Was das bedeutet, kann man erst verstehen, wenn man weiß, dass in diesem Teil des indischen Subkontinents im Mai Temperaturen zwischen 46 und 50 Grad gemessen werden, bevor der Monsunregen irgendwann im Sommer einsetzt.

Erste Hilfe mit Dr. Tom in der Kita

Die Handpuppe Dr. Tom hat Anfang Juni die Kinder der St. Jakobus-Kita in Ersdorf besucht. Mit Unterstützung von zwei ASB-Mitarbeitern zeigte er den Kindern, wie man Pflaster und Verbände richtig anlegt. Spielerisch tasteten die Kinder sich an die Erste Hilfe heran. Dr. Tom stand ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Besonders große Augen machten die Kinder beim Besuch des Rettungswagens, der vor der Kita parkte. Das Innere wurde genauestens begutachtet - und probeweise konnten einige Kids in der Liege transportiert werden.

Kita-Abschlussfahrt der Dino-Kinder

Die Dino-Kinder der Kita Sankt Petrus in Lüftelberg haben ihre Abschlussfahrt zum Erlebnishof Bölingen unternommen. Am Mittwoch, 10. Juni, ging es mit dem Bus vom Meckenheimer Bahnhof dorthin. In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder in der Kita sehr intensiv mit der Anatomie, dem Verhalten und der Vermehrung von Regenwürmern beschäftigt. Elke Inden-Krämer vom Erlebnishof führte durch die verschiedenen Forschungsstationen und ermöglichte direkte Einblicke in die Welt der Regenwürmer.

Zum Thema „Regenwurm und Co – die spannende Welt des Bodens“ führte sie die Gruppe in ihre Obstanlagen. Hier lernten die großen und kleinen Teilnehmer verschiedene Erdarten kennen, wie sie zusammengesetzt waren und für welche Zwecke sie am günstigsten sind. Als Sinnesspiel konnten die Kinder mit verbundenen Augen die unterschiedlichen Erdarten. Ein Experiment zeigte den interessierten Kids, dass festgefahrene Erde kein oder kaum Wasser aufnehmen kann; lockere Erde dagegen saugt das Wasser schnell auf.

Anschließend durften die Dinos mit Schaufeln „bewaffnet“ die Erde umgraben und nach Lebewesen suchen. Die ausgebuddelten Maden, Ohrenkneifer, Ameisen, Asseln, Spinnen und Schnecken wurden in Becherlupen gelegt und konnten so bestens untersucht werden. Zwei Regenwürmer wurden gewogen und gemessen und in ihren Bewegungen beobachtet. Dies brachte Frau Inden-Krämer auf die Idee, einen Regenwurm-Wettlauf mit den Kindern durchzuführen- ein Riesenspass.

Nach 3 Stunden und einer Imbiss-Pause verabschiedete sich die Gruppe von ihrer Führerin. Das anschließende Spielen auf dem Spielplatz rundete den Ausflug ab. Mit dem Bus ging es müde, aber auch zufrieden wieder nach Hause.

Familien-Programm beim Schützenfest

Zum diesjährigen Schützenfest der Sebastianusschützen Altendorf-Ersdor sind nicht nur die Bruderschaften des Bezirksverbandes Voreifel gekommen, sondern auch viele Anwohner des Doppelortes – unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling und die beiden Ortsvorsteher. Nach der Messfeier mit Präses, Pfarrer Reinhold  Malcharek, und dem Diözesanpräses der Schützen, Stefan Ehrlich, begannen die Schießwettkämpfe für Schützen und Bürger und das Rahmenprogramm mit Kinderschminken und „Water Walking Balls“. Für das leibliche Wohl sorgte ein großes Kuchenbuffet und auch Herzhaftes gab es reichlich.

Das evangelische und katholische Verständnis von Abendmahl und Eucharistie

Im Verständnis von Abendmahl und Eucharistie gibt es zwischen evangelischer und katholischer Kirche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Pfarrer Mathias Mölleken von der evangelischen Christuskirche und der leitende Pfarrer der katholischen Pfarreiengemeinschaft Meckenheim, Pfarrer Reinhold Malcherek, erläutern jeweils die theologische Sicht ihrer Konfession. Hier die in den "Perspektiven" angekündigte Langfassung der Beiträge:

 

Abendmahl

Eucharistie

210 Kinder auf Wallfahrt mit der Handpuppe "Maria"

210 Kinder aus sechs katholischen Kindertageseinrichtungen des Seelsorgebereichs Meckenheim sind mit Ihren Erzieherinnen unter der Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen nach Flerzheim gepilgert. Jedes Kind bekam am Dienstag, 19. Mai, eine Wallfahrerkette, auf die beim Start in der jeweiligen Kita symbolisch die erste Perle aufgefädelt wurde.

Mit dem Bus ging es nach Lüftelberg. Für viele Kinder war das schon bereits das erste große Highlight des Tages. Dort angekommen, trafen sich die Kinder aller sechs Einrichtungen an der römischen Wasserleitung. Mit musikalischer Unterstützung durch Reinhild Jóvári wurde dort ein Marienlied angestimmt. Die Handpuppe „Maria“ besuchte die Kinder und begleitete sie bei allen weiteren Pilgerstationen, wo die Wallfahrtskette jedes Kindes um weitere Perlen und zum Abschluss um ein Kreuz ergänzt wurde.

Im Flerzheimer Kloster wurde zur Stärkung gemeinsam gepicknickt, bevor alle Kinder und angereiste Eltern und Großeltern an der Mariengrotte vorbeipilgerten. Beim abschließenden Wortgottesdienst erhielt jedes Kind seine fertige Wallfahrtskette. Die Pilgertour war für alle Kinder ein großes Erlebnis und wird sicher nicht der letzte seiner Art bleiben.

Hilfe für Flüchtlingsfrauen: Neue Maschinen für Nähstube

Praktische Ökumene zugunsten von Flüchtlingsfrauen: Die Merler Caritas hat der Nähstube in der evangelischen Friedenskirche vier neue Nähmaschinen zur Verfügung gestellt. In der vor einem Jahr von Sabine Bauer im Rahmen der Mutter-Kind-Gruppe eingerichteten Nähstube lernen Flüchtlingsfrauen aus zehn Nationen den Umgang mit den Maschinen. Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ fertigen sie Taschen, Beutel, Decken und andere Sachen – und präsentieren sie stolz.

Chor "The Loved Flock" bei Familienmesse

"Auf den Spuren der Apostel in die Eine Welt" – so lautete das Motto der Familienmesse am Sonntag, 18. Juni 2017, in Sankt Michael. Im Zentrum stand der Sendungsauftrag Jesu an seine Apostel, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden. Zu diesem Internationalen Gottesdienst konnte die Gemeinde den philippinischen Chor "The Loved Flock" aus Bonn begrüßen, der die Gottesdienstbesucher verzauberte. Nach dem Gottesdienst lud der Familienmesskreis zu einem Buffet mit Leckereien aus verschiedenen Weltgegenden ein. Die zahlreichen Besucher ließen sich die Köstlichkeitern schmecken.

Martin-Kirche statt Blätterdom

Der Regen hat einen Strich durch die Rechnung gemacht: Statt im Blätter-Dom an der Tomburg feierte die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ihren Gottesdienst am Pfingstmontag in der Pfarrkirche Sankt Martin in Wormersdorf. Dort bekamen die Besucher einen Eindruck von der neu renovierten Orgel. In dem Gottesdienst spielten die Musikfreunde Fidelia Wormersdorf; und es sang der Chor "Cantica Nova". Der Pfarrausschuss Ersdorf/Wormersodrf bereitete die anschließende Begegnung im Pfarrzentrum mit Kartoffelsalat, Würstchen, Kaffee und Kuchen vor.

Großer Dank für die Sternsinger-Brunnen

Indischer Bischof Ephrem Nariculam zu Besuch in Meckenheim

Große Ehre am Sonntag, 12. Juni,  für die Sternsinger von Sankt Johannes der Täufer in Meckenheim: Bischof Ephrem Nariculam aus der Diözese Chanda im fernen Zentral-Indien feierte mit den Mädchen und Jungen die  Heilige Messe, um sich darin für die äußerst ertragreichen Sammlungen der letzten Jahre und vor allem auch für das Ergebnis der Sternsinger-Aktion vom letzten Januar zu bedanken. Und da er sieben Jahre im frostigen Kanada gelebt und gelehrt hat, kann er gut ermessen, was es für Kinder und deren Begleiter bedeutet, alljährlich drei Tage im winterkalten Januar unterwegs zu sein. „Ihr seid das Salz, das in der Erde wirkt, ihr seid als Missionare Engel für ärmere Kinder in Indien“, betonte er sichtlich gerührt. Mit am Altar stand auch der Sekretär des Bischofs, Pater Jimmy Kuruvilla, der für Caritas-Aufgaben in Chanda verantwortlich ist.

Abschied von Harry Neyer

Eine große Trauergemeinde hat am Samstag, 10. Juni, in einem Gottesdienst in der Kirche Sankt Johannes Abschied genommen von Harry Neyer. Der frühere Vorsitzende des Pfarrgemeinderates,  Mitbegründer der Kumasi-Partnerschaft und Vater des Fairen Handels war am Samstag vor Pfingsten (3. Juni) im Alter von 86 Jahren gestorben.

Die Auferstehungsmesse feierten der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Jesuitenpater Hans Langendörfer, und Meckenheims Pfarrer Reinhold Malcherek mit Familienangehörigen, Pfarreimitgliedern, Vertretern der Pfadfinder und beruflichen Wegbegleitern Neyers. Der Kinduku-Chor aus Odenthal gestaltete die Feier musikalisch mit. Der Verstorbene war neben dem Altar aufgebahrt. Ein Foto zeigte ihn mit einer Gitarre. Die Beisetzung der Urne sollte zu einem späteren Zeitpunkt in der Urnengrablege der Namen Jesu Kirche in Bonn erfolgen.

JAKK-Jugendmesse mit vollem Programm

Eine Jugendmesse mit vollem Programm: Für den Gottesdienst am Samstag, dem 9. Mai, hat der Jugendarbeitskreis JAKK einige Beiträge vorbereitet. Der Jugendchor sang und eine Jugendliche wurde neu in die Gemeinschaft der Messdiener aufgenommen. Die Messe mit dem Titel „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ fand diesmal in der Kirche St. Johannes der Täufer statt. Im Anschluss kamen die Messbesucher auf dem Kirchplatz noch zu einem von JAKK vorbereiteten Grillen zusammen, bei dem es zu netten Gesprächen und gemeinsamen Spielen von Jung und Alt kam.

Die JAKK-Mitglieder führten in der Messe Beispiele von Personen an. Diese berichteten, wie in Medien oder in der Familie oder zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten der Wert eines Menschen missachtet wird. Die Jugendlichen hatten das Thema „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ passend zur ersten Lesung des Tages ausgesucht. Darin wirft sich Kornelius ehrfürchtig vor Petrus nieder. Der aber richtet Petrus auf und sagt: „Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.“ Darauf ging Pfarrer Franz-Josef Steffel in seiner Predigt ein. Er stellte heraus, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, und dass man das „nur“ im Titel der Jugendmesse eigentlich einklammern könnte.

Am Ende der Predigt wurde Felicia Stahlhut in die Gemeinschaft der Messdiener eingeführt und mit Beifall der Gemeinde aufgenommen. Felicia ist 15. Sie wird künftig mit ihren Freundinnen, die bereits seit ihrer Kommunion am Altar dienen, die Gruppe der neuen Messdiener übernehmen. Diese werden sich nun, nachdem sie kürzlich zur Kommunion gegangen sind, auf ihre Einführung zum Jahresende 2015 vorbereiten.

Hannah Grüne

Große Nähaktion in der Jakobus-Kita

Große Kreativaktion in der Jakobus-Kita Ersdorf: In der letzten Maiwoche trafen sich viele Kindergartenmütter, um 44 Kuscheldecken für die Kinder zu nähen. Schneiden, Legen, Nähen, Knoten – jede helfende Hand wurde gebraucht. Das Material für die neuen und bunten Decken hatte der Förderverein der Kita angeschafft. Der Elternbeirat kümmerte sich um alles Weitere. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und lädt die Kita-Kinder nun regelmäßig zum Schmusen und Kuscheln ein.

Fronleichnam in St. Johannes

Impressionen von der Fronleichnamsfeier in St. Johannes finden Sie in der Bildergalerie.

Spannende Wald-Woche der Jakobus-Kita Ersdorf

Die Kinder der St. Jakobus-Kita Ersdorf haben Anfang Mai eine Waldwoche am Fuße der Tomburg erlebt. Die Natur wurde mit allen Sinnen erkundet. So mancher Bach sorgte dafür, dass die Gummistiefel bis zum Rand voll Wasser standen. Die Kinder waren mit viel Spaß bei der Sache. Es wurden Wassertiere beobachtet, Staudämme gebaut und Weiden-Tipis errichtet. Nach jedem Tag nahmen die Eltern völlig verschmutzte, dafür aber gut gelaunte Kinder in Empfang. An zwei Tagen musste die Waldwoche wegen Unwetter-Warnungen unterbrochen werden. Einmal begleitete Diplom-Biologin Silvia Johna die Naturwichtel, während die übrigen Kinder in der Wald-Tagesstätte spielten.

Impressionen vom Pfingstmontag

Impressionen von der Hl. Messe zu Pfingstmontag an der Tomburg finden Sie in der Bildergalerie.

Weihbischof Puff besucht Pfarrgemeinderat

Weihbischof Ansgar Puff hat im Rahmen seiner Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim an einer Sitzung des Pfarrgemeinderates teilgenommen. Dabei verschaffte sich der Geistliche am Donnerstagabend, 23. April, im Pfarrzentrum von Sankt Martin in Wormersdorf einen Eindruck von der Arbeit des Gremiums und seiner Ausschüsse. Puff begrüßte das vielfältige Engagement und lobte insbesondere den Einsatz für Flüchtlinge.

Zugleich wies er darauf hin, dass ihm bei der Visitation die vielen Neubaugebiete in Meckenheim aufgefallen seien. Er regte an zu überlegen, wie die Pfarreiengemeinschaft eine Brücke zu den Neubürgern schlagen und mit ihnen tiefer in Kontakt treten könne.

Zudem forderte der Weihbischof die Mitglieder des Gremiums auf, sich auf massive Änderungen in der Kirche in den nächsten Jahren einzustellen. Die Zahl der Katholiken und Priester sowie die kirchliche Finanzkraft seien rückläufig. Diese Entwicklung erfordere einen „Systemwechsel“ in der Kirche. An die Stelle eines „Service-Christentums“, das von der Kirche bestimmte Dienstleistungen erwarte, müsse mehr eine „Selbstorganisationsmentalität“ treten, das auf aktive Beteiligung der Gemeindemitglieder setze. Dies bedeute indes nicht, dass Laien mehr tun müssten, wenn Hauptamtliche weniger leisten könnten.

Der Weihbischof will bei einem Gemeindetreff mit der Pfarreiengemeinschaft und ihren Gremien über die Eindrücke seiner Visitation sprechen. Die Begegnung findet am Donnerstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von Sankt Johannes statt.

Kleinkinder-Wallfahrt zur Mariengrotte

Schon zum zweiten Mal sind Altendorf-Ersdorfer Kleinkinder zu einer Wallfahrt zur Lourdes-Grotte bei Esch aufgebrochen. Am Sonntag, 21. Mai, machten sie sich vom Gewerbegebiet Gelsdorf mit ihren Eltern unter Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen auf den Weg. Eine Marien-Handpuppe berichtete den Kindern an drei Weg-Stationen vom Leben der Gottesmutter. Besonders spannend erlebten die Kinder den Schutz unter dem „Mantel Marias“. Dieser wurde symbolisch durch ein großes Schwungtuch dargestellt, unter dem einmal die Kinder und einmal die Eltern Platz fanden. An der Lourdes-Grotte wurde gemeinsam gesungen und gebetet, bevor ein gemeinsames Picknick der Familien folgte

Der nächste Kleinkinder-Gottesdienst findet am 17. September um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Jakobus in Ersdorf statt. Hierzu lädt das Orga-Team bereits jetzt ein.

Goldkommunion 2015 in St. Johannes der Täufer

Am Weißen Sonntag haben zwölf Erstkommunikanten des Jahres 1965 in St. Johannes ihre Goldkommunion gefeiert. Zum Gottesdienst am 12. April 2015 begrüßte Pfarrer Reinhold Malcherek alle Teilnehmer ganz herzlich und lud sie zu einem kleinen Empfang im Anschluss an die Heilige Messe in den Pfarrsaal ein. Dort hatte der Pfarrausschuss die Bewirtung übernommen. Dabei wurden alte Fotos betrachtet - und vergangene Zeiten lebten auf.

Kinder der Petrus-Kita legen Gemüse-Hochbeet an

Große Aktion im Garten der Kita Sankt Petrus in Lüftelberg: Am Mittwoch, 10. Mai, legten die Kinder dort ein Hochbeet an. Die Kita hatte sich bei einer Ausschreibung der Stiftung Edeka beworben und daraufhin Edeka Breil aus Meckenheim-Merl als Paten zugewiesen bekommen. Das Unternehmen schickte der Kita Anschauungsmaterial. Und gemeinsam mit den Kindern erarbeiteten die Erzieherinnen das Anlegen des Hochbeetes, in dem Gemüse wachsen soll.

Am Morgen fuhren die Mitarbeiter der Stiftung mit einem vollgeladenen LKW vor. Aufgeregt standen die Kinder an der Türe. Gut ausgestattet mit Gießkannen und Schürzen konnten sie ans Werk gehen. Sie versammelten sich um das Hochbeet und hörten den humorvollen und kindgerechten Anleitungen aufmerksam zu. Nacheinander wurden Eisbergsalat, rote Beete, Möhren, Lollo Rosso, Gurken, Radieschen und Kohlrabi von den Kindern eingepflanzt, gesät und gewässert. Und zur Belohnung für ihre tatkräftige Arbeit erhielt die Kita Themenbücher. Und jedes Kind bekam eine Urkunde.

Kardinal Woelki kündigt Reformen in Gemeinden an

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Reformen in den Gemeinden angekündigt. "Wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs", heißt es im Fastenhirtenbrief des Erzbischofs. Aus der Gestalt des Christentums, die lange Zeit prägend gewesen sei, könne keine Norm für die Zukunft abgeleitet werden.

Zur Entlastung und Sicherung der Seelsorge plädiert Woelki für kleine Glaubensgemeinschaften, die im Nahbereich ihrer Nachbarschaft tätig werden und auf die andere aufmerksam werden. "Wir brauchen solche religiösen Tankstellen, um unser religiöses Leben vor Austrocknung zu bewahren." Mit solchen geistlichen Gemeinschaften würden sich die Seelsorgebereiche und Pfarreien zu pastoralen Räumen entwickeln, in denen karitative Einrichtungen, Kindertagesstätten oder kirchliche Schulen vernetzt sein werden. So bleibe Kirche vor Ort erlebbar.

Weiter verlangte Woelki eine Ausweitung des Blicks auf jene Menschen, die am Rande der Kirche stünden oder Gott nicht kennten. "Es darf uns doch nicht nur um die sieben bis zwölf Prozent derer gehen, die sonntags die Heilige Messe mitfeiern", so der Kardinal. "Vielmehr haben wir auch die anderen 85 bis 90 Prozent im Blick zu halten, und zwar so, dass diese innerlich beteiligt sind, mit Christus in Verbindung kommen und sich selbst als einen lebendigen Teil von Kirche erfahren."

Stabwechsel beim Seniorentreff von Sankt Johannes

Der Seniorentreff von Sankt Johannes hat eine neue Leitung: Bei einer Feierstunde am 30. September im Pfarrsaal wurde Helga Bäffgen verabschiedet und ihre Nachfolgerin Susanne Bernhardt vorgestellt. Für ihr selbstloses Wirken erhielt dabei Helga Bäffgen die Goldene Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes.

Helga Bäffgen leitete seit 2010 den Seniorentreff, obwohl sie diese Aufgabe nur übergangsweise übernehmen wollte. Zuvor war sie bereits über 15 Jahre als Helferin aktiv. In einer sehr persönlich gehaltenen Ansprache würdigte die Leiterin des Fachdienstes Gemeindecaritas, Annegret Kastorp, Helga Bäffgens Wirken: Sie habe einfallsreich die Nachmittage und Ausflüge gestaltet. Dazu gehörten jahreszeitlich geprägte Kaffeerunden, die - etwa an Karneval - mit ausgewählten und selbst verfassten Vorträgen aufgelockert wurden. Anschließend überreichte Harald Klippel, Direktor des Caritasverbandes Rhein-Sieg, die Caritas-Auszeichnung. Zu den Gratulanten gehörten Pfarrer Reinhold Malcherek, Diakon Michael Lux und die anwesenden Senioren.

Helga Bäffgen selbst bedankte sich bei ihren langjährigen Mitstreiterinnen. Ihrer Nachfolgerin, Susanne Bernhardt, wünschte sie viel Glück und Freude für die neue Aufgabe.

Pfarrer Malcherek begrüßte Susanne Bernhardt mit einem Blumenstrauß und bedankte sich für ihre Bereitschaft, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Anstelle der sonst üblichen Kaffeetafel durften sich Teilnehmer und Gäste an einem reichhaltigen Salatbuffet bedienen und sich ein Glas Sekt sowie Steaks und Würstchen vom Grill schmecken lassen. Ein Quartett des Merler Chores „Die Brücke“ und der „Spontan-Chor“ der Helferinnen trugen zum Gelingen des Nachmittags bei.

Der Seniorentreff von Sankt Johannes besteht seit etwa 45 Jahren. Die Begegnungen finden außerhalb der Schulferien in der Regel alle 14 Tage dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr im Pfarrsaal unter der Pfarrkirche statt. Die Termine werden jeweils in den Pfarrnachrichten bekannt gegeben. Die neue Leiterin Susanne Bernhardt ist unter der Telefon-Nr. 95 36 95 zu erreichen. Auskünfte erteilt auch das Pastoralbüro, Hauptstraße 86, Telefon-Nr. 5067.

Mit Bagger und Schaufel ans Werk...

„Mit Bagger und Schaufel an die Arbeit" hieß es am Samstag, den 06.07.2013 bereits um 09:00 Uhr morgens vor dem Außengelände der Kath. Tageseinrichtung für Kinder St. Maria.
Die engagierten Helfer errichteten einen Parkplatz für die Familien der KiTa. St. Maria in Wormersdorf. Der Platz des Parkplatzes vor dem  Pfarr- und Begegnungszentrums, welcher bisher genutzt wurde, ist begrenzt und konnte dem regen „KiTa- Verkehr" nicht Stand halten.
Für die Eltern, Herrn Nederstigt und Herrn Dr. Funken kein Problem. In einer gemütlichen Runde, mit belegten Brötchen wurde tatkräftig und schnell ein Parkplatz errichtet. Durch eine großzügige Spende des  Kirchengemeindeverbands wird dieser Parkplatz mit Kies bedeckt und kann somit für die Eltern der KiTa bequem zum Parken genutzt werden.

Die KiTa St. Maria sagt
DANKE

Bild: Die Väter der KiTa St. Maria errichten gemeinsam mit Herr Nederstigt und Herr Dr. Funken einen Parkplatz für die Einrichtung

Eltern der Jakobus-Kita wählen neuen neuen Beirat

Stefanie Gemein, Helga Klein und Celiné Momsen sind wieder in die Elternvertretung der Jakobus-Kita in Altendorf-Ersdorf gewählt worden. Neu für das Gremium bestimmte die Elternversammlung Andrea Hatesaul, Daniela Feuser und Markus Mazurs. Auf der Tagesordnung des Treffens stand auch der Bericht über das vergangene Jahr mit vielen Veranstaltungen. Zu Beginn begrüßte Leiterin Rabea Becker Pfarrer Reinhold Malcherek als Vertreter des Einrichtungsträgers.

Auf Kaperfahrt Richtung Schule

Zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit-Zeit haben die Maxi-Kinder der Jakobus-Kita in Ersdorf ein Schlaffest mit Eltern und Geschwistern gefeiert. Los ging es mit einem Wortgottesdienst in der Ersdorfer Kirche Sankt Jakobus. Mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen bestückten die Kinder ein Schiff, welches sie auf Kurs Richtung Grundschule bringen soll.

Anschließend ging es für die Maxis im Kindergarten weiter, wo Piratenoutfits gebastelt wurden. Als Freibeuter mit Hut und Augenklappe ging es bald auf Schatzsuche durch Ersdorf. Es waren viele Aufgaben zu lösen. Und zu guter Letzt wurde der Schatz gehoben: für jedes Kind eine Portion Eis.

Die Erzieherinnen hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt: Es wurden T-Shirts gestaltet, gespielt und gemeinsam gegessen. Die Übernachtung war für alle ein großes Highlight. Beim gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen, zu dem Eltern und Geschwister hinzukamen, konnte man das eine oder andere verschlafene Kindergartenkind beobachten. Im Anschluss erhielten die Kinder ihre Mappen mit Bildern und Fotos, sowie ihre Schultüten, die sie in den Wochen zuvor mit den Erzieherinnen gestaltet hatten. Mit den Eltern schenkten die Kinder dem Kita-Team noch zwei Bänke für den Außenbereich, sowie ein großes selbst gemaltes Bild für drinnen.

Geistliches Testament von Kardinal Meisner

Der verstorbene Kardinal Meisner hat ein geistliches Testament hinterlassen. In dem im Jahr 2011 verfassten „letzten Wort“ ruft der frühere Kölner Erzbischof dazu auf, dem Papst zu folgen. Meisner war am 5. Juli im Alter von 83 Jahren beim Urlaub in Bad Füssing gestorben.

Das geistliche Testament finden Sie hier.

Das Domradio hat auf seiner Internetpräsenz zum Tode von Kardinal Meisner eine Sonderseite eingerichtet. Diese finden Sie hier.

Kita-Kinder aus Wormersdorf im Eiswerk

Eine besonderes Erlebnis – gerade bei den hohen Temperaturen: 27 Kinder der katholischen Tageseinrichtung Sankt Maria in Wormersdorf haben mit ihren fünf Erzieherinnen das seit März 2016 eröffnete „Eiswerk“ von Christopher Nolden in Rheinbach besucht. Der dreijährige Justus fand allein schon die Bustour ganz besonders aufregend und wäre gerne auch noch weiter gefahren. Für die „schlauen Eulen“, die Vorschulkinder, war es der letzte gemeinsame Ausflug mit der Gruppe.

Im „Eiswerk“ an der Weiherstraße 8 gab es erst einmal Frühstückspause. Dann ging es los - und in Kleingruppen in die Eisküche von Herrn Nolden. Die Kinder durften auf einem Tisch sitzen und konnten von dort alles gut beobachten. Jannis, 4 Jahre, fand es toll, dass der Tisch auch mit Ihnen gedreht wurde, so dass sie immer alles ganz genau sehen konnten.

Tim Breuer ist neuer Jungschützenprinz

Drei Teilnehmer wetteiferten um den Titel - und Tim Breuer holte den Prinzenvogel mit dem 90. Schuss von der Stange. Den sportlichen Erfolg errang er beim Prinzenschießen der Schützenjugend aus Ersdorf-Altendorf am Montag, 22. September. Die Pfänder des Vogels gingen zuvor an Kai Kriechel (Kopf), Tim Breuer (rechter Flügel) und Johannes Jacoby (linker Flügel).
Vor dem Wettbewerb hatten sich die Schüler- und Jungschützen der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf zur Jugendversammlung getroffen und Hendrik Beer zum stellvertretenden Jungschützenmeister gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Anne Klein an und wird gemeinsam mit der 1. Jungschützenmeisterin Andrea Wiesel die Leitung der Jugendabteilung übernehmen.

Kita "Zur Glocke" jetzt U3-tauglich

Wie eine lange Menschenkette von der Kirche St. Johannes der Täufer bis zur Kita „Zur Glocke" zog sich die Prozession der Festgemeinde bei den Einweihungsfeierlichkeiten des Erweiterungsbaus. Nach der festlichen Familienmesse, die von den Kindern und Erzieherinnen der Tagesstätte mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen vorbereitet und von der Kinderschola begleitet wurde, wollten doch viele dabei sein, als Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek die acht neuen Räume einsegnete. Einen Vorläufer unserer katholischen Kindertagesstätte fand dieser bereits im Evangelium: „Lasset die Kinder zu mir kommen!" Diese Aufforderung Jesu sei auch in Zeiten des KiBiz (Kinderbildungsgesetz) und speziellen Raumanforderungen an die Betreuung von Kleinkindern die eigentliche Aufgabe.
Als Vertreter des Kirchengemeindeverbandes fasste Dr. Bernhard Heckenbücker kurz zusammen, was in den letzten Jahren alles geschehen musste, damit künftig „Glockenkinder" von 2 bis 6 Jahren in den vorbildlich ausgestatteten und liebevoll gestalteten Räumen betreut werden können. Vom Grundstücksankauf über die Planungen bis zu den einjährigen Bauarbeiten konnte das ganze Projekt nur in enger Zusammenarbeit mit der Seniorenhaus GmBH der Cellitinnen gelingen, die angrenzend eine Haus für drei Senioren – Hausgemeinschaften aufbauen.
Nach weiteren Gruß- und Dankesworten u.a. von Bürgermeister Bert Spilles, Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen und Seniorenhausleiterin Ingrid Gierich schloss ein selbstgedichtetes Lied der Kinder und Erzieherinnen über das Jahr des Umbaus das offizielle Programm ab. Das Fest ging weiter, für die Erwachsenen mit Sekt und Fingerfood, Kaffee und Kuchen, Führungen durch die alten und neuen Räume. Die Kinder freuten sich auf der Hüpfburg, bei der Schatzsuche und beim Kinderschminken. Ein tolles Fest ließ alle Gäste die Freude über die gelungene Arbeit so vieler erleben.

JAKK-Jugendmesse: "Bin ich hier zu Hause!?"

Die Frage nach dem Zuhause hat sich jeder schon einmal gestellt. Bei der Jugendmesse in Ersdorf hat der Katholische Jugendarbeitskreis Meckenheim (JAKK) diese Frage gemeinsam mit der Malteser Jugend aus Meckenheim einmal aufgeworfen und sie dabei ganz konkret auf die aktuelle Flüchtlingslage bezogen. Denn eines ist den Jugendlichen klar: „Das sind Menschen, die unsere Hilfe brauchen!“

Und so wurde nicht nur an Herz und Seele appelliert, den Flüchtlingen nicht mit Argwohn und abweisend gegenüber zu stehen. Es wurden auch mit einer Reihe an an Vorurteilen aufgeräumt, die durch Medien und Internet geistern. Etwa dass Deutschland bezogen auf seine Größe gar nicht einmal so viele Flüchtlinge aufnimmt und Schweden da fünfmal weiter ist. Auch die oft zitierte Polizeistatistik entpuppt sich bei genauem Hinsehen als haltlos, um auf die vermeintliche Kriminalität von Migranten zu schließen. Denn diese zeigt nur, dass Migranten häufiger einer Straftat verdächtigt werden – eine Tatsache, die sich auch aus den Vorurteilen der Mitbürger nährt, die Ausländer häufiger anzeigen, „einfach weil es Ausländer sind“.

Die Messe nutzte der neue Kreisjugendseelsorger Thomas Taxacher, um sich den Jugendlichen aus Meckenheim vorzustellen. Er zeigte sich begeistert von dem Engagement und lud im Gegenzug ein, einmal in seiner Jugendmesse in Siegburg vorbeizuschauen.

Mit der Schützenjugend in die Sommerferien

28 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren sind am letzten Schultag mit der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf in die Sommerferien gestartet. Beim „Sommerferien Special“ von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag boten sieben  Jugendleiter der Schützenbruderschaft ein Programm mit vielen Highlights: Beim Chaos-Spiel und der abendlichen Schatzsuche durch den Doppelort kamen die Kinder in Bewegung. Am Ende der Suche wurde der Schatz gehoben — Marshmallows für das Lagerfeuer. So konnte der Abend gemütlich ausklingen und die letzten Teilnehmer wurden mit müden Augen um 1 Uhr in ihre Zelte geschickt. Für viele der Jüngeren stand die erste Übernachtung im Zelt oder sogar die erste Übernachtung ohne Eltern an.

Erstes Ökumenefest in Meckenheim: Pfarrerin und Pfarrer loben Fortschritte

Sie haben das Motto „Da kann ja jeder kommen“ wörtlich genommen: Zahlreiche evangelische und katholische Christen fanden am Sonntag, 2. Juli, den Weg zum ersten ökumenischen Begegnungsfest in Meckenheim. Statt wie geplant in der Swistaue fand das Fest wegen des wechselhaften Wetters rund um die evangelische Christuskirche statt. Bei kreativen Angeboten, Essen und Trinken und gemeinsamen Singen verbrachten die Besucher aus beiden Konfessionen einen gemeinsamen Nachmittag. Impressionen vom Fest finden Sie in der Bildergalerie.

Das Fest startete mit Gottesdiensten jeweils in der evangelischen Christuskirche und der katholischen Kirche Sankt Johannes. Als Zeichen der Verbundenheit nahm der katholische Pfarrer Franz-Josef Steffl am Gottesdienst in der Christuskirche und der evangelische Pfarrer Radomír Nosek an der Messfeier in der katholischen Johanneskirche teil. In den Gottesdiensten wurde der Wunsch artikuliert, das Trennende zu überwinden und von Gott mehr gemeinsam Zeugnis abzulegen.

Bilder vom Katholikentag gesucht

Wer aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim war vom 8. bis 13. Mai beim Katholikentag in Münster? Gerne können Sie uns Bilder von ihrem Besuch in der Westfalenmetropole zukommen lassen, um sie in eine Bilderstrecke einzustellen. Bitte senden Sie Ihre Bilder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Erste Eindrücke finden Sie bereits in der Bildergalerie.

Claudia Motzka verabschiedet sich

Eigentlich endet ihr Jahr in der Meckenheimer Pfarreiengemeinschaft erst im September. Doch wegen der Sommerferien hat Gemeindeassistentin Claudia Motzka bereits am Sonntag, 6. Juli, im Gottesdienst in St. Michael in Merl Abschied genommen. Pfarrer Reinhold Malcherek dankte ihr für Ihren Einsatz in der Pastoral der Gemeinden; sie sei für das Pastoralteam eine große Bereicherung gewesen.

Auch Claudia Motzka selbst zeigte sich dankbar für ihre erstes Berufsjahr als Gemeindeassistentin. Sie habe in der Seelsorge viele Erfahrungen machen und Menschen ein kleines Stück ihres Weges begleiten können, sagte die 24-Jährige. In allen Pfarrgemeinden sei sie tätig gewesen: beispielsweise in Ersdorf beim Weltgebetstag der Frauen, in Wormersdorf bei der Familienmesse zur Sternsinger-Aktion, in Lüftelberg bei der Vorbereitung der Familienmesse oder in Meckenheim bei einer Kirchenführung. Besonders intensiv sei die Zeit in Merl gewesen, wo sie sechs Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion begleitet und in diesem Rahmen ein Weihnachtskrippenspiel und einen Kinderkreuzweg gestaltet habe.

Die Gemeindeassistentin dankte dem Pastoralteam, insbesondere ihrer Mentorin, Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen. Nach dem Gottesdienst lud sie zu Kuchen und Kaffee ins Gemeindezentrum. Im nächsten Schritt möchte Claudia Motzka schwerpunktmäßig Erfahrungen im Religionsunterricht sammeln.

Feuer in der KiTa St. Josef : Lagerfeuer

Am vergangenen Freitag (26.07.2013) trafen sich, so war gedacht, eine kleine Gruppe Eltern mit Kindern zum Singen und Stockbrot backen am Lagerfeuer.

Falsch gedacht. Nachdem der Plan öffentlich war, meldete sich eine große Gruppe Eltern (47) und Kinder (48) an. Treffpunkt: in und um den Sandkasten der KiTa St. Josef in Wormersdorf.

Mit viel Herzblut und einigen melodischen Abweichungen haben alle einen fröhlichen Abend verbracht. Stockbrot gab es zuerst für die Kinder, denen aber auf die Dauer das Garen über dem Feuer zu lange dauerte. So erinnerten sich, besonders die Väter, an ihre Jugendzeit und setzten sich um das Feuer.

Es war ein gelungener Abend, den wir sicher im nächsten Jahr wiederholen werden.

Grillen für Groß und Klein

Zwölf Väter und ihre Kinder haben sich unter Leitung von Chefkoch Ralf Kabus an die Vorbereitung gemacht - von ausgefallenen Speisen vom Grill und alles was dazugehört. Kleinere Blessuren waren lediglich beim Schneiden der Rohkost zu verzeichnen. Nach 11.00 Uhr kamen die dazugehörenden Mamas und Geschwister. Und nun wurde auch noch der Paijas in die Kleider „gestopft“. Am Mittag gab es gegen 13.00 Uhr ein leckeres Mittagessen.

Ghana-Partnerschaftsfest

Impressionen vom diesjährigen Ghana-Partnerschaftsfest finden Sie in der Bilderstrecke.

Den Artikel des General-Anzeiger zum Partnerschaftsfest finden Sie hier.

Start der Schützenjugend in die Sommerferien

Am letzten Schultag sind 30 Kinder mit der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf in die Sommerferien gestartet. Zum zweiten Mal veranstalteten die Jugendleiter ein „Sommerferien Spezial“. 24 Stunden lang – von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag – boten sieben Jugendleiter ein Programm mit vielen Highlights.  Unter dem Motto „Deutschland ist bunt“ setzten sich die Kinder altersgerecht mit dem Thema „Geflüchtete“ auseinander und berichteten von ihren Erfahrungen in der Schule oder im privaten Umfeld, bevor spielerisch mit einer Geschichte die Flucht von Kindern nachempfunden wurde. Hier konnten Große und Kleine nachvollziehen, wie man Stück für Stück auf private Gegenstände verzichten muss. So blieben Turnschuhe, Teddy oder Smartphone nach und nach bei der Flucht aus dem Heimatdorf auf der Strecke, bis jedes Kind am Ziel nur noch ein Teil vorzuweisen hatte. Anschließend hinterließen die Kinder auf einer Deutschlandkarte viele bunte Handabdrücke, um symbolisch die Vielfalt Deutschlands darzustellen.

Wieder eine Königin bei den Altendorf-Ersdorfer Schützen

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf hat vom  31. August bis zum 2. September zu den jährlichen Schießtagen und zum Majestätenschießen eingeladen. Die Königswürde erzielte mit  376. Schuss Melanie Schreiner. Sie ist seit einem Jahr Mitglied der Bruderschaft. Neuer Bürgerprinz wurde Maximilian Vith mit dem 39. Schuss und neue Bürgerkönigin wurde Talita Imgrund mit dem 214. Schuss. Brudermeister Christian Klein krönte mit seinem Stellvertreter Marco Klee die neuen Majestäten.

Ferienfreizeit für 13 Wormersdorfer Kinder

Zum vierten Mal hat das Familienzentrums Sankt Josef in Wormersdorf für 13 Kinder des Ortes ein Ferienprogramm aufgelegt. Fünf junge Frauen und ein Mann gestalteten In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Rheinbach die letzten beiden Ferienwochen. Dazu gehörten ein tägliches gemeinsames Frühstück, sportliche Aktivitäten beim Tomburg Boxing Verein, ein Tag auf dem Spielplatz in Bad Neuenahr und ein Besuch im Odysseum in Köln. Ein weiterer Höhepunkt war ein Ausflug in den Erlebnispark Tolli in Mayen. Auch im kommenden Jahr soll es eine Ferienfreizeit des Familienzentrums geben.

Kommt zusammen!

Kinderschminken, Filzbälle basteln, in der Hüpfburg toben. Das Gemeindefest 2013 hatte für die Kleinen viel zu bieten. Und für die Großen vom Kuchen über Schwenkgrill bis zum Getränkepavillon eigentlich auch alles, was man an einem heißen Sommertag braucht.

Eingeladen hatte als Veranstalter der Kirchenvorstand St. Martin Wormersdorf und etwa 400 Gemeindemitglieder und Gäste kamen zur Familienmesse und dem anschließenden bunten Treiben rund um den Kirchturm.

Als Kooperationspartner sorgten die Rom-Walfahrer für nicht-alkoholische Cocktails und der Sportverein mit Torwandschießen und Volleyballspiel auf der Gemeindewiese für Stimmung. Familie Flohe unterstützte die Messdienerarbeit mit ihrem mobilen Pizzaofen und die Küsterin Silke Thoma lud zu einer außergewöhnlichen Kirchturmführung ein.

Insgesamt schafften es die Veranstalter und ihre Partner, eine lebendige Dorfmitte in und um den Kirchturm zu schaffen. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass sie mit weiteren Aktionen wie einem Martinsmarkt im November, einem Benefiz-Essen und unserem Gemeindefest 2014 dem Ziel des Erhalts einer lebendigen Gemeinde rund um und mit Kirche einen Schritt näher kommen.

Erster Kleinkindergottesdienst in Ersdorf

Erstmals seit vielen Jahren fand in der der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. in Ersdorf wieder ein Kleinkindergottesdienst statt. Dieser wurde unter dem Motto „Wir alle haben einen Namen“ von Eltern aus der St. Jakobus Kita gemeinsam mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen vorbereitet und am 22. September gefeiert. Auf einem Tuch, welches auch bei den künftigen Terminen „die Mitte“ darstellen soll, konnte jedes der gut 20 gekommenen Kinder mit oder ohne Hilfe der Eltern symbolisch „ein Kind“ ausmalen und mit seinem Namen versehen. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Familien zum gemütlichen Ausklang im Pfarrheim.

Erzieherin Birgit Görtz verabschiedet sich von Jakobus-Kita

Birgit Görtz, die Leiterin der Maulwurf-Gruppe der Jakobus-Kita in Ersdorf, wechselt nach 23 Jahren die Kindertagesstätte. In Wormersdorf will sie noch einmal etwas Neues wagen. Dort wird sie ebenfalls mit einer Gruppenleitung betraut.

Mit Beginn ihres 2. Ausbildungsjahres zur Kinderpflegerin im August 1993 gehörte Birgit Görtz zum Erzieher-Team der Jakobus-Kita Ersdorf. Von 2009 bis 2012 machte sie parallel zu ihrer Arbeit eine Ausbildung zur Erzieherin und übernahm mit deren Abschluss die Gruppenleitung.

Die Kinder, Eltern und das Erzieher-Team aus Ersdorf verabschiedeten Birgit Görtz mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ihre gute Laune, vielen Ideen und guter Draht zu den Kindern wurden allseits geschätzt. Den Wunsch, noch einmal woanders zu arbeiten, kann jedoch jeder verstehen.

„Immer wieder erfrischende Neuerungen“

Pastoralreferentin Franziska Wallot feierlich verabschiedet

Die Pfarreiengemenschaft Meckenheim hat sich am Sonntag, 9. Juli, im Familiengottesdienst von Sankt Johannes feierlich von Pastoralreferentin Franziska Wallot verabschiedet. Bei einem anschließenden kleinen Empfang dankten ihr Pfarrer Reinhold Malcherek und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Matin Barth, für ihr seelsorgliches Engagement. In den fünf Jahren ihres Wirkens habe sie „immer wieder erfrischende Neuerungen“ auf den Weg gebracht, so Barth.

Dabei verwies er besonders auf die Initiativen Wallots für die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarreiengemeinschaft. So habe sie maßgeblich zu einem neuen Internetauftritt beigetragen. Zudem habe sie das Magazin „Perspektiven“ mitbegründet, mit dem gerade auch jene Menschen erreicht werden sollen, die keinen direkten Kontakt zur Kirchengemeinde haben. Wallot habe aber auch bedeutende Impulse für die Firmkatechese und die Gestaltung der Familienmessen gegeben. Barth wünschte Franziska Wallot und ihrer Familie einen guten Neustart in Köln-Porz.

Auch das Pastoralteam verabschiedete sich von ihrer Kollegin und schenkten ihr ein Bild. Das Gemälde zeigt zwei Boote – Symbol für den alten Wirkungskreis und dem künftigen Arbeitsfeld  in hoffentlich nicht zu rauer See.

Andreas Otto  

Impression von der Verabschiedung von Franziska Wallot finden Sie in der Bildergalerie.

Chor "Pamoja" wieder beim "Altstadtfest" dabei

Zum dritten Mal ist am ersten Septemberwochenende der deutsch-kongolesische Chor "Pamoja" ("Gemeinsam") bei der Ghana-Partnerschaft und beim Meckenheimer Altstadtfest zu Gast gewesen. Bedingt durch die Baumaßnahmen um die Pfarrkirche Sankt Johannes musste die "Partnerschaft" mit ihrem traditionellen "Afrikanischen Markt" und dem Chor auf den Kirchplatz ausweichen.

"Pamoja" unterstützt mit seinen Auftritten den nun zehn Jahre bestehenden Bonner Verein "Sun for Children", der in der Stadt Goma an der Grenze zu Ruanda Waisen- und Straßenkinder betreut. Der Chor fand erneut begeisterten Zuspruch und wurde bereits zum nächsten Altstadtfest am 05./06. September 2015 eingeladen.

Die Ghana-Partnerschaft bot auf Ihrem Markt Kunstgewerbe, Kleidung und Gewürze aus Afrika sowie ghanaisches Mittagessen an, das bei den Meckenheimer Bürgern seit Jahren sehr beliebt ist. Der Ertrag des "Marktes" fließt wie der des jährlichen "Gerümpelturniers" des katholischen Jugendarbeitskreises JAKK in den Ausbildungsfonds der Partnergemeinde Sankt Paul in Kumasi/Ghana. Daraus werden Kinder und Jugendliche aus armen Familien nach strengen Kriterien unterstützt.

Dritte Ferienaktion des Familienzentrums St. Josef - ein Erfolgserlebnis

Heute ging diese Aktion, an der 18 Kinder teilnahmen, mit einem Grillfest zu Ende.
Ein fröhliches Programm mit vielen Aktionen über zwei Wochen  lies keine Langeweile aufkommen. Höhepunkte waren: ein Besuch im Maislabyrinth, Trainingsstunden beim Tomburg Boxing, ein Tag an der Steinbachtalsperre und ein Besuch im Sportmuseum in Köln. Sicherlich am meisten beeindruckt hat die Kinder aber der Blick über Rheinbach aus dem Korb des Leiterfahrzeuges.
Im nächsten Jahr wird es diese Ferienfreizeit wohl wieder geben und wer Interesse hat, Betreuer zu werden, kann sich schon jetzt melden.
Die Fahrten zu den Veranstaltungen ermöglichten uns: Eltern und Förderer mit Kleinbussen.

Ihnen und auch den Sponsoren sei an dieser Stelle ein herzliches „Danke"  gesagt.

Auf dem Campus sind die Kinder los

Die Maxi-Kinder der Jakobus-Kita Ersdorf haben am 8. September einen Ausflug zum Campus Klein-Altendorf gemacht. Dort begrüßte sie Herr Wiesel, um mit ihnen durch die Plantagen zu fahren. Beim Pflücken von Äpfeln und Birnen lernten die Kinder viel über den Obstanbau. Zudem gab es große Bäume mit riesigen Blättern zu bestaunen. Und auch sonst gewannen die Kinder tolle Eindrücke, zum Beispiel beim Besuch der Gewächshäuser mit vielen Tomaten und Gurken sowie bei der Besichtigung des Kühlhauses und der Sortieranlage. Die Kinder hatten an diesem Tag viel Spaß und lernten auf spielerische Weise den Campus Klein-Altendorf kennen.

Meckenheimer Delegation in Ghana empfangen

Nach der Abreise dreier Gäste aus Ghana mit Dr. Martin Barth sowie  Angelika  und  Thomas  Herwartz  wurde  die  Delegation aus  Meckenheim  vom  amtierenden Erzbischof  Gabriel  J. Anokye in Kumasi empfangen. Sie konnte eine englische Dokumentation zu der nun 30 Jahre bestehenden Partnerschaft zwischen St. Johannes d.T. und St. Paul überreichen. Der Erzbischof würdigte erneut diese in der größten Diözese Ghanas einzig bestehende Gemeindepartnerschaft als modellhaft.  Aus  gegenseitigem  Kennenlernen  und wechselseitigem  Lernen sei geistliche Verbundenheit und solidarisches Handeln bei der Unterstützung dringender Bildungsprojekte erwachsen. Die Delegation besichtigt diese Projekte, um den Stand der Entwicklung feststellen und weiter planen zu können.

Jahresabschluss der Jakobus-Kita Ersdorf

Zum Jahresabschluss des Kindergartenjahres in der Jakobus-Kita Ersdorf gab es einen Grillnachmittag mit Kindern, Eltern und dem Erzieher-Team. Auch die Familien, deren Kinder nach den Sommerferien in die Kita kommen, nahmen zahlreich teil. Leiterin Rabea Becker begrüßte alle Anwesenden, bevor der Nachmittag mit Grillwürstchen, Salaten und kalten Getränken startete. Die Kinder tobten nach Herzenslust auf dem Außengelände, wurden geschminkt und hatten viel Spaß, während die Eltern die Zeit nutzen, um sich zu unterhalten.

Jugend schießt Tore für Ghana: Mehr als 777 Euro Erlös

Mehr als 777 Euro Spenden für Ghana hat das diesjährige Gerümpelturnier des Arbeitskreises JAKK erbracht – wenn denn auch die zugesagten Unternehmensspenden eingehen. Das Spendenturnier fand am 24. August zum achten Mal am Meckenheimer Bolzplatz in der Schützenstraße statt. Die Spieler zwischen 14 und 25 Jahren sammelten im Vorfeld Sponsoren, die einen bestimmten Betrag für jedes Tor zusagten, das im Turnier geschossen wurde. Insgesamt erzielten die sieben Mannschaften 38 Tore. Der Gewinn fließt in den Ausbildungsfonds der Partnergemeinde von Sankt Johannes in Kumasi in Ghana.
Neben den Tor-Spendern haben sich auch einige Unternehmen dazu bereit erklärt, mit Festbeträgen die Aktion zu unterstützen. Zudem steigerte der Verkauf von Grillfleisch bei dem guten Wetter das Ergebnis. In den letzten sieben Jahren kamen durchschnittlich 777 Euro zusammen - eine Schnapszahl, die wohl auch in diesem Jahr übertroffen wird. Interessenten können sich nach wie vor beteiligen. Daten zum Spendenkonto: Kirchengemeinde Sankt Johannes d. T., Raiffeisenbank Rheinbach, BIC: GENODED 1RBC, IBAN: DE46 3706 9627 1002 5980 23, Betreff: "Spende zugunsten Ausbildungsfonds Ghana-Partnerschaft".

Schießtage für Jedermann der St. Sebastianus-Schützenbrüderschaft

Schießtage für Jedermann in Altendorf mit knapp 150 Teilnehmern

Altendorf. Am 30. August und 1. September wetteiferten knapp 150 Teilnehmer bei den Schießtagen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf um die vorderen Plätze.

Neben dem Luftgewehrschießen in den Klassen „Damen", „Herren" und „Schützen" wurde für die unter Zwölfjährigen ein kostenloser Lasergewehr-Wettkampf angeboten. Jannis Weber setzte sich bei den 14 Teilnehmern durch und errang, wie bereits 2012, den 1. Platz (44 Ringe). Mit 43 Ringen wurde Anna-Lena Heinrichs Zweitplatzierte vor Max Bruch (42 Ringe). Alle drei wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Im Bogenschießen gewann Ingo Winterscheid (50 Ringe) vor Wolfgang Selbach und Elvira Winkler (jeweils 48 Ringe). Die Sieger erhielten Süßwaren-Preise.

Ebenfalls eine Medaille erhielt Niklas Weiler, der mit 36 Ringen den Sonderpreis bei den teilnehmenden Minderjährigen errang.

Die Siegerehrung und offizielle Bekanntgabe der Mannschafts- und Einzelwertungen der anderen Klassen findet am kommenden Samstag (7. September) im Laufe des Königsballes statt.

Der Ball beginnt um 20:00 Uhr und wird zu Ehren der noch bis Sonntag amtierenden Majestäten, Königin Sandra Laube mit Prinzgemahl Hardy, Prinzessin Judith Breuer und Bürgerkönig Ferdi Koll gefeiert. Eine Cocktailbar, eine Tombola und Live-Musik mit dem Party-Duo „Palm Beach" sorgen für einen gemütlichen Abend auf dem Schützenplatz in Altendorf (Ahrstraße hinter dem Ortsausgang Richtung Gelsdorf).

Am Sonntag den 8.9. werden die neuen Majestäten mit dem traditionellen Holzvogelschießen ermittelt. Das Bürgerkönigsschießen mit dem Kleinkalibergewehr, zu dem alle Nichtschützen ab 18 Jahre herzlich eingeladen sind, beginnt um 11:30 Uhr.

Die Krönung und Gratulation der neuen Majestäten findet am Sonntagabend um 20:00 Uhr auf dem Schützenplatz statt. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft freut sich auf eine starke Beteiligung an allen Terminen.

Zum Verstorbenengedenken am kommenden Montag (9.9./Beginn um 20 Uhr an der Altendorfer Burg) laden Schützen und Ortsausschuss herzlich alle Bürger von Altendorf-Ersdorf ein.

Hilfe kommt an: Fahrräder für Flüchtlinge

Die Hilfe ist angekommen: Meckenheimer Bürger haben für Flüchtlinge in der Apfelstadt zwei Fahrräder gespendet. Ein Somalier und ein albanisches Kind freuen sich über die neue Beweglichkeit auf zwei Rädern (Fotos: Karlheinz Schmidt).

Sommerliches Pfarrfest in St. Michael

Unter strahlend blauem Himmel und bei Temperaturen über 25 Grad  hat die Pfarrgemeinde St. Michael in Merl am 25. September ihr Pfarrfest gefeiert. Der Pfarrausschuss konnte eine Reihe von Gruppen gewinnen: Da gab es eine Gemäldeausstellung, einen Stand des „Kleinen Buchladens“ vom Neuen Markt sowie der Messdiener mit Milch-Shakes und Popcorn, Kinderschminken, einen Chorauftritt der Katholischen Grundschule sowie eine Darbietungen der Merler Musikschule. Zum 20. Jahrestag der Einweihung der Orgel in St. Michael bot Kantor Bernhard Blitsch eine Führung an.

Starken Zuspruch fand die von der Raiffeisenbank Rheinbach zur Verfügung gestellte Hüpfburg, deren Transport die Firma Reifen Rüttgers ermöglichte. Pfarrgemeinde und Pfarrausschuss danken darüber hinaus sehr herzlich dem Malteser-Hilfsdienst für seinen Einsatz, allen Helfern/innen sowie den Spendern von Salaten und Kuchen für das reiche Buffet.

Kennenlernfest in der Jakobus Kita

Ende August war es soweit: Alle Familien der Jakobus Kita Ersdorf wurden zum Kennenlernfest in die Kindertagesstätte in der Raiffeisenstraße eingeladen. Leiterin Rabea Becker begrüßte Klein und Groß und stellte das Programm für die Kinder vor. Für diese waren im großen Sandkasten Schätze vergraben. Und eine Malwerkstatt lud zum kreativen Gestalten ein. Derweil blieb den Eltern Zeit, sich bekannt zu machen und zu unterhalten.

Pilgertour von Wormersdorf nach Mayschoß

Es ist eine alte Tradition: Die Wallfahrt nach Mayschoß. 19 Pilger machten sich am Sonntag, 21. September, mit Pfarrer Reinhold Malcherek von Wormersdorf aus in das Ahrtal auf – trotz strömenden Regens. Ziel war die Relique des heiligen Rochus in Mayschoß. Er gilt als Nothelfer und Schutzpatron gegen Pest, Cholera und Seuchen. Nach der Legende soll er im 13. Jahrhundert auf seiner Pilgerreise nach Rom Pestkranke gepflegt haben, bevor er selbst an der Seuche erkrankte, dann aber auf wundersame Weise wieder geheilt wurde.

Bereits im 17. Jahrhundert, als in der Gegend um Wormersdorf die Pest grassierte, gab es Wallfahrten ins Ahrtal. Später lebte diese alte Tradition wieder auf – wenngleich sich die Motivation des Wallfahrens verändert hat. So geht es heute mehr darum, wieder zu sich selbst und zu Gott zu finden oder um Gemeinschaft im Glauben zu erleben.

In diesem Jahr hatte das Vorbereitungsteam die Wallfahrt unter das Thema „Auf dem Weg des Friedens“ gestellt. In den Gebeten und Liedern ging es um den Frieden in der Welt. In Mayschoß traf die Fußgruppe auf weitere Gemeindemitglieder, die mit dem Auto zur heiligen Messe um 11.00 Uhr gekommen waren. Im Anschluss an den Gottesdienst und an einen gemeinsamen Imbiss im dortigen Pfarrheim machte sich die Pilgergruppe dann auf den Rückweg nach Wormersdorf. Auf dem Hof Nussbaum in Kalenborn erfolgte nochmals eine Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Bereits jetzt sind alle Gemeindemitglieder zur Teilnahme an der nächsten Rochus-Wallfahrt eingeladen. Sie findet am Sonntag, 20. September 2015, statt.

St. Sebastianus-Schützenbrüderschaft präsentiert neuen König

Sebastianus-Schützen in Altendorf-Ersdorf feiern ihre Majestäten

Altendorf-Ersdorf. Mit dem 341. Schuss auf den Rumpf des widerspenstigen Holzvogels beendete Werner Gurk einen regelrechten Krimi.

Um die Königswürde wetteiferten sechs Teilnehmer. Sie holten den Holzrumpf in kleinsten Stücken von der Stange, so dass sie bei den letzten 30 Schuss kaum noch das Ziel erkennen konnten. Für Brudermeister Christian Klein war es „ein echter Krimi".

Zu guter Letzt hatte Werner Gurk das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Mit den Worten „Ich mache jetzt den letzten Schuss" schoss er das letzte 20-Cent große Stück des Rumpfes ab. Seine Schützenbrüder ließen ihn hochleben. Der 53-jährige ist seit 1997 der St. Sebastianus Schützenbruderschaft und war vor zehn Jahren bereits einmal König. Begleitet wird er von seiner Frau Talita Imgrund.

Bei den Jungschützen setzte sich Kai Kriechel gegen seine zwei Mitstreiter durch. Der 95. Schuss auf den Rumpf des Prinzenvogels beendete den Wettstreit und machte den 21-Jährigen zum neuen Jungschützenprinzen.

Die Würde der Bürgerkönigin errang Elvira Winkler mit dem 157. Schuss. Die kleine Schwester von König Werner Gurk setzte sich damit gegen ihre drei männlichen Mitstreiter durch und errang die würde nun zum zweiten Mal.

Bei der abendlichen Krönung der neuen Majestäten freute sich Brudermeister Christian Klein über die Anzahl der Gäste.

Der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling gratulierte den neuen Majestäten und dankte der Schützenbruderschaft für die Pflege des Brauchtums und ihr Engagement im sozialen Bereich.

Auch der Ersdorfer Ortsvorsteher Ferdi Koll sprach den neuen Würdenträger seine Glückwünsche aus.

Am Vorabend des Majestätenschießens feierten die Schützen ihren traditionellen Königsball zu Ehren ihrer scheidenden Majestäten Königin Sandra Laube, Prinzessin Judith Breuer und Bürgerkönig Ferdi Koll. Diese verbrachten mit Gästen aus dem Ort und mit den Gast-Schützenvereinen des Bezirksverbandes Voreifel einen gemütlichen Abend bei Musik und Tanz. Hierzu spielte das Tanz- und Party-Duo „Palm Beach" auf. Eine Tombola und die Cocktailbar rundeten das Angebot ab. Nach Begrüßung und Königstanz folgten zu späterer Stunde noch die Gratulationskur der scheiden Majestäten und die Siegerehrung der Schießtage. Hier freuten sich die erfolgreichen Teilnehmer über Sachpreise, Urkunden und Pokale. In der Klasse „Schützen" errang Kathrin Merzenich den 1. Platz vor Diözesankönig Ferdi Lohmüller und Hans-Josef Merzenich. Die beste Minderjährige Teilnehmerin bei den Schützen war Laura Fischer. Sie errang wie auch die ersten drei Sieger der Klasse ebenfalls 50 Ringe, hatte jedoch die schlechtere 10 geschossen. Die Klasse „Nichtschützen – Damen" führte Talita Imgrund vor Simone Fritzen und Angela Wagner an. Bei den Herren gewann der 16-jährige Johannes Floßdorf vor Hans-Peter Heinrichs und Jens Winkler.

In der Mannschaftswertung der Schützen gewann „Die Cocktailtruppe" von „Adendorf IV" und der Mannschaft „Kleinigkeiten". In der Mannschaftswertung der Nichtschützen gewann die Feuerwehr vor dem Kegelclub „Jönne Könne" und den Junggesellen. Den 1. Platz beim Glücksschießen errang Claudia Schwarz.

Die Schützen blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück und starten mit Werner Gurk in ein neues Königsjahr

Ein Zeichen der Hilfsbereitschaft

Am Sonntag, 13. September, machten sich rund 30 Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Weg durch den Kottenforst. Eingeladen hatten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Meckenheim / Kirchengemeinde St. Michael und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Meckenheim.

Angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen – auch in Meckenheim – hatten die Initiatoren der Fahrradtour beschlossen, ein konkretes, sichtbares Zeichen der Hilfsbereitschaft und Integration zu setzen und insbesondere Flüchtlinge zu der Fahrradtour einzuladen. Gekommen waren sowohl Einzelpersonen als auch Familien aus Syrien, dem Kosova, Albanien und Eritrea. Ihre Fahrräder hatten sie in den letzten Tagen und Wochen von Meckenheimer Bürgerinnen und Bürgern erhalten.

Die Mittagsrast am Forsthaus Venne bot die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Umstände und Hintergründe für die Flucht aus den jeweiligen Heimatländern zu erfahren. Aus diesen Gesprächen erwuchs Verständnis für die jeweilige Situation, so für den syrischen Flüchtling, der stolz die Bilder seiner Frau und seiner beiden Kinder zeigte, die noch in Damaskus sind.

Den Artikel des General-Anzeigers zu der Radtour finden Sie hier.

Neuer König in Altendorf-Ersdorf

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf hat einen neuen König. Um den Rumpf des Holzvogels und damit um die Würde des Schützenkönigs kämpften beim Majestätenschießen am Sonntag, 18. September, 4 Männer und eine Frau: Brudermeister Christian Klein, sein Stellvertreter Marco Klee, Damensprecherin Helga Klein sowie die beiden Schießmeister Uli Dold und Ralf Breuer.

Jungschützentag in Gymnich

55 Teilnehmer des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend Voreifel sind am 27. August nach Erftstadt-Gymnich gereist, um dort den Diözesanjungschützentag zu verbringen.  Unter der Leitung der Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer (Ersdorf-Altendorf) und Kathrin Merzenich (Adendorf) nahm die große Abordnung aus der Voreifel mit ihren Jugendmajestäten an dem jährlichen Event teil.
Nach einer Jugendmesse und einem großen Festzug durch Gymnich lud ein großes Rahmenprogramm zum Mitmachen ein. Das Motto des Tages lautete „ I love green!“. Und so wurden von den Ausrichtern alle Anschaffungen auf ihre Nachhaltigkeit geprüft.
2019 richten die Bezirksjugend Voreifel die Diözesanjungschützentage auf der Burg Adendorf aus. Um diese große Jugendveranstaltung zu stemmen, werden neben dem ehrenamtlichen Engagement auch Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren gesucht (Kontakt: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Meckenheimer bei Amtseinführung von Kardinal Woelki

Auch einige Meckenheimer ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, um an der Amtseinführung des neuen Kölner Erzbischofs teilzunehmen. Kardinal Rainer Maria Woelki wurde am Samstag, 20. September, im Kölner Dom mit einem Pontifikalamt feierlich in sein Amt eingeführt. Er ist der 95. Bischof von Köln und folgt auf Kardinal Joachim Meisner, der 25 Jahre lang die erzdiözese geleitet hatte. Der Dom war mit 4.000 Menschen bis zum letzten Platz gefüllt, draußen hatten sich auf dem Roncalli Platz noch einmal mehrere Hundert Menschen versammelt.

Auch der Vorsitzende des Meckenheimer Pfarrgemeinderates, Martin Barth, war dabei. Von ihm stammen einige Bilder, die in der Bilderstrecke zu finden sind. Darauf ist unter anderem die Übergabe des Petrusstabes durch Alterzbischof Meisner an seinen Nachfolger zu sehen. Einprägsam war das "Räucherwerk", das zahlreiche Ministranten mit ihren Weihrauchkesseln veranstalteten.

In seiner Predigt stellte sich der Kardinal in die Nachfolge von Kardinal Josef Frings, dessen Bischofsstab er im Gottesdienst der Amtseinführung übertragen bekam. Woelki rief die Gläubigen dazu auf, mit ihm zusammen sich ans Werk der Verkündigung der christlichen Botschaft zu machen und der Kirche ein Gesicht zu geben. Bezeichnend für den neuen Stil in Köln dürfte auch sein, dass Woelki am Morgen des 20. September in einer Obdachlosenunterkunft zusammen mit Bewohnern frühstückte.

"Neustart" für den Pfarrbrief

An diesem Wochenende erscheint die erste Ausgabe des neuen Magazins für die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim. Die erste Ausgabe von "Perspektiven" beschäftigt sich mit dem Thema "Neustart" und geht in den Beiträgen auf den Neubeginn in verschiedenen Lebenssituationen, aber auch in unserer Pfarreiengemeinschaft ein. Auch für die Redaktion war die Erarbeitung der ersten Ausgabe wirklich ein Neustart und wir hoffen, dass wir durch ein neues Layout und ein neues Konzept auch Menschen erreichen können, die (noch) keinen engen Kontakt zu unserer Kirche haben.Ein ganz herzliches Dankeschön gilt der Redaktion, die durch viele Diskussionen, die konkrete Erarbeitung der Beiträge und das Setzen und Layouten diese Ausgabe möglich gemacht hat!Ein ganz herzliches Dankeschön gilt auch unseren Austrägerinnen und Austrägern für Ihre Bereitschaft, das Heft auch in der neuen Größe und Gestaltung auszutragen.Ihnen allen wünscht die Redaktion viel Freude beim Lesen und freut sich auf Ihre Rückmeldungen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)!

 

Kartoffel-Fest in der Jakobus-Kita

Schälen, Zerkleinern, Kochen: Beim Kartoffel-Fest der Kindertagesstätte Sankt Jakobus in Ersdorf Anfang September hatten Eltern und Kinder , Anfang September viel zu tun. Leiterin Rabea Becker und ihr Team hatten die Kita-Familien eingeladen, um beim gemeinsamen Arbeiten, Spielen und anschließendem Essen einen gemütlichen Nachmittag im Kindergarten zu verbringen und um den Austausch zwischen den Eltern zu fördern. Für das Abendessen zauberten Groß und Klein eine reichhaltige Kartoffelsuppe. Beim Kartoffel-Drucken gestalteten die Kinder eigene Leinenbeutel. In den Disziplinen Kartoffel-Lauf und- Werfen konnten sich Kinder und Eltern eben so messen wie beim Sackhüpfen.

Besuch beim Chief und beim Erzbischof

Thomas Herwartz über die Reise einer Meckenheimer Delegation nach Ghana

Unser Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, Martin Barth, und das Ehepaar Angelika und Thomas Herwartz besuchten im Juli die Partnergemeinde Sankt Paul in Kumasi. Über die Reise nach Ghana berichtet im Folgenden Thomas Herwartz. An zwei Abenden will die Gruppe auch mit Bildern und Videos ihre Erlebnisse schildern: Am Sonntag, 30. Oktober, um 10:30 Uhr (nach dem Gottesdienst) im Pfarrsaal von St. Johannes der Täufer (unter der Kirche), Adolf-Kolping-Str. und am Donnerstag, 1. Dezember, um 19:30 Uhr im Pfarrsaal von  St. Michael, Merl, Zypressenweg 4.

Unsere Delegation wurde auf vielfältige Weise begrüßt. Am Partnerschaftssonntag hatten sich 16(!) Gemeinschaften der Pfarrgemeinde versammelt. Mit jeder musste mindestens ein Bild gemacht werden. Der Erzbischof Gabriel Anokye nahm sich persönlich Zeit für uns und unsere Anliegen. Er lud uns zur Priesterweihe von 7 Neupriestern ein. Wir waren dort Ehrengäste. Auch Alterzbischof Sarpong empfing uns und lud uns zu einem Abendessen ein. Den Kumasi-Chor, der schon mehrmals in Meckenheim war, sang und tanzte speziell für uns.

Helga Klein ist neue Schützenkönigin in Ersdorf-Altendorf

Helga Klein ist neue Schützenkönigin in Ersdorf-Altendorf. Den gut gezielten 225. Schuss platzierte die 36-jährige  Grundschullehrerin beim Königsschießen, an dem sich beim Schützenfest Mitte September 14 Schützenbrüder und -schwestern beteiligt hatten. Klein ist damit bereits die 6. Frau der Bruderschaft, die die Könniginnenwürde selbst errungen hat.

Beim Bürgerkönigsschießen mit dem Kleinkalibergewehr schoss Christoph Nöthen den Holzvogel mit dem 226. Schuss ab und setzte sich gegen seine 11 Mitbewerber durch. Die Ermittlung des Bambiniprinzen wird altersbedingt mit dem Lasergewehr durchgeführt. Mit dem 18. Schuss auf den Rumpf im Monitor sicherte sich Patrick Schreiner den Titel der Nachwuchsschützen und wurde Bambiniprinz. Schülerprinzessin wurde seine große Schwester Sophia Schreiner mit dem 109. Schuss auf den Rumpf. Die Schülerschützen schossen mit dem Luftgewehr. Sowohl bei den Schülern als auch bei den Bambinis gab es vier Teilnehmer.

Kennenlern-Vormittag in der Jakobus-Kita

Zu einem Kennenlern-Vormittag hat das Team der Kita Sankt Jakobus Ersdorf-Altendorf Mitte September eingeladen. Viele – alte wie neue Kindergarten-Familien – nutzten die Chance. Bei herbstlich frischem Wetter brachen Kind und Kegel zu einem einstündigen Spaziergang durch die Plantagen auf. Im Anschluss kehrten die Spaziergänger wieder in der Kindertagesstätte ein, um auf dem Außengelände gemeinsam zu picknicken und zu spielen. Die Eltern und Erzieher fanden Zeit für Gespräche

Afrikanischer Markt lockte viele Besucher

Afrikanische Klänge du Gesänge, bunte fröhliche Farben und der Duft von exotischen Speisen waren beim Stadtfest der Baumschulstadt ein besonderer Anziehungspunkt. Der „Partnerschaftsausschuss Ghana" der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer hatte auf dem Platz vor der Kirche einen großen afrikanischen Markt aufgebaut. Da konnten auch gelegentliche Regenschauer und technische Probleme die Stimmung nicht trüben.
Gerade als Ausschusssprecher Dr. Ernst Schmied und Bürgermeister Bert Spilles (CDU) den Chor „Pamoja" aus Bonn ansagen wollten, streikte die Lautsprecheranlage. Der Bürgermeister wusste Abhilfe zu schaffen. Behände sprang er auf ein Mäuerchen und verschaffte sich mit eigener lauter Stimme Gehör. Ein afrikanischer Marktschreier hätte es nicht besser gekonnt. Der Chor unter Leitung von Michel Sanya Mutambala hatte den Verstärker ohnehin nicht nötig. Mit eingängigen afrikanischen Gospelgesängen begeisterte er das Publikum und lud die Zuhörer zum Mitsingen ein, was auch gerne angenommen wurde.
Herzlich begrüßt wurde auch der ehemalige Pfarrer der Partnergemeinde St. Paul im Bistum Kumasi, Philip Opoku Nyame. Er freute sich über die große Resonanz, die der afrikanische Markt trotz der vielen anderen Attraktionen bei dem Stadtfest fand. Nyame war als Pfarrer von St. Paul viermal in Meckenheim und traf bei seinem jetzigen privaten Besuch viele alte Bekannte wieder. Besonders begeisterte ihn der Stand des Vereins „Sun for Cildren", an dem afrikanisches Kunsthandwerk feilgeboten wurde. Der Verein unterstützt Schulprojekte, ganz nach den Worten des Mitbegründers der Partnerschaft zwischen St. Paul und St. Johannes, Bischof Peter Sarpong: „Der Schulweg ist der Weg aus der Armut". ES

Kirchenzeitung, 13.09.13, S. 40

Rund 100 Teilnehmer bei Schießtagen in Altendorf-Ersdorf

Mehr als 100 Teilnehmer starteten am 4. und 6. September bei den Schießtagen der Altendorf-Ersdorfer Sebastianusschützen. Neben den Luftgewehrklassen „Damen“, „Herren“ und „Schützen“ wurde auch Bogenschießen angeboten.. Erstmalig wurde in diesem Jahr ein Präsentkorbschießen angeboten. Insgesamt gingen 26 Mannschaften an den Start - und es wurden knapp 2.000 Schüsse abgegeben.

Zudem gab es für Kinder bis 11 Jahre wieder die Möglichkeit, am Lasergewehr-Wettkampf teilzunehmen. Da die Schützenbruderschaft ihre Satzung geändert hat, ist nun auch die Aufnahme von Mitgliedern ab sechs Jahren möglich. Für diese Altersgruppe werden die Schützen künftig über das Jahr verteilt verschiedene Angebote an Samstagvormittagen konzipieren (Basteln, Plätzchen backen, Gruppenspiele, Lasergewehr-Training und vieles mehr). Die geschulten Jugendleiter der Bruderschaft planen hierfür ein buntes Programm. Interessenten sind gebeten, sich für weitere Informationen bei Brudermeister Christian Klein zu melden (02225 9999067, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wie der Weihbischof wohnt und glaubt

Firmlinge aus Meckenheim besuchen Ansgar Puff in Köln

10 Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim haben Weihbischof Ansgar Puff in Köln besucht. Nach einer Zugfahrt kam die Gruppe am Samstag, 24. September, bei ihm an. Die spannende Frage: Wie wohnt so ein Weihbischof? Auf dem kurzen Fußweg vom Bahnhof zur Wohnung begegneten die Firmlinge auch noch Kardinal Rainer Maria Woelki, der ihnen freundlich zuwinkte.

Gut besuchte Lesung über Kaiserin Maria Theresia

Die Mütterlichkeit in Person, sowohl für ihre Untertanen als auch für ihre zahlreichen Kinder – so wurde und wird Maria Theresia oft dargestellt. Einen differenzierteren Blick auf die österreichische Kaiserin warf die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger  aus Münster bei einer Lesung in Meckenheim. Sie hat zum 300. Geburtstag Maria Theresias eine umfassende Biografie geschrieben, die sie auf Einladung der Katholischen Öffentlichen Bücherei, der Frauen Union Meckenheim und des Katholischen Bildungswerks vorstellte. Die Veranstaltung war gut besucht, das Publikum zeigte lebhaftes Interesse und stellte viele Fragen.

100 Teilnehmer bei Schießtagen in Altendorf-Ersdorf

Rund 100 Teilnehmer sind bei den Schießtagen in Altendorf-Ersdorf an den Start gegangen. Neben dem Bogenschießen und den Luftgewehr-Klassen „Damen“, „Herren“ und „Schützen“ wurde am 5. und 7. September für die unter Zwölfjährigen wieder ein Lasergewehr-Wettkampf angeboten. Erstplatzierte wurde Saskia Schwarz mit 41 Ringen. Sarah Schlösser errang mit demselben Ergebnis, aber einer schlechteren Nachkomma-Wertung den zweiten Platz. Liam Krüger wurde mit 35 Ringen Dritter. Die Siegerehrung nahmen die Jungschützenmeisterinnen Andrea Wiesel und Anne Klein vor.

Die Siegerehrung der Mannschafts- und Einzelwertungen der anderen Klassen findet am Samstag, 13. September, beim Königsball statt. Dieser beginnt um 20.00 Uhr und wird zu Ehren der noch bis Sonntag amtierenden Majestäten, Königspaar Werner Gurk und Talita Imgrund, Prinz Kai Kriechel und Bürgerkönigin Elvira Winkler, gefeiert. Eine Cocktailbar, eine Tombola und Live-Musik mit dem Party-Duo „Palm Beach“ sorgen für einen gemütlichen Abend auf dem Schützenplatz in Altendorf (Ahrstraße hinter dem Ortsausgang Richtung Gelsdorf).

Am Sonntag, 14. September, werden die neuen Majestäten mit dem traditionellen Holzvogelschießen ermittelt. Das Bürgerkönigsschießen mit dem Kleinkalibergewehr, zu dem alle Nichtschützen ab 18 Jahre eingeladen sind, beginnt um 12.00 Uhr. Ebenfalls startet um 12.00 Uhr erstmalig ein Kinder- und Jugendkönig-Wettkampf mit der Laseranlage. Die Krönung der neuen Majestäten erfolgt am Sonntagabend ab 19.00 Uhr auf dem Schützenplatz. Zum Verstorbenengedenken am Montag, 15. September, um 20.00 Uhr an der Altendorfer Burg laden Schützen und Ortsausschuss Vereine und Bürger von Altendorf-Ersdorf ein.

130 Jahre Kirchenchor in Meckenheim

Die Geschichte des Kirchenchores Cäcilia, St. Johannes der Täufer, finden Sie im angehängten Dokument.

Messdienerwochenende in Bad Münstereifel

Angesagt war Spiel, Spaß und Kreativität: Gemeinsam mit Diakon Michael Lux haben 39 Messdienerinnen und Messdiener der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim das Wochenende vom 14. bis 16. August in der Jugendherberge Bad Münstereifel verbracht. Zum Thema „Vertrauen“ boten die Messdienerleiter den Kindern verschiedene Programmeinheiten an. Hierbei entstanden verschiedene Mindmaps, Bilder und Videos, die danach der gesamten Gruppe präsentiert wurden.

Am ersten Abend gab es einen Ausklang am Lagerfeuer, bei dem jeder Teilnehmer seine positiven Eindrücke vom Tag in der Runde erzählte. Samstagnachmittag kam Pfarrer Franz-Josef Steffel zu Besuch, um in der nahe gelegenen Kapelle zusammen mit Einwohnern von Bad Münstereifel die von den Messdienern vorbereitete Abendmesse zu feiern. Bei der darauffolgenden Nachtwanderung ging es wie schon bei einem Geländespiel in den dunklen Wald. Da war besonders gegenseitiges Vertrauen gefragt.

Hannah Grüne

Vortrag über ein kurzes und doch reiches Leben

Stefanie Schröder liest aus ihrer Romanbiografie über die Künstlerin Paula Modersohn-Becker

Sie war ihrer Zeit weit voraus: Paula Modersohn-Becker (1876 bis 1907) schuf Kunstwerke, die heute weltberühmt sind, zu ihren Lebzeiten aber teilweise auf scharfe Kritik stießen und sich auch schlecht verkaufen. Zu wenig gefällig für den Zeitgeschmack waren vor allem die Porträts der Künstlerin, die als eine Vorreiterin des Expressionismus gilt. Ihren Lebensweg hat die Münsteraner Schriftstellerin Stefanie Schröder in ihrer Romanbiografie „Auf einem ganz eigenen Weg“ nachgezeichnet – und aus ihrem Werk in der Katholischen Öffentlichen Bücherei Meckenheim gelesen. Zu diesem Abend hatten die Bücherei, die Frauen Union Meckenheim und das Katholische Bildungswerk gemeinsam eingeladen.

Gute Stimmung beim Wormersdorfer Gemeindefest trotz Regen

Auch zeitweise enorme Regengüsse haben die gute Stimmung beim Wormersdorfer Gemeindefestes am 31. August nicht gestört. Überraschend viele Besucher kamen. Und eine positive Bilanz zogen die Organisatoren auch über die Einnahmen, die unterschiedlichen gemeinnützigen Zwecken zu Gute kamen.

Nach der Kindermesse in der Kirche Sankt Martin startete das Fest mit dem Fassanstich durch Pfarrer Reinhold Malcherek unter Begleitung des Männergesangsvereins. Neben der zentralen Grillstelle und dem Getränkestand sorgten der Pizza-Ofen der Familie Flohe, die Cocktailbar der Messdiener und das Kuchenbuffet der Kindergarteneltern für das leibliche Wohl. Zu Gast waren die Rheinbacher Ratsherren Klaus Jürgen Beer und Markus Pütz sowie Ortsvorsteher Günter Zavelberg und die stellvertretende Landrätin Silke Josten-Schneider.

Während der stärksten Schauer sorgte der Chor „Cantica Nova“ für Ablenkung im Trockenen. Danach konnten der SV Wormersdorf und die Freiwillige Feuerwehr mit ihren Aktionen starten. In Zusammenarbeit mit den Rettungssanitätern der Rheinbacher Malteser demonstrierte der Löschzug Wormersdorf die Rettung eines eingeklemmten Verletzten aus einem Auto - professionell moderiert durch Brandinspektor Gregor Zörn. „Trotz Sabotageversuchen von Petrus schafften die Wormersdorfer wieder einmal durch vereinte Kräfte und viel ehrenamtliches Engagement, ein erinnerungswürdiges Gemeindefest auf die Beine zu stellen“, meinte der Vorsitzende des Wormersdorfer Kirchenvorstands, Oliver Funken.

Neue Turngruppenn im JOhannesNest

Das JOhannesNest bewegt (sich)

In Kooperation mit dem VFG Meckenheim gibt es ab dem 03.September 2013 Turngruppen im Familienzentrum JOhannesNest!
Zukünftig wird Frau Moßmann, eine zertifizierte Übungsleiterin, dienstags in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr zwei verschiedene Gruppen anbieten.

- Gruppe 1) findet von 15.30 bis 16.30 Uhr mit maximal 10 Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren statt

- Gruppe 2) findet in Form eines Eltern-Kind-Angebotes von 16.30 bis 17.30 Uhr für maximal 10 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren statt

- Pro Familie fällt ein Unkostenbeitrag von 5,-€ monatlich an; der restliche Beitrag finanziert sich über Spendengelder. Der Unkostenbeitrag ist per Überweisung oder Dauerauftrag durch die Familien zu zahlen und kann nicht in bar eingezahlt werden. Es ist möglich, über das Bildungs- und Teilhabepaket einen Zuschuss zu beantragen.

- Für beide Gruppen suchen wir noch interessierte Eltern, die Lust und Zeit haben, als zusätzliche Aufsichtsperson zur Verfügung zu stehen. Bitte melden Sie sich bei Frau Koreny unter der Telefonnummer 02225 / 6515!

-         Wenn Sie Interesse an diesem Angebot haben, so melden Sie sich und/oder Ihr Kind bis spätestens 22.07.2013 an; sobald die Kindergruppen feststehen, erhalten Sie einen Vertrag.

Wir freuen uns auf viele bewegungsfreudige Kinder und ihre Eltern!

"Bin froh, dass wieder Friede eingekehrt ist"

Kardinal Woelki beim Pfarrfest zum 125-Jahr-Jubiläum der Sankt-Johannes-Kirche

Eine selten volle Kirche, sonniges Wetter und ein mitunter zu Scherzen aufgelegter Kardinal: In guter Stimmung feierte die Gemeinde Sankt Johannes der Täufer am 23. August das 125-Jahr-Jubiläum ihrer Pfarrkirche. Zum Festgottesdienst kam eigens der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Woelki. Der Kardinal lobte die damalige Aufbauleistung der Pfarrei, die am 24. Juli 1890 ihre neue Kirche einweihen konnte. Und mit Blick auf die Konflikte in der jüngeren Vergangenheit in der Pfarreiengemeinschaft zeigte Woelki sich „froh und dankbar, dass wieder Friede eingekehrt ist“.

Pfarreiengemeinschaft jetzt Träger der Ghana-Partnerschaft

Die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim - und nicht mehr nur die Gemeinde Sankt Johannes - ist jetzt Träger der Ghana-Partnerschaft. Die Übertragung der Partnerschaft auf den gesamten Seelsorgebereich beschloss der Pfarrgemeinderat. Pastoralteam und Pfarrgemeinderat laden alle Gemeinden mit ihren Mitgliedern herzlich ein, die weltkirchliche Partnerschaft zu unterstützen. Wer im Partnerschaftsausschuss mitarbeiten möchte, melde sich unter Tel. 7046842.

Die Internetseiten der Ghana-Partnerschaft finden Sie deshalb jetzt auch unter "Pfarreiengemeinschaft - Ghana-Partnerschaft".

Bücherei seit 11. August wieder geöffnet

Das lange Warten hat ein Ende: Seit Montag, 11. August, können in der Katholischen Öffentlichen Bücherei von Sankt Johannes in Meckenheim wieder Medien entliehen werden. Nach dem Wasserschaden bleibt zwar das immer noch nicht abgetrocknete Untergeschoss eine Baustelle, aber der Betrieb in Erd- und Obergeschoss kann wie gewohnt weitergehen. Ab 11. August funktioniert dann auch wieder der Internetkatalog WEB-OPAC, der Auskunft über Standort und Verfügbarkeit der einzelnen Medien gibt.

Alle ausgeliehenen Medien sind laut Büchereileiter Herbert Kalkes pauschal noch bis zum 01.09.2014 verlängert. Filme (DVDs) wären dann ab 02.09.2014 wieder in der Mahnung. Die gemeinsam von der Stadt und der Kirchengemeinde betriebene Bücherei musste seit dem Wasserschaden an Gründonnerstag knapp vier Monate lang geschlossen bleiben.

Neuer Elternrat in KiTa St. Jakobus

Jakobus Kita in Ersdorf weiter auf gutem Weg

Viele Eltern waren der Einladung zum Elternabend der Jakobus-Kita in Ersdorf am 12. September gefolgt. Neben der Wahl des Elternrates, dem Bericht über das vergangene und dem Ausblick auf das kommende Jahr, standen viele weitere Themen auf der Tagesordnung. So steht beispielsweise im kommenden Jahr das 25-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte an, die gegenwärtig über 40 Kindern einen Platz bietet.

Ein Höhepunkt des Abends war die Wahl des neuen Elternrats. Neben Daniela Mombauer und Katja Helmer, die dem Gremium bereits im vergangenen Jahr angehörten, wurden Celine Momsen und als Vertreterinnen Helga Klein, Nicole Raab und Pia Sabados-Loges neu gewählt. Leiterin Rabea Becker freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Elternvertreterinnen.

Besuch bei den Robben

Die Ferienlagerkids auf Ameland

Es sind wirklich keine Stars zum Anfassen, die sich da auf der Sandbank in der Sonne räkeln. Entsprechend leise nähert sich der 100 Jahre alte, zum Ausflugsschiff umgebaute Transportkutter den scheuen Tieren. 30 Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren und ihr gutes Dutzend Jugendleiter genießen einen strahlenden Sommertag an Deck im Wattenmeer vor der Insel Ameland. Robben beobachten ist toll. Die größte Attraktion an Bord ist aber ein Besuch auf der Brücke, wo der Kapitän jeden, der möchte, einmal am Ruder sitzen lässt. Das lassen sich nur die wenigsten entgehen.

Bereits Tage vorher hatten die Kids, getarnt als Indianer, ihre Abenteuerlust ausgelebt und im Goldrausch das Fort von Buren erobert. Das Leiterteam, veritable Westernhelden allesamt, hatten nach Kräften dagegen gehalten. Entsprechend lautete das Motto der diesjährigen Ferienfreizeit der katholischen Gemeinde Meckenheim „wilder Westen“ - passend zum Namen des Feriendomizils “Ponderosa”. Bei erwähnter Festung handelte es sich um einen Spielplatz am Badesee. Und beim Kampf kam es vor allem darauf an, dass das Kaliber der Wasserpistolen stimmte.

Eine Abfolge von Wettbewerben, zumeist Geländespiele, zog sich durch die ganzen 14 Tage. Dabei konnten die Kinder - aufgeteilt in Stämme - Punkte sammeln, bis das Ganze schließlich in „Schlag die Betreuer” mündete. Bei dem der Raabschen Fernsehshow nachempfundenen Event mussten sich die hochmotivierten Leiter den vereinten Indianerstämmen knapp geschlagen geben. Wahrscheinlich deshalb, weil Pfarrer Franz-Josef Steffl zwar wieder mit von der Partie, jedoch nicht fürs Eckenrechnen aufgestellt war.

Heute schon freuen sich viele der Teilnehmer aufs nächste Jahr, auf sonnige Tage und nächtliche Lagerfeuer am Strand, Spiel und Sport, Fahrradtouren und geführte Wanderungen im Watt, auf kreative Hobbygruppen und Discoabende. Und dann lassen sich alle wieder gerne vom eingespielten Küchenteam, dem kulinarischen Leuchtturm all der Fahrten der letzten acht Jahre, verpflegen.

Mit den Kleinen auf Wallfahrt

Ende September haben sich in Altendorf-Ersdorf Kinder mit ihren Eltern auf eine kleine Wallfahrt begeben. Ziel war die Mariengrotte Esch. Am Parkplatz "Gelsdorfer Beerenhof" startete die Gruppe: Mit Marien-Gebeten und –Liedern ging es über drei Stationen bis zum Ziel. An den Stationen erzählte eine Marien-Handpuppe vom Leben der Gottesmutter. Besonders spannend erlebten die Kinder den Schutz unter dem „Mantel Marias“, der symbolisch durch ein großes Schwungtuch dargestellt wurde, welches alle Kinder bedeckte. Den Abschluss fand die Kleinkinder-Wallfahrt bei einem Gottesdienst in der Lourdes-Grotte, dem ein gemeinsames Picknick folgte. Übrigens: Der nächste Kleinkinder-Gottesdienst findet am Sonntag, 20. November, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Jakobus in Ersdorf statt.

Schlaffest in der Jakobus-Kita

Wehmütiger Abschied und erwartungsvoller Ausblick: Mit einem Schlaffest haben die künftigen Schulkinder aus der Kita Sankt Jakobus in Altendorf-Ersdorf das Ende ihrer Kindergartenzeit gefeiert und dabei den bevorstehenden Schulanfang in den Blick genommen. Zunächst trafen sie sich am 4. Juli mit ihren Familien und Erzieherinnen zu einem gemeinsamen Wortgottesdienst in der Ersdorfer Pfarrkirche. Mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen blickten sie auf die Jahre im Kindergarten zurück und schauten auf die Dinge, die sie in der Schule lernen wollen.

Danach gab es in der Kita ein leckeres Abendessen, Spiele und eine Detektiv-Rally durch Altendorf-Ersdorf. Diese endete am Ersdorfer Spielplatz, wo jedes Kind einen Detektiv-Ausweis erhielt. Nach diesem aufregenden Erlebnis gingen die Kinder gemeinsam zurück zur Kita, wo sie müde und zufrieden mit einer Gute-Nacht-Geschichte einschliefen. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Eltern am nächsten Morgen, gab es zum Abschluss Geschenke für alle. Die Kinder erwarten nun mit Vorfreude ihren ersten Schultag und blicken mit etwas Wehmut zurück auf die schöne Zeit im Kindergarten.

Benefizkonzert für KiTa St. Josef

Den Artikel des General-Anzeiger über das Konzert des Musikkorps der Bundeswehr zugunsten der Freunde und Förderer der KiTa St. Josef finden Sie hier.

Neuer Elternbeirat in der Jakobus-Kita

Die Elternversammlung der Jakobus-Kita Ersdorf hat einen neuen Beirat gewählt: Stefanie Gemein, Daniela Feuser, Helga Klein und Celine Momsen stellten sich wieder zur Wahl und wurden erneut in die Elternvertretung gewählt. Sie werden durch Stefanie Soukup und Christoph Loges verstärkt, die als neue Vertreter für das Gremium bestimmt wurden.

"Wir sind eins"

Pfarrfest in St. Michael, Meckenheim – Merl

Am 29. September war es wieder so weit mit dem jährlichen Pfarrfest, wobei mit dem Motto

„Wir sind eins"

erneut die Verbundenheit mit Nachbarn und kommunaler Gemeinde zum Ausdruck gebracht wurde. So waren wieder alle interessierten Schulen, Vereine und Gruppen zur Mitwirkung eingeladen. Traditionell wirkte auch die Musikschule Merl mit. Ihr Leiter, Klaus-Jürgen Pusch, engagiertes  Mitglied im Pfarrausschuss von St. Michael, führte mit seiner Moderation einfühlsam und lebendig durch die Veranstaltung.

Begeisterte Aufnahme fand der erstmalige Auftritt des Zauberers Helmut Kasparek, erneute Apfelkistenfahrten und der Auftritt der Musikgruppe „Die Band" waren weitere Höhepunkte. Frau Gabriele Vitt wurde als neue Leiterin der katholischen Grundschule Merl vorgestellt. Sie leitete auch den mit viel Applaus bedachten Gesangsauftritt der 3.und 4. Klassen der Schule. Für die Pfarrgemeinde selbst ist das mit großer Liebe und Anstrengung jährlich veranstaltete Pfarrfest vor allem eine Möglichkeit, Begegnung der Mitglieder selbst und Gemeinschaft zu ermöglichen.

Offenes Buchregal im Familienzentrum

Pünktlich zu Beginn der kalten und dunklen Jahreszeit gibt es im Wormersdorfer Familienzentrum Sankt Josef ein neues Angebot für Erwachsene: Im Foyer steht ein Regal, das darauf wartet, dass viele Menschen Bücher dort einstellen oder mitnehmen. Die Station zum Büchertausch in dem Familienzentrum an der Klostergasse 13 ist täglich während der Öffnungszeiten von 12.00 bis 15.30 Uhr zugängig. Das Team des Familienzentrums bietet Leseratten überdies Kaffee, Tee oder Kakao an.

Erntedankfest der Pfarreiengemeinschaft

Den Bericht des General-Anzeiger zum Erntedankfest der Pfarreiengemeinschaft auf dem Obsthof Gieraths finden Sie hier.

Impressionen zum Erntedankfest

In der Fotostrecke finden Sie Bilder vom Erntedank-Fest auf dem Obsthof Gieraths.

 

 

 

 

 

 

 

Kindergartenkinder beim Obstmeilenlauf

Bereits zum 3. Mal, waren Kinder der Jakobus Kita Ersdorf beim Obstmeilenlauf des TV Altendorf-Ersdorf am Start. Die mittlerweile obligatorische Teilnahme der 16 Kita-Kinder am Samstag, 29. Oktober, wurde vom Turnverein mit einem 5 Liter-Kanister Apfelsaft belohnt. Zwei Kita-Kinder landeten sogar auf dem Treppchen: So wurde Nils Momsen in der Altersklasse M5 Zweitplatzierter und Benjamin Klein belegte in der Klasse M4 den dritten Platz.

150 Jahre Öffentliche Bücherei Sankt Johannes der Täufer

Bei ihrem Pfarrfest hat die Pfarrgemeinde Sankt Johannes der Täufer das 150-Jahr-Jubiläum ihrer Öffentlichen Bücherei gefeiert. Als Borromäusbücherei war sie 1867 gegründet worden. Neben Leiter Herbert Kalkes und den Büchereiassistentinnen Marion Willenbücher und Mechthild Nitsche arbeitet ein starkes ehrenamtliches Team in der Einrichtung mit.

Eine Urkunde mit der Unterschrift des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki erhielt für 30 Jahre ehrenamtliches Engagement Renate Meier. Marion Schmitz bekam beim Pfarrfest-Gottesdienst eine Urkunde für 25-jähriges Engagement. Frau Lüttich-Rathenow, Leiterin der Fachstelle für Katholisch Öffentliche Büchereien im Erzbistum Köln, überreichte die Dokumente.

Drachen-Fest der Jakobus-Kita

Das passende Wetter zum Drachenfest der Jakobus-Kita: Heftige Winde brausten über die Ersdorfer Felder am Donnerstag, 23. Oktober. Viele Drachen säumten bald den Himmel und sorgten für große Freude bei den Kindergartenkindern. Später wärmten sich Eltern, Kinder und Erzieher bei Kakao, Kaffee und Kuchen in der Kita auf.

Drachen über Altendorf-Ersdorf gesichtet

Kindertagesstätte St. Jakobus der Ältere feiert ihr „Drachen-Fest"

Am Nachmittag, des 8. Oktober versammelten sich die Kindergartenkinder der Kindertagesstätte St. Jakobus d. Ä. mit ihren Eltern, um über Altendorf-Ersdorf ihre Drachen steigen zu lassen. Nicht alle Drachen hielten sich wacker am Himmel doch viele ließen sich vom Herbstwind in die Lüfte heben. Kinder und Eltern hatten an diesem Nachmittag viel Spaß und auch das anschließende Stück Kuchen trug zum Wohlbefinden aller bei.

Die nächste Veranstaltung der Kindertagesstätte steht bereits vor der Tür. Am 23. November steht der Großeltern-Nachmittag an, an dem die Kinder den Opas und Omas „ihren" Kindergarten zeigen können und dort Zeit mit ihnen verbringen. Für ein kleines Programm, sowie für Kaffee und Kuchen wird natürlich gesorgt.

Mit der Jakobus-Kita in den Apfelplantagen

Bei einem Ausflug in die Apfelplantagen haben die Kinder der Jakobus-Kita in Ersdorf ihre „Paten-Bäume“ besucht und abgeerntet. Monika Rönn vom Obsthof Rönn Rönn erklärte den Kleinen ganz genau, wie das Pflücken geht. Mit Eifer waren alle bei der Sache und ernteten große rote Äpfel, bis der mitgebrachte Bollerwagen hoch gefüllt und schwer zu ziehen war. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Kinder an der frischen Ernte, die natürlich allen ganz besonders gut schmeckte.

Der Nikolaus mit Mitra in der Kita

Da haben die Kinder des Katholischen Sankt Jakobus-Kindergartens in Ersdorf aber große Augen gemacht: Bereits am 2. Dezember besuchte der Nikolaus mit Mitra und Stab die Kita. Dort traf er Kinder, Eltern und Erzieher in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen an. Zur großen Freude des hohen Besuchs und der Eltern führten die Kinder einen Tanz auf. Und zur großen Freude der Kinder, wurden diese anschließend einzeln nach vorne gerufen und erhielten einen kleinen Nikolaus-Beutel. Erstmals kam an diesem Nachmittag das neue Nikolaus-Kostüm zum Einsatz, welches der Förderverein angeschafft hatte.

Firmlinge kochen ghanaisch

11 Firmlinge der Gruppe „Cook-to-talk" haben zusammen Spezialitäten aus Ghana gezaubert. Auf diese Weise wollte die Gruppe mehr über die Partnergemeinde der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim in Kumasi kennenlernen. So kam es, dass sich 7 Jungs und 4 Mädchen zum Ende der Sommerferien in Lüftelberg im Haus der Familie Sylvester trafen. Dort hörten sie zunächst vom Ehepaar Heıwartz, das Ghana und die Partnergemeinde besucht hatte, einen Vortrag über das Land. Die Jugendlichen sahen Bilder von Ghana und der Partnergemeinde sowie Videos, in denen ihnen die Kultur und die Lebensfreude der Menschen dort etwas nähergebracht wurden.

Danach war ihr Können im Schneiden, Wiegen und Kochen gefragt. In kleinen Gruppen wurden zwei verschiedene Gerichte zubereitet. Es gab Geflügel in Erdnusssoße und einen vegetarischen Eintopf. Dazu kochten sie Reis. Als Nachtisch bereiteten die Jugendlichen frittierte Kochbananen zu. Die ganze Mühe hatte sich gelohnt, denn das gemeinsame Essen wurde allseits als sehr lecker befunden.

Damit die Gruppe auch noch etwas Soziales bewirken konnte, halfen alle auch beim Ghana-Stand des Pfarrfestes mit. Fleißig wurden Tische mit aufgebaut oder Essen verteilt. Alles in Allem waren es zwei gelungene Tage, an denen die Jugendlichen viel über die Partnerschaft mit Ghana erfahren konnten.

Kölner Diözesanrat verurteilt Antisemitismus

Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln hat "jegliches antisemitisches Reden und Handeln" verurteilt. "Mit großer Sorge beobachten wir vor allem die feigen Angriffe auf Synagogen, die Bedrohung gegenüber jüdischen Mitbürgern, Hass und Häme sowie Hetze in den sozialen Netzwerken", erklärte das oberste Laiengremium der Erzdiözese. "Selbst wenn man über die Politik Israels empört ist, rechtfertigt dies noch keine antisemitischen Parolen oder aggressives Verhalten gegenüber jüdischen Menschen."
Der Diözesanrat ruft die Verantwortungsträger in Politik und Justiz auf, gegen antisemitische Slogans mit allen Mitteln des Rechtsstaates vorzugehen. Angesichts einer alarmierenden Zunahme antisemitischer Vorkommnisse sei jeder Bürger gefragt, sich gegen verharmlosende Tendenzen und Aussagen zu wenden.
Die vollständige Erklärung des Diözesanrates finden Sie unter diesem Link.

Ministrantenwallfahrt nach Rom

Ministrantenwallfahrt des Erzbistums Köln nach Rom unter dem Motto „Willst du mit mir gehen? –Kommt folgt mir nach“ (20-26. Oktober 2013)

Am Sonntagmorgen sind wir mit unserer 36 köpfigen Gruppe und unseren drei Begleitern Georg Kluth, Nicole Hofmann und Silke Thoma mit dem Zug nach Köln aufgebrochen und von dort aus mit über 2000 anderen MessdienerInnen aus unserem Erzbistum im Sonderzug nach Rom gefahren.

Nachdem mehrere Male versehentlich die Notbremse gezogen wurde, kamen wir am Montag verspätet in Rom an, bezogen unser Quartier und zogen gleich weiter zum feierlichen Eröffnungsgottesdienst mit unserem Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Der Erzpriester von Sankt Peter Angelo Kardinal Comastri erzählte uns etwas über die Geschichte des Petersdoms, der bedeutendsten christlichen Basilika, die den Platz der Villa des Kaisers Nero eingenommen hat.  Somit überlebt der bleibende Schatz des Christentums die sterbliche Macht eines Kaisers!  Kaiser Nero hatte als erster römischer Kaiser
Christen verfolgen lassen.

In seiner Predigt erläuterte Kardinal Meisner den Bezug des Kreuzes für die Lebensgestaltung der Menschen. Der horizontale Balken des Kreuzes, der das Menschliche widerspiegelt, wird durch die vertikale „Gotteslinie“ ergänzt. Die menschliche Unvollkommenheit, der „Minus-Mensch“ wird durch die Erlösung zum „Plus-Menschen“. Dabei betonte er die Bedeutung des Kreuzpunktes, welcher die Eucharistie ist. Kardinal Meisner versteht sich selbst als erster Messdiener der Diözese, wie er sagte, und dankte uns für unseren Dienst am Altar.

Nach der Messe sind wir mit unserer Gruppe noch über den Tiber an der Engelsburg vorbei zum Pantheon und zur Piazza Navona gegangen und haben bei Giolitti ein Eis gegessen.

Am Dienstag haben wir uns  auf in den Vatikan gemacht. Eine Führung durch die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle, ein Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms (512 Stufen!) und eine Messe mit Pfarrer Steffl in der Krypta von Sankt Peter mit Blick auf das Grab des ersten Papstes Petrus und schon war der halbe Tag wieder vorbei!  Über die gleiche Route wie am Vortag begaben wir uns auf die andere Tiberseite bis hin zur Spanischen Treppe.

Ein Höhepunkt unserer Romwallfahrt war die Papstaudienz am Mittwochmorgen! Um 7.30 Uhr  zogen wir los zum Petersplatz. Auch wenn wir den Papst nur aus der Ferne sehen konnten, fühlten wir uns doch persönlich angesprochen durch seine Grüße an uns Messdiener des Erzbistums Köln.

Danach haben wir uns Zeit für die Besichtigung der Patriarchalbasiliken Santa Maria Maggiore und die Lateranbasilika genommen. Den Abend durften wir uns frei in der Stadt bewegen. Bei dieser Gelegenheit konnten wir die Atmosphäre der Stadt noch einmal in Dreiergruppen wahrnehmen, was mich persönlich sehr berührt hat.

Am Donnerstag machten wir uns auf die Spuren des antiken Roms. Als erstes besuchten wir die Kirche Santa Maria in Cosmedin. Im Atrium dieser Kirche befindet sich eine Statue, die als „Mund der Wahrheit“ bekannt ist. Einer Legende nach verliert jeder, der einmal gelogen hat, seine Hand, wenn er sie in den „Mund der Wahrheit“ legt. Nachdem wir alle unsere Hände dort hinein gelegt hatten (- bei keinem hatte der „Lügendetektor“ zugeschnappt-), ging es weiter am Kapitol und der Statue von Romulus und Remulus vorbei zum Forum Romanum und dem Palatin. Viele waren von der Weitläufigkeit der Bauten beeindruckt, besonders von den Triumphbögen.

In der Mittagspause besuchte ein Teil unserer Gruppe das Kolosseum, von welchem man einen guten Blick über das Forum Romanum hatte. Wir konnten auch einen Blick in die Kammern werfen, in welchen die Sklaven und Tiere gefangen gehalten wurden.

Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Metro zur Basilika San Paolo fuori le Mura, wo sich alle 2200 Wallfahrer des Erzbistums Köln in ihren Gewändern zum Abschlussgottesdienst mit dem Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb versammelten. Die Atmosphäre in diesem Gottesdienst war besonders stimmungsvoll und emotional. Beim Singen des Mottoliedes  „Komm folge mir nach“ und den „Irischen Segenswünschen“, schwenkten alle Messdiener ihre
Wallfahrtsschals. Eine Messdienergruppe trug das Vaterunser in Gebärdensprache vor. Am Ende des Gottesdienstes überreichten alle Messdienergruppen dem Diözesanjugendseelsorger eine Postkarte mit Glückwünschen zu seinem Geburtstag und sangen „Viel Glück und viel Segen“. Nach dem  Abschlussgottesdienst picknickten wir mit allen anderen Messdienern vor der Kirche. Am Abend blieben einige von uns noch in der Innenstadt von Rom, während andere schon einmal in die Unterkunft zurückfuhren und Koffer packten.

Nachdem wir am Freitagmorgen unsere Zimmer geräumt hatten und die letzten Sachen in den Koffern verstaut hatten, schauten wir uns Rom noch einmal in Kleingruppen an. Viele erkundeten die Umgebung des Palazzo del Popolo, andere fuhren ein letztes Mal zur Spanischen Treppe oder zum Vatikan. Gegen 16 Uhr holte uns ein Bus an der Unterkunft ab und brachte uns zum Bahnhof „Roma Ostiense“, von wo aus wir mit zwei Stunden Verspätung mit dem Sonderzug Alpha gegen 20 Uhr in Richtung Heimat starteten. Nach fast 24 Stunden Zugfahrt freuten wir uns am Samstagabend wieder in Meckenheim zu sein und uns von dieser anstrengenden, aber sehr erlebnisreichen und interessanten Wallfahrt zu erholen.

Während dieser Tage in Rom ist die Gemeinschaft der Messdiener der Pfarreiengemeinschaft gestärkt worden! Wir haben viele bewegende Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt, an die wir uns sicherlich noch lange gerne erinnern werden!

Thomas Backsmann und Bernadette Prauss

Bilder: Moritz Linten und Georg Kluth

Erneuertes Lindenkreuz in Lüftelberg gesegnet

Pfarrer Albrecht Tewes hat an Allerheiligen bei strahlendem Sonnenschein das erneuerte Lindenkreuz in der Petrusstraße gesegnez. Er verband damit den Wunsch, dass es möglichst über eine Generation hinaus die Menschen an Jesus Christus erinnere und als Zeichen des Friedens verstanden werde.

Das Besondere am erneuerten Lindenkreuz:

Schützen beschließen Schutzkonzept

Die Altendorf-Ersdorfer Sebastianusschützen haben bei ihrer Generalversammlung am 13. November ein Konzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt  beschlossen.  Es soll dazu beitragen, dass die Schützenfamilie Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsene einen sicheren Ort bietet. Unter anderem sieht das Konzept eine Qualifizierung der Jugendleiter vor.

Neue Mitglieder des Pfarrgemeinderates gewählt

Die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim hat am Wochenende 11. und 12. November einen neuen Pfarrgemeinderat gewählt. Insgesamt beteiligten sich 531 Personen aus den fünf Gemeinden an der Wahl des gemeinsamen Gremiums. Die Ergebnisse finden Sie in dieser Tabelle.  

Begeisterte Opas und Omas

Zum Großelternnachmittag sind viele Opas und Omas am Samstag, 15. November, in die Sankt Jakobus Kita Ersdorf gekommen. Dort erlebten sie ein paar schöne Stunden mit ihren Enkel. Neben selbst gebackenem Kuchen, den die Eltern zu diesem Anlass gestiftet hatten, und Kaffee sorgten besonders die Aufführungen der Kinder für Begeisterung. Die Maxi-Kinder trugen auswendig ein Gedicht vor. Alle Kinder gemeinsam führten einen Tanz auf, den sie extra für ihre Großeltern eingeübt hatten.

Weiterhin zeigten die Kinder den Großeltern voller Stolz „ihren“ Kindergarten - mit Puppenecke, Turntraum und allem, was dazu gehört. Da der Nachmittag wieder so gut angenommen wurde, wird er wohl auch im Jahresprogramm 2015 seinen festen Platz finden. In diesem Jahr lädt die Jakobus Kita noch am 18. Dezember zum lebendigen Adventskalender ein. Das 18. Türchen wird von der Kita vorbereitet und mit Leben gefüllt.

St. Martin im Kindergarten

In Altendorf-Ersdorf stimmten sich die Kinder mit Tee, Kuchen und Liedern ein

In der St. Jakobus Kita wurden die Kinder am 8. November schon morgens vom Heiligen Martin besucht. Der Ersdorfer Ortsvorsteher Ferdi Koll hatte die römische Rüstung angelegt und den Kindergartenkindern Wecken überreicht. So eingestimmt, fieberten die Kinder dem abendlichen Martinsumzug entgegen. In den Wochen zuvor hatten sie Pippi Langstrumpf-Laternen gebastelt und Martinslieder geübt.

Abends trafen sich Eltern, Kinder und Erzieher vor dem Kindergarten. Dort sangen sie gemeinsam und stärkten sich mit Kuchen und Tee. Im Anschluss warteten Kinder und Eltern gemeinsam an der Raiffeisenstraße auf die anderen Zug-Teilnehmer um sich in den Martinszug einzureihen. Trotz des verregneten November-Wetters begleiteten die meisten Kinder den Umzug bis zum Martinsfeuer in den Ersdorfer Feldern.

Jakobus-Kinder beim Obstmeilenlauf

Zum zweiten Mal haben die Kids der Jakobus-Kita beim Obstmeilenlauf des TV Altendorf-Ersdorf mitgemacht. Nachdem sie in den Wochen vor dem großen Lauf fleißig mit Isabell Werle und Celia Giersberg trainiert hatten, war die Vorfreude unter den Kindern auf den diesjährigen sportlichen Event riesengroß. Mit viel Spaß waren alle Kita-Kinder dabei. Und in den jeweiligen Altersgruppen wurde auch so mancher Platz auf dem Treppchen errungen. Alle erhielten Urkunden und Medaillen. Schon jetzt freuen sich die Kinder auf den Obstmeilenlauf 2016.

Flug in das Leseland

25 Kinder bei Büchereinacht in Meckenheim

„Der Traum vom Fliegen!“ – unter dieser Überschrift haben sich 25 Kinder der 3. u. 4.  Klassen  der Grundschulen in Meckenheim zur Büchereinacht in Meckenheim getroffen. Mit dabei am Sonntag, 18. November, waren die  Vorlesepaten/innen Christine und Dieter Borchardt , Genoveva Scheuerer, Wiebke Weege, Jörg Noack, Heidemarie Splittgerber, Ilse Gottschalk-Bach und als Gast Inka Zimmer.  Die Kinder wurden zu Beginn von einer echten Stewardess nach einer kurzen „Sicherheitskontrolle“ mit einer „Boardingcard“ (mit dem Liedtext “Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.“) auf ihre Plätze in einem imaginären Flugzeug geführt. Dann gab es natürlich die obligatorischen Sicherheitshinweise. Nach einem kurzen „Flug“ mit dem Meckenheimer “Captain Book“ alias Büchereileiter Herbert Kalkes landete die Maschine im Leseland.

20 Kinder basteln mit Schützenbruderschaft Pfefferkuchenhäuser

20 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren haben mit den Jugendleitern der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersorf-Altendorf Pfefferkuchenhäuser gebastelt. Das Angebot gab es am Samstag, 25. November, bereits zum dritten Mal in der Altendorfer Schützenhalle. Dabei kamen tolle Bauwerke zustande. Zuckerstreuseln, Gummibärchen, Zuckerstangen und weitere süße Leckereien zieren Dächer und Wände der weihnachtlichen Kunstwerke. Gruppenspiele und Schminken standen ebenfalls auf dem Programm.

"Ich habe schon mal einen gesehen" - Ökumenischer Kinderbibeltag auf Engelsuche

 „Ich habe schon mal einen gesehen, der ist aber um die Ecke geflogen, als ich näher kam“, erzählt ein Junge bei der Eröffnungsandacht des ökumenischen Kinderbibeltages am Samstag, 15. November. Ein wenig ungläubig schauen in der evangelischen Kirche „Die Arche“ die fast 60 Grundschulkinder sowie einige Erwachsene und Jugendliche des 20köpfigen Betreuerteams, wie detailliert die Frage von Pfarrerin Ingeborg Dahl beantwortet wird. „Immer bei dir – dein Engel“ lautet der Titel der Veranstaltung, zu der die Grundschulkinder in Merl und Alt-Meckenheim eingeladen sind.

Seit September hatte das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen biblische Anspiele geprobt sowie Bastel-, Spiel- und Liedideen zum Thema zusammengetragen. Und die Mühe hat sich gelohnt: „Unsere Leiter waren auch Engel! Sie haben uns bei allem geholfen. Und wir haben gemerkt, dass Gott auch uns einen Engel schickt“, meint ein Kind bei dem Tag. Beim Abschlussgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Sankt Michael finden die Schüler noch vieles mehr, wofür sie danken wollen: Dass das Mittagessen so lecker gewesen ist, dass alle zusammen so viel Spaß gehabt haben, dass so tolle Engellieder gesungen werden, dass Gott auch uns seine Engel schickt... Glückliche und zufriedene Kinder wollen beim Abholen vor allem eines wissen: „Gibt es im nächsten Jahr wieder einen Bibeltag“. Bestimmt!
Ursula Bruchhausen

Ein Limonaden-Baum und Meter-Spagetti in Altendorf-Ersdorf

St. Jakobus-Kita feiert ein Pippi Langstrumpf-Fest

Beim großen Pippi Langstrumpf-Fest, Mitte November, war in der Jakobus-Kita viel los. Die Kinder kamen an diesem Tag verkleidet in die Kindertagesstätte; Pippi Langstrumpf, Seeräuber, Tommy und Annika und der Affe Herr Nilsson waren nur einige der gewählten Kostüme. Astrid Lindgren hätte ihre helle Freude gehabt. Das Kita-Team hatte viele Highlights vorbereitet. Neben einer Such-Rally, bei der die Räume der Kindertagesstätte auf den Kopf gestellt wurden, gab es einen Baum im Garten, an dem Limonaden-Flaschen hingen. Zudem konnten die Kinder einen Meter lange Spagetti mit den Händen essen. Das war für alle etwas ganz Besonderes.Die Kinder waren von diesem Fest begeistert und die Geschichten von Pippi Langstrumpf fesseln die Kinder noch immer. Am Großeltern-Nachmittag im Kindergarten und beim Senioren-Tag in der Mehrzweckhalle in Altendorf, werden die Kinder das Pippi Langstrumpf-Lied aufführen, zu dem sie in verschiedene Rollen schlüpfen.Neben lautem Kinderlachen gab es auch einige Tränen an diesem Tag. Die ehemalige Gruppenleiterin der Maulwurfgruppe, Andrea Murciano, wurde herzlich vom Elternrat verabschiedet. Sie wird eine neue Stelle in der Kindertagesstätte Flerzheim antreten.

Ständchen für den heiligen Martin

Viele Kinder und ihre Eltern haben am Freitag, 6. November, am Martinszug in Altendorf-Ersdorf teilgenommen. Begleitet von der Freiwilligen Feuerwehr zogen die Kids der Katholischen Grundschule, des Katholischen Kindergartens St. Jakobus und des Kindergartens Flohkiste singend mit ihren Laternen durch den Doppelort. An der Spitze ritt der Ersdorfer Ortsvorsteher Ferdi Koll als Sankt Martin.
Im Anschluss lud der Katholische Kindergarten dazu ein, auf dem Schulhof bei Würstchen, Kinderpunsch und Glühwein zu verweilen. Nachdem der heilige Martin die Wecken verteilt hatte, bekam er von den Kindern der Jakobus-Kita noch ein Ständchen gesungen, über welches er sich sichtlich freute.

Kleinkindergottesdienst in Sankt Jakobus Ersdorf

Zum Kleinkindergottesdienst haben sich am 20. November knapp 30 Kinder mit Eltern und Großeltern in der Pfarrkirche Sankt. Jakobus der Ältere in Ersdorf getroffen. Das Vorbereitungsteam hatte das Thema „Christus, König der Herzen“ für die Kinder greifbar und bildlich vorbereitet, so dass die Kinder mit Spaß und Elan dabei waren. Im Anschluss trafen sich die Familien zum gemütlichen Ausklang im Pfarrheim. Im kommenden Jahr sind weitere  Kleinkindergottesdienste geplant: am 15. Januar, 19. März und 19. September.

Meckenheimer Bücherei organisiert Leseförderung für 709 Kinder

Im Herbst hat die Öffentliche Bücherei St. Johannes d. T. im Rahmen des  Rheinischen Lesefestes für Kinder und junge Erwachsene  12 Lesungen in Meckenheimer Büchereien, Schulen, Buchhandlungen und Kitas organisiert und damit 709  Kindern und Jugendlichen Gelegenheit zur Begegnung mit Autoren/innen und ihren spannenden Büchern gegeben. In diesem Jahr brachte Käptn Book die Autoren Britta Sabbag, Thorsten Kuhlmann, Frank Maria Reifenberg, Ingrid Sissung, Valija Zinck, Andreas Venzke, Thomas J. Hauck und das Figurentheater Lille Kartofler in unsere Stadt. Übrigens: Frank Maria Reifenberg hat in Meckenheim eine Buchhändlerlehre absolviert;er gehört heute zu den wichtigen deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Und Andreas Venzke stellte sein neues Lutherbuch für Grundschüler vor und trat auch als solcher in Mönchskutte bei der Lesung auf.

Insgesamt 540 Kinder und Jugendliche bei Lesungen der Bücherei

Auf positive Resonanz und begeisterte Zuhörer sind mehrere Lesungen der Öffentlichen Bücherei Sankt Johannes in Meckenheim gestoßen. Insgesamt haben 540 Kinder und Jugendliche an den Veranstaltungen teilgenommen.

Am 12. November las Grit Poppe im Gymnasium aus ihrem Buch „Abgehauen“ über ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte: Nicole wächst in der DDR in verschiedenen Heimen auf. Wegen renitenten Verhaltens wird sie mit 16 in den "geschlossenen Jugendwerkhof Torgau", einer Art "Kinderknast", eingewiesen und erlebt dort die Hölle aus Zwang, Gewalt und Demütigung. Einen Krankenhausaufenthalt nutzt sie zur Flucht. An die Lesung schloss sich ein reges Gespräch mit der Autorin und einer Zeitzeugin an.

Oliver Uschmann begeisterte die 5. und 6. Klassen der Geschwister-Scholl-Hauptschule mit seinen Finn-Geschichten. Und Julia Ginsbach zog alle eingeladenen Schüler in der Evangelisch Öffentlichen Bücherei Die Arche und die Schüler der Katholischen Grundschule in Altendorf-Ersdorf mit ihrem Mitmachprogramm um das Erdmännchen Tafiti in ihren Bann.

Die Jugendbuchautorin Birgit Hasselbusch faszinierte mit Ihrem Können, Wörter und ganze Sätze rückwärts sprechen zu können. Und dies nicht nur in der deutschen Sprache. Sie las aus ihren Jugendbüchern Schülern der Theodor-Heuss-Realschule und in der Bücherei Schülern der Evangelischen Grundschule Meckenheim vor. Dabei trug sie Abschnitte aus ihrem Buch „Sternchenköche“ vor. Darin machen Kinder aus aller Lust auf ihre Lieblingsrezepte. Auch in dieser Lesung kam es zu einem Rückwärtssprechen-Wettbewerb, den die Dritt- und Viertklässler mit Bravour bewältigten.

Am 21. November las Tobis Bungter vor Schülern der 4. Klassen der Katholischen Grundschule Meckenheim aus seinem Rätselkrimi „Der Spatz von Paris“ aus der Reihe „Leo & Leo“ vor. Gesponsert haben die Veranstaltungen die Kreissparkasse Meckenheim, der Förderverein des Konrad-Adenauer-Gymnasiums sowie der Förderverein der Geschwister-Scholl-Realschule. Zuschüsse der Stadt Meckenheim und der Öffentlichen Bücherei, die Käpt’n Book für Meckenheim seit nunmehr 4 Jahren organisieren, haben dieses Lesefest ermöglicht.

Käpt'n Book in Meckenheim

Käpt’n Book war in Meckenheim sehr erfolgreich in allen Schulen und Büchereien. 545 Meckenheimer Schüler und Vorschulkinder aus 3 Kindertagesstätten haben an 9 Lesungen teilgenommen. Umso mehr freut es uns, daß die Lesung in der Geschwister-Scholl-Hauptschule auf so großen Zuspruch bei den Schülern traf. Die Öffentliche Bücherei St. Johannes d. T. in Meckenheim ist der Organisator und Koordinator für die Lesungen in Meckenheim. Weitere Autoren waren : Thomas J. Hauck ; Janet Clark ; Anna-Karina Birkenstock ; Irene Margil ; Alice Pantermüller ; Tobias Bungter und Andreas Schlüter.

Am Mittwoch, den 13.11.2013 um 9.00 Uhr fand die nachstehend aufgeführte Lesung statt.

 

Käpt´n Book zum vierten Mal in der Geschwister-Scholl-Hauptschule Meckenheim

Pünktlich um 9 Uhr saßen 65 Kinder im Großraum der Geschwister-Scholl-Hauptschule, um Andreas Schlüter, den Autor von über 60 Büchern für Kinder und Jugendliche, zu hören. Herr Schlüter las aus seinem neuesten Werk „Zwilingschaos hoch 2“ , das er zusammen mit Irene Margil geschrieben hat, einige spannende Textstellen vor:

Jule und Malte, beide 10 Jahre alt, sind Zwillinge. Die Familie ist von Freiburg nach Hamburg umgezogen und beide berichten, jeder für sich in diesem Wendebuch, wie sie den Umzug, das neue Haus, ihre neue Umgebung und die neuen Schulkameraden erleben. Es ist für den Leser interessant zu lesen, wie dieselben Ereignisse doch so unterschiedlich aus der Sicht der beiden Protagonisten gesehen werden. Jule ist als Pferdenärrin total begeistert, dass die Mutter der Nachbarstochter Sarah einen Reitstall hat und freundet sich mit ihr sehr schnell an. Außerdem möchte sie an der neuen Schule eine Schülerzeitung herausbringen und schildert in ihren Notizen, wie ihre 1. "Enthüllungsstory" für sie fast zu einem Skandal geführt hätte. Malte ist dies natürlich oberpeinlich, erlebt aber mit seinem neuen Freund bei einer Schatzsuche aufregende Abenteuer, die er in E-Mails alten Klassenkameraden schildert.

Nach der Lesung hatten die Kinder Gelegenheit, dem Autor Fragen zu stellen: Jetzt wissen sie, dass Herr Schlüter jeden Tag mehrere Stunden schreibt, drei bis vier Bücher im Jahr verfasst und in Hamburg lebt.

Die Schüler und Schülerinnen waren so begeistert von der Geschichte, dass Andreas Schlüter noch ein weiteres Kapitel vortragen musste. Einige Vorwitzige wollten das Ende der lustigen Erzählung erfahren, doch da meinte der Autor: „Das müsst ihr schon selbst lesen.“

 

 
 
Zum Seitenanfang

Lesung mit Beate Fuhrmann

50 Zuhörer haben am Mittwoch, 28. Oktober, den Weg in die Öffentliche Bücherei St. Johannes gefunden, um an einer Lesung mit der Autorin Beate Fuhrmann teilzunehmen. Erstmals stellte sie dabei öffentlich Texte aus ihrem Kurzgeschichtenband „Das Date“ vor. Zudem las sie aus ihren Gedicht- und Textbänden „Tu Dir gut“ und „Jetzt“ vor. Zwischendurch erzählte die Schriftstellerin, wie sie über das therapeutische und heilsame Schreiben zum kreativen Schreiben gekommen ist. Zwischen den Texten spielte Arved Finke auf der Elektrogitarre Variationen und sorgte für beruhigende Übergänge.

„Der Heilige Geist ist euer Support“

Weihbischof Ansgar Puff spendet 81 Jugendlichen die Firmung

81 Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim hat der Kölner Weihbischof Ansgar Puff in zwei Gottesdiensten am Samstag, 19. November, das Sakrament der Firmung gespendet. In seiner Predigt betonte der Geistliche, dass die jungen Menschen mit der Firmung das Geschenk des Heiligen Geistes bekommen und damit die feste Zusage, dass sie stets von Gott geliebt sind – auch dann, „wenn ihr alles falsch macht“. Natürlich freue sich Gott über eine Beziehung zu ihm. Aber er lasse die jungen Menschen nicht fallen, auch wenn sie nach dem Firmgottesdienst nie mehr in eine Kirche gehen würden. Gottes Liebe kenne keine Grenzen, „selbst wenn du ein gemeines Wesen bist“, sagte der Weihbischof. Jesus habe alle Menschen „herzlich lieben“ können, selbst schwierige Typen wie Zöllner, Prostituierte und sogar jene, die ihn an das Kreuz nagelten.

362 Euro für Erstkommunionkinder in Ghana

Beim diesjährigen Erstkommunionkleiderbasar am 25. November im Pfarrsaal von Sankt Johannes ist durch Verkauf und Spenden ein Erlös von 362 Euro erzielt worden. Das Geld ist gedacht für die Erstkommunionkinder in der Partnergemeinde Sankt Paul in Ghana.

Der Kölner Dom und seine Schokoladenseite

Die Bischofskirche unseres Erzbistums Köln zeigt sich einmal ganz von ihrer Schokoladenseite – bei der Messe "Salon du chocolat" vom 14. bis 16. November. Chocolatier Stefano Comelli legt letzte Hand an sein Werk. Rund 600 Arbeitsstunden hat der „Dombaumeister“ aus  Italien gebraucht, um aus einem 500-Kilo-Block Zartbitter-Schokolade den Kölner Dom heraus zu schnitzen. Chocolatiers, Patissiers und andere Schokoladen-Experten aus aller Welt haben den Weg nach Köln gefunden, um ihre Produkte in der Kölner Messe zu präsentieren. Beim ersten Auftritt des 1994 gegründeten Salon in Deutschland sind auch Geißbock Hennes, das Maskottchen des 1. FC Köln, und Abendroben aus dem süßen Stoff zu sehen.

Nachlese zum Buchsonntag

Am 10.11.2013 feierte die Öffentliche Bücherei St. Johannes der Täufer den Buchsonntag.Traditionell wird der erste Sonntag nach dem Fest des Hl. Karl Borromäus in den Diözesen als Buchsonntag gefeiert.

In der Hl. Messe würdigte Pfarrer Dr. Malcherek den Wert der Bücherei- und Medienarbeit für die Gesellschaft, insbesondere in der Bücherei der Kirchengemeinde St. Johannes der T. im Kontext von Seelsorge und Dialog, zu dem die 380 Katholisch-Öffentlichen Büchereien im Erzbistum Köln gehören.

Die Meckenheimer Bücherei übernimmt zusätzlich per Vertrag mit der Stadt Meckenheim die Funktion der Stadtbücherei für die gesamte Zivilgemeinde.Der Pfarrer dankte den 3 hauptamtlichen und 16 ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen für ihr Engangement in der Ausleihe, als Vorlesepaten/innen und hinter den Kulissen beim Katalogisieren der Medien.

Die Bücherei arbeitet mit 9 Meckenheimer Kindertageseinrichtungen, den Schulen, dem Kath. Bildungswerk, der kfd (Katholische Frauen Deutschlands),der Frauenunion, dem Verein Obere Mühle und in 2014 auch mit dem Heimatverein Meckenheim  zusammen; beteiligt sich an den Meckenheimer Kulturtagen und organisiert das Rheinische Lesefest „Käpt’n Book“ für Kinder und Jugendliche  in den verschiedenen Schulen  und Büchereien vor Ort.

Außerdem bilden die Büchereien in Lüftelberg, Wormersdorf und die Evangel. Bücherei, die Arche zusammen mit der Hauptbücherei das Meckenheimer Büchereisystem.Nach der Messe konnten alle Interessierten die Bücherei besuchen, sich umschauen, auf den 3 Etagen im Angebot der fast 30 000 Medien stöbern und ausleihen.Der Flohmarkt der ausgeschiedenen Medien wurde sehr gut angenommen: Kinderbücher, Sachbücher, Romane, CDs und DVDs fanden reissenden Absatz.Der Erlös wird für Neuanschaffungen eingesetzt.

Eine kleine Ausstellung von alten Gebet- und Gesangbüchern aus dem Pfarrarchiv, die Pfarrer Albrecht Tewes i.R. zusammengestellt hatte, lockte kirchengeschichtlich Interessierte an. Das älteste Gesangbuch des Archivs ist von 1851 in der 4. Aufl. in Commission bei Dumont-Schauberg in Köln erschienen und mit Vorworten der Bischöfe von Mainz, Köln, Trier, Fulda und Paderborn versehen. Sein Titel lautet : „Katholisches Gebet- und Gesangbuch nach dem Kirchenjahre mit alten Kirchenliedern und Choralmelodien“.

Höhepunkt war am Nachmittag eine Lyriklesung unter dem Titel „Wolken spiegeln sich im See. Ein Spaziergang durch die Jahreszeiten.“Renate Meier, Leiterin der Literaturgesprächskreise im Frauentreff e.V. und ehrenamtliche Mitarbeiterin in unserer Bücherei, trug ihre Gedankensplitter einem gebannt lauschenden Publikum vor.Momente, Gefühle, Stimmungen, Unspektakuläres in wenigen Worten auf den Punkt gebracht.In den Reaktionen der Zuhörer spiegelten sich oft Zustimmung und Déjà-vu-Erlebnisse.Nach der Lesung konnten die Zuhörer bei Jahreszeitenplätzchen und selbstgebrühtem Kaffee und Tee, die Frau Behme von der kfd St. Johannes d. T. spendierte, über die Gedichte ins Gespräch kommen, nochmals im Bücherflohmarkt stöbern und den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen.

Herbert Kalkes und das Büchereiteam

 

 
 
Zum Seitenanfang

Das Mädchen und der Delfin

KGS-Schüler berichten über ihre Begegnung mit Autorin Anette Langen

Wir Schüler der Stufe 4 der KGS Meckenheim haben Anfang November die einzigartige Gelegenheit bekommen, an einer Mitmach-Lesung einer bekannten Autorin in der Bücherei Meckenheim teilzunehmen. Bei der Begegnung im Rahmen von Käpt'n Book, dem Rheinischen Lesefest für Kinder und junge Erwachsene, lernten wir eine Frau kennen, die mit ihren vielen Geschichten schon Millionen von Kindern verzauberte, unter anderem mit den Abenteuergeschichten von dem kleinen Kuschelhasen Felix. Die Rede ist natürlich von der Buchautorin Anette Langen, die schon über 87 Bücher veröffentlicht hat.
Seite 2 von 3

Suche

Veranstaltungen

16. Nov 2018 09:15 – 11:15
Pfarrheim St. Jakobus

18. Nov 2018 10:00 – 11:00
Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere

18. Nov 2018 10:30 – 17:00
Mehrzweckhalle Lüftelberg

18. Nov 2018 11:00 – 12:00
Pfarrkirche St. Michael

18. Nov 2018 17:00 – 18:00
Merler Dom

Gottesdienste

14. Nov 2018 18:00 – 19:00
Pfarrkirche St. Martin

15. Nov 2018 09:00 – 10:00
Pfarrkirche St. Petrus

15. Nov 2018 18:00 – 19:00
Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere

15. Nov 2018 18:00 – 18:00
Kloster St. Josef

16. Nov 2018 17:00 – 18:00
Kloster St. Josef