Sternsinger sammeln rund 33.000 Euro

Insgesamt rund 33.000 Euro haben in diesem Jahr die Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gesammelt. An der Aktion des Kindermissionswerks und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beteiligten sich mehr als 230 Kinder und Jugendliche aus allen fünf Gemeinden. Schwerpunktthema war diesmal die Ernährung von Kindern auf den Philippinen.

Vom 2. Januar an waren die Könige in den Pfarrgebieten in Meckenheim, Merl, Lüftelberg, Wormersdorf und Ersdorf unterwegs und haben Wind und Wetter getrotzt, um den Segen zu den Menschen zu bringen und die Spenden zu sammeln. „Es ist beeindruckend, wie viele Kinder ihre letzten Ferientage nutzen, um sich für notleidende Kinder in aller Welt einzusetzen“, betonte Pastoralreferentin Franziska Wallot. „Ohne die Jugendlichen, die die Gruppen begleiten, wäre die ganze Aktion kaum möglich.“ Oft fühlten sie sich schon über Jahre mit der Aktion verbunden und beteiligten sich jedes Jahr ganz selbstverständlich.

Als Organisatorin dankte Frau Wallot allen Kinder und Jugendlichen, die bei der Aktion mitgemacht haben und allen Erwachsenen, die die Koordination in den einzelnen Gemeinden übernommen oder ganz selbstverständlich hier und dort mitgeholfen haben.

In allen Gebieten hätten die Sternsinger versucht, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, so die Pastoralreferentin. Wer nicht besucht werden konnte, kann im Pastoralbüro, Hauptstraße 86 in Meckenheim, noch einen Segensaufkleber für die Haustür erhalten und dort auch eine Spende abgeben.

Die genaue Spendensumme beträgt bislang insgesamt 32.683,94 Euro. Die Ergebnisse aus den einzelnen Gemeinden:

St. Jakobus der Ältere, Ersdorf-Altendorf
Etwa 50 Kinder und Jugendliche haben 2870 Euro gesammelt.

St. Johannes der Täufer, Meckenheim
Etwa 80 Kinder und Jugendliche haben 14.185 Euro gesammelt.

St. Martin, Wormersdorf
Etwa 50 Kinder und Jugendliche haben 3741 Euro gesammelt.

St. Michael, Merl
Etwa 35 Kinder und Jugendliche haben 9830,24 Euro gesammelt.

St. Petrus, Lüftelberg
23 Kinder und Jugendliche haben 2057,70 Euro gesammelt.

Kinder der Jakobus-Kita besuchen Obsthof und Krippe in der Kirche

Die Maxi-Kinder der Jakobus Kita Ersdorf haben am 14. Januar den Obsthof Rönn besucht. Monika Rönn zeigte Ihnen das Kühllager und die Sortierhalle. Nachdem die Kinder im vergangenen Herbst bei der Apfelernte helfen durften, ging es nun weiter. Sie lernten, was nach der Ernte mit den Äpfeln passiert; wie sie gelagert, sortiert und verpackt werden. Mit Spannung folgten sie den Ausführungen und interessierten sich besonders für das Apfel-Schwimmbad. Auch die computergesteuerte Sortierung nach Farbe und Größe beeindruckte die kleinen Gäste.

Mitte Januar besuchten die Kinder der Jakobus-Kita in Ersdorf mit der Leiterin des Kirchenchors, Reinhild Jóvári, und den Erziehern die Krippe der Ersdorfer Jakobus-Kirche. Dort erzählte Frau Jóvári die Geschichte der Geburt Jesu und der Reise der Heiligen drei Könige. Die Kinder sangen zum Abschluss Lieder - und alle ließen den Ausflug mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kita ausklingen.

Kirchenchor stimmt Kita-Kinder auf jecke Tage ein

Mitglieder des Altendorf-Ersdorfer Kirchenchors haben am 6. Februar wieder die Jakobus Kita Ersdorf besucht, um unter Leitung von Reinhild Jovari mit den Kindern zu singen. „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“, weitere Klassiker und neue Karnevalslieder schallten durch die Räume. Kinder und Erwachsene stimmten sich lautstark auf die jecken Tage ein. Alle waren der Einladung des Kita-Teams gefolgt und kamen kostümiert und mit dreimal „Alaaf“ zum gemeinsamen karnevalistischen Musizieren.

Für die Kleinen und auch für die Großen ist das regelmäßige Zusammentreffen zum gemeinsamen Singen immer wieder etwas Besonderes. Inwieweit dieses Projekt auch in Zukunft Bestand haben wird, bleibt abzuwarten, da Chorleiterin Reinhild Jovari Mitte des Jahres in den Ruhestand verabschiedet wird.

Sechs Tollitäten und viel Alaaf beim Seniorentreff von Sankt Michael

Zwei Prinzenpaare und zwei Prinzessinnen hatten sich zum Seniorentreff in Sankt Michael angesagt. Godesia Kerstin traf als erste mit ihrem Gefolge im voll besetzten Pfarrsaal auf die „jecken“ Senioren, die mit Moderatorin Maria Ulhaas gespannt auf die Tochter der Merlerin Thea Gottschalk gewartet hatten. Nach Vorträgen von Irmgard Widdel (Rotkäppchen), Johanna Müller und Renate Siegel (Holzhackerbubn) besuchte die Große Dransdorfer KG mit Prinz Heinz III., Prinzessin Birgit III., dem Kinderprinzen Tomo I. und der Kinderprinzessin Floriane I. die Senioren. Sie waren durch Mundpropaganda zum Seniorentreff gekommen, war doch ihr vorjähriger Prinz Helmut (Pütz), ein Mitglied der Pfarrgemeinde Sankt Michael, als schmucker Prinz im Pfarrsaal aufgetreten.

Mit ihrem Gefolge und den Tanzkindern der Lüftelberger KG bildete die Meckenheimer Kinderprinzessin Lilien einen weiteren Höhepunkt im Programm. Sie sang ihr schwungvolles Lied, bevor erst die großen und dann die kleinen Tanzkinder ihren Beitrag vortrugen. Das junge Lüftelberger Tanzpaar, Lisa Jung und Simon Breuer, boten danach eine beeindruckende Performance. Stahlende Senioren dankten allen Tollitäten und Tänzern mit Applaus, Alaaf und „Raketen“. Besonders geehrt aber wurde Cilly Lang, die einen besonderen Geburtstag fröhlich im Kreise der „Jecken“ feierte.

Schützenbrüder Ersdorf-Altendorf ehrt zahlreiche Mitglieder

Schützenkaiser Peter Radermacher ist beim Patronatsfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf am 17. Januar für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden. Ehren-Diözesanschießmeister Dieter von der Heiden verlieh ihm das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz, welches Bezirksbundesmeister Hans-Peter Metternich überreichte. Radermacher erwies sich neben seinen Ämtern als Fähnrich und stellvertretender Jungschützenmeister besonders als Tüftler und Bastler. Seit 1980 stellt er Königsvögel, Pokale und Präsente her. Er unterstützt federführend den jährlichen Bau des Karnevalswagens und diverse Renovierungsarbeiten in und um die Altendorfer Schützenhalle.

Zudem erhielt Schießmeister Ulrich Dold einen Präsentkorb für 50-jährige Mitgliedschaft. Brudermeister Christian Klein zeichnete erstmals ein Mitglied mit einer solch langen Zugehörigkeit zur Schützenbruderschaft aus. Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten Ralf Breuer, Tim Breuer und Björn Rolef die Erinnerungsnadel. Jubilare der Inaktiven sind Maria Litawe (40 Jahre), Willi Heiser (30 Jahre) und Günter Visang (20 Jahre).

Der Abend hatte für die Schützen in der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. in Ersdorf mit einer Heiligen Messe begonnen, die der Bruderschaftspräses, Pastor Reinhold Malcharek, zelebrierte. Im Anschluss feierten die Mitglieder gemeinsam im Schützenhaus, wo auch die Vereinsmeister geehrt wurden.

Zum Abschluss der Feier ermittelten die Sebastianer am Sonntag noch den Sebastianus-König. Der stellvertretende Jungschützenmeister Hendrik Beer holte den Holzvogel mit dem 79. Schuss von der Stange und erhielt ein Präsent, welches einmal mehr mit viel Mühe und Liebe zum Detail auf der Werkbank von Vogelbauer Peter Radermacher entstanden war. Beim Glücksschießen gewann Kai Kriechel.

Impressionen vom Karnevalszug

Messdiener von St. Johannes und Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims St. Josef im Meckenheimer Karnevalszug: Fotos finden Sie in der Bilderstrecke.

"Ein treuer Wegbegleiter"

Goldenes Priesterjubiläum von Altpfarrer Albrecht Tewes

Zahlreiche Abordnungen von Schützen, die Stadtsoldaten, Vertreter von Feuerwehr, Kolping und Maltesern – sie sind alle gekommen zum Festgottesdienst von Altpfarrer Albrecht Tewes. Er feierte am Sonntag, 22. Februar, mit einem Festgottesdienst in Sankt Johannes sein 50. Priesterjubiläum. Neben dem Pastoralteam um Pfarrer Reinhold Malcherek nahm auch Dechant Hermann Josef Zeyen an der Messfeier teil.

Vor 50 Jahren, genau am 11. Februar 1965, wurde Tewes vom damaligen Kölner Kardinal Josef Frings zum Priester geweiht. Von 1974 bis 2001 leitete er die Pfarrgemeinde Sankt Johannes, ab 1986 auch die Gemeinden Sankt Petrus in Lüftelberg und Sankt Michael in Merl.

Subsidiar Georg von Lewin, dessen Mutter früher in Merl wohnte und der seit Jahrzehnten in den Meckenheimer Pfarreien Gottesdienste feiert, hielt die Festpredigt. Als Tewes nach Meckenheim gekommen sei, habe seine Mutter gesagt: „Wir haben jetzt einen jungen stattlichen Pastor mit dunklen Haaren.“ Inzwischen seien die Haare weniger und grauer geworden. Von Lewin würdigte das Wirken des inzwischen 77-Jährigen: Er habe in der aufstrebenden Stadt die Kirche zukunftsweisend aufgestellt. Von Lewin erinnerte an Weggefährten von Tewes wie den bereits verstorbenen Bürgermeister Hans-Georg Preuschoff und den ehemaligen Stadtdirektor Johannes Vennebusch. Und an seinen „Konsemester“, den früheren Generalvikar Norbert Feldhoff, mit dem in mancher Doppelkopfrunde „das eine oder andere gemaggelt wurde“.

Bei allen Bauvorhaben sei Tewes stets Seelsorger geblieben, sagte von Lewin. Insbesondere habe ihm die Spendung der Sakramente und die Weitergabe des Glaubens am Herzen gelegen. Von Lewin bekundete die Hoffnung, dass er noch viele Jahre ein „treuer Wegbegleiter“ der Gemeinde sein möge.

Nach dem Gottesdient spielten die Stadtsoldaten zu Ehren des Jubilars auf dem neu gestalteten Platz vor der Kirche mehrere Ständchen. Beim anschließenden Empfang in der Schützenhalle, der von den Schützen und den kfd-Frauen vorbereitet wurde, war für viele Meckenheimer Gelegenheit zu gratulieren und Erinnerungen auszutauschen. Etwa an die Zeit, als Tewes Präses der Schützen, Schützenkönig oder Karnevalsprinz war. Oder an die fünf Jahre, die der Geistliche zum Ende seiner aktiven Zeit noch als Pfarrvikar in Wachtberg, Oberbachem und Villip wirkte. Seit 2006 verbringt Tewes seinen Ruhestand in der Apfelstadt – und macht entsprechend seinen Kräften weiterhin in der Seelsorge mit.
Andreas Otto

"Größte Katastrophe der Meckenheimer Geschichte"

Ökumenisches Gedenken an die Opfer der Bombardierung der Stadt vor 70 Jahren

Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist am Montag, 2. März, an die Opfer der Bombardierung Meckenheims vor 70 Jahren gedacht worden. Pfarrer Reinhold Malcherek und Superintendent Mathias Mölleken (evangelische Christuskirche) sowie Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles erinnerten in der katholischen Pfarrkirche Sankt Johannes an die 201 Opfer, die bei den beiden Fliegerangriffen am 2. März 1945 und beim Angriff am 5. März 1945 ums Leben kamen. Vor der Feier hatten die Geistlichen und das Stadtoberhaupt zum Gedenken an die Toten einen Kranz in der Kriegergedächtniskapelle niedergelegt.

Pfarrer Malcherek zitierte den Eintrag des damaligen Oberpfarrers Heinrich Broelsch vom 2. März 1945 in der Pfarrchronik: „Die Zahl der Toten ist nicht zu übersehen. Das Leid ist groß. Als es an die Bergung der Leichen geht, spielen sich herzzerreißende Szenen ab. Einzelne Familien wurden furchtbar getroffen. Sie wurden fast ganz vernichtet und verloren Haus und Vieh.“ Nach den Worten Malchereks mahnen die Opfer, dem Frieden im persönlichen wie im öffentlichen Leben „unbedingt den Weg zu bereiten“. Diese gelte für die Krisengebete der Erde, das Zusammenleben der Generationen oder den Umgang mit Flüchtlingen in Meckenheim.

Superintendent Mathias Mölleken rief dazu auf, sich nicht alleine davon beeindrucken zu lassen, dass es damals auch das kleine Meckenheim getroffen hat. „Lassen wir uns bitte darauf ansprechen, dass dieses Gedenken uns allen zu einem unvergesslichen und verpflichtenden Mahn-Datum wird: Niemals mehr Krieg!“ So bemitleidenswert, tragisch und schlimm das persönliche Schicksal eines jeden Opfers und seiner Angehörigen sei, „so haben wir zu bedenken, dass Deutsche zu Tätern wurden, die uns ein schweres, erdrückenden Erbe hinterlassen haben“. Es sei geradezu fatal, wie schnell und leichtfertig heute wieder die Ermahnung gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in den Wind geschrieben werde. Zudem kritisierte Mölleken die „Verführung von Macht- und Wirtschaftsinteressen, die massenhaft menschliche ‚Kollateralschäden‘ in Kauf nimmt“. Das Gedenken könne nicht ohne Blick auf die bedrohlichen Entwicklungen in der Ukraine, in Syrien, im Sudan, in Israel und Palästina geschehen.

Bürgermeister Spilles sprach von einem unermesslichen menschlichen Leid und der „größten Katastrophe der Meckenheimer Geschichte“. Zunächst hätten Flieger der 9. Jagdbomberdivision aus Beaumont in Frankreich und Florennes in Belgien am 2. März um 10.45 Uhr 100 Sprengbomben über Meckenheim abgeworfen. Während Verwundete und Tote aus den Trümmern geborgen worden seien, habe um 12.30 Uhr der nächste Angriff gestartet. Beim dritten Angriff am 5. März seien 354 sogenannte 500-Pfundbomben abgeworfen worden. Den wahren Grund, warum die amerikanische Generalität den Befehl für diesen weiteren Angriff gegeben habe, „wird man wohl nie erfahren“, so Spilles. „Die verheerenden Auswirkungen der Bomben war die tiefste Zäsur der Stadtgeschichte.“ Viele Keller seien zu Gräbern für ganze Familien geworden, für Hinterbliebene hätten Lebensträume geendet. Das Gedenken beziehe sich aber nicht nur auf Meckenheimer, sondern auch auf Auswärtige, die in der Stadt Schutz suchten, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Soldaten, die an den beiden März-Tagen den Tod fanden.

Bei der Erinnerung heute geht es nach den Worten des Bürgermeisters aber nicht um Anklage oder um eine Aufrechnung der Taten Deutscher gegen die Taten der Alliierten. „Uns geht es heute um die Trauer“ und die Anteilnahme am Schicksal der Toten und ihrer Familien, so Spilles Daraus folge nicht Anklage und Aufrechnung, sondern Verständigung und „Mahnung für alle Zukunft“. Das Leid in Meckenheim wie in ganz Europa sei Folge des Weltkrieges gewesen, in das Meckenheim und Deutschland sehenden Auges eingetreten seien. Vergessen werden dürfe aber auch nicht, mit welcher ungeheuren Tatkraft, Zuversicht, positiver Energie und kollektivem Zusammenstehen Meckenheim wieder aufgebaut worden sei.

An dem Gedenkgottesdienst nahm eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim teil. Sie feiert aus Anlass der Bombardierung jedes Jahr ihren Feuerwehrgottesdient. Der inzwischen 10. Gottesdienst verband sich diesmal mit der ökumenischen Feier zum 70-Jahr-Gedenken. Dabei verlasen vier Schülerinnen die Namen der 201 Toten. Meckenheim zählte damals rund 2.300 Einwohner. 55 Bewohner wurden verletzt. 

Andreas Otto

Den Bericht des General-Anzeiger vom 04.03.2015 zum Gedenkgottesdienst finden Sie hier.

Kurzversion der Familienumfrage

Das Erzbistum Köln hat den Fragebogen zur Vatikanischen Familiensynode nun in einer Kurzversion online bereitgestellt. Diese sei auch für Mobilgeräte geeignet. Der Familienbund der Katholiken im Erzbistum Köln reagiere damit auf Kritik an der Länge und der teils schwer verständlichen Sprache des offiziellen Fragebogens. Das Ausfüllen des neuen Bogens dauere etwa 30 Minuten, hieß es. 

Alle katholischen Gläubigen und Gremien im Erzbistum Köln können sich an der Umfrage beteiligen. Der Familienbund hat unter  www.fragebogen-familiensynode.de den Fragebogen im Netz veröffentlicht. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung auf die Synode vom 4. bis 25. Oktober in Rom, die konkrete Leitlinien für die Pastoral der Familien erarbeiten will.

Schon vor der vorbereitenden Außerordentlichen Bischofssynode im Herbst 2014 hatte Franziskus eine Umfrage unter Katholiken gestartet. Dabei wurde deutlich, dass zwischen der kirchlichen Lehre über Ehe, Familie und Sexualität und dem Leben der Katholiken eine große Kluft besteht. So wird das Nein zu Kondomen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder der Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener von der Kommunion nur von wenigen geteilt. Gefordert wird eine Revision der kirchlichen Sexualmoral und eine positive Bewertung von Sexualität außerhalb der Ehe.

Auch die 46 neuen Fragen beziehen sich unter anderem auf die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe, wiederverheiratete Geschiedene und die Seelsorge gegenüber Homosexuellen. Der Fragenkatalog solle für den "nötigen Realismus" sorgen, hieß es aus Rom.

Die Antworten will das Erzbistum Köln wieder gebündelt an die Deutsche Bischofskonferenz weiterleiten. Von dort werden die Ergebnisse aller deutschen Diözesen im April nach Rom gesandt. Diese fließen in ein Dokument, das als Arbeitsgrundlage für die Bischofssynode 2015 dienen soll.

Neuer JAKK-Vorstand

Kathy Hauschild ist neue Vorsitzende des Jugendarbeitskreises JAKK. Sie wurde Mitte Januar zur Nachfolgerin von Pascua Theus gewählt, der das Amt vier Jahre lang ausübte. 2. Vorsitzende ist Kati Göttlicher, die Anna Mahnig ablöst.

Mitte Januar hatten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von JAKK für ein Wochenende in ein Selbstversorgerhaus in die Eifel zurückgezogen, um
Aufgaben neu zu verteilen und das neue Jahr zu planen. Dabei hat Neues wie Bewährtes Eingang in die Jahresplanung gefunden. Einige anstehende Aktionen und alle Termine der Jugendmessen 2015 finden sich jetzt schon auf dem JAKK-Portal www.jakk-meckenheim.de.

Patrozinium in Meckenheim

Am Sonntag, 28. Juni, hat die Pfarrei Sankt Johannes ihr Patronatsfest begangen. Der Gedenktag des Pfarrpatrons, des heiligen Johannes des Täufers, ist der 24. Juni. Die Fotos von Matthias Grüne bieten einen Eindruck von der Feier.

Kunterbuntes Kindergartenfest mit Gästen aus Südafrika

Nach morgendlichem Regen hat Petrus pünktlich eine Stunde vor Start des Sommerfestes der Kindertagesstätte Sankt Josef Wormersdorf am Samstag, 20. Juni, für trockenes Wetter gesorgt. Unter dem Motto „Unsere Welt ist kunterbunt – mal ist sie eckig, mal ist sie rund“ waren diesmal nicht nur Kinder und ihre Eltern eingeladen. Onkel, Tanten, Großeltern und Nachbarn waren ebenfalls willkommen.

Das Motto zog sich quer durch angebotene Spiele, Bastel- und Malangebote wie durch die bunte Kuchentheke und einen begeistert aufgenommenen Auftritt der südafrikanischen Clownschool for Life Mpumalanga. Die Akteure um den Pantomimen Nemo alias Wolfgang Neuhausen zeigten ihr Können, um eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen und möglichst viele Kinder für ihr „Mutmachprojekt“ zu begeistern.

Tatkräftige Unterstützung leisteten auch in diesem Jahr wieder der Förderverein der Kindertagesstätte sowie die Freiwillige Feuerwehr Wormersdorf. Ein besonderes Highlight war die vom Kindergarten selbst hergestellte Currysoße. Mit den Einnahmen will der Förderverein Projekte und Anschaffungen der Kita unterstützen.

Ein Nähset zum Abschied von Ferenc Jovari

Ein Abschied und ein Willkommen am Sonntag (20. Juni) in Sankt Michael: Nach dem Gottesdienst wurde Ferenc Jovari nach rund zehn Jahren als Küster verabschiedet. Pastoralteam, Kirchenvorstand und Pfarrausschusses dankten ihm für seine Arbeit und wünschten ihm und seiner Frau alles Gite für den Ruhestand in der Eifel. Die Messdiener hatten sich ein besonderes Abschiedsgeschenk ausgedacht: Sie überreichten Ferenc Jovari ein Nähset, weil er sich als Küster stets um die Gewänder der Messdiener gekümmert und mehr als einen verlorenen Knopf angenäht habe. Ganz besonders freute sich der scheidende Küster über ein T-Shirt der Messdiener, das ihn sozusagen zum "Ehrenmessdiener" von Sankt Michael macht.

In der Familienmesse wurden sechs neue Messdiener aufgenommen: Florian Köller, Justin Rings, David Quantius, Cedric Szczepanek, Florian Seyler und Benedikt Renner. Der Gottesdienst wurde begleitet von Peter Kohl und seiner Gitarrentruppe, die mit kirchlichen "Schlagern" die Besucher zum Mitsingen motivierten. Der Gesang "Laudato si" hatte besonders aktuellen Bezug; denn so lautet auch der Titel der neuen Enzyklika von Papst Franziskus.

Vom Lesen zum kindgerechten Surfen

Schüler der katholischen Grundschule absolvieren Medienprojekt in Bücherei

10 Meckenheimer Schüler der Katholischen Grundschule Meckenheim (KGS) und dem Teilstandort Altendorf haben sich in der Katholischen Öffentlichen Bücherei Sankt Johannes zu einem spannenden Medienprojekt zusammengefunden. An drei aufeinanderfolgenden Terminen beschäftigten sich die 6- bis 8-Jährigen mit einem Buch von Kirsten Boie: King-Kong, das Geheimschwein. Die drei für dieses Projekt engagierten, ausgebildeten, ehrenamtlichen Vorlesepaten Frau Kriegel, Frau von Berg und Herr Prietzel stellten den Kindern das Buch vor, erarbeiteten mit ihnen einen Fragenkatalog, um anschließend mit Hilfe von Kinderseiten im Internet wie www.fragfinn.de oder www.blindekuh.de einen Steckbrief zu erstellen und das Gelesene im Internet zu vertiefen.

An dem Projekt beteiligt war auch Mirco Schweppe von Ruhrfeld City, dem interkulturellen Begegnungszentrum. Die Kinder sollten lernen, wie man seine Suchanfragen für das Internet präzisiert und die gefundenen altersgerechten Ergebnisse für sich auswertet. Ziel war es, einen Grundstein zur weiteren Beschäftigung für mehr Medienkompetenz in Elternhaus und Schule zu legen. Neben dem Lesen und der Recherche wurde die Bücherei kennengelernt, gespielt und gemeinsam ein Bild gemalt, das am Abschlusstag in Anwesenheit der Eltern KGS-Schulleiterin, Frau Stühm, überreicht wurde.

Um das Projekt ins Leben rufen zu können, haben sich Schule, Bücherei und Ruhrfeld City zu einem sogenannten Bündnis zusammengetan. Für dieses Jahr ist für Ende November eine Fortsetzung mit einem neuen Buch geplant. Auch 2016 soll das Leseprojekt zweimal durchgeführt werden. „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ ist ein Projekt des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen, gefördert von Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Kultur macht stark.

Vier Schüler erhalten Bürgerpreis für Kirchen-Engagement

Für ihr freiwilliges Engagement in Meckenheimer Kirchengemeinden haben vier Schüler den Bürgerpreis der Stadt Meckenheim erhalten. Bei ihrer Abi-Abschlussfeier am Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG) wurden Thomas Backsmann und Benjamin Barth für ihre Messdienerarbeit in Sankt Johannes und Sankt Michael ausgezeichnet. Zudem würdigte die Stadt den Einsatz von Thomas Backsman als Oberstufensprecher im KAG und Benjamin Barths Trainertätigkeit bei der E-Jugend des VfL Meckenheim.

Theresa Sandfort erhielt den Preis für ihre Inklusionsarbeit im evangelischen Kirchenzentrum „Die Arche“. Ausgezeichnet wurde auch Ronja Werwer bei der Verleihung des Abschlusszeugnisses der Realschule – ebenfalls für ihre Messdienerarbeit in Sankt Michael. Diakon Michael Lux gratulierte ihr und Benjamin Barth beim Sonntagsgottesdienst in Sankt Michael.

Viel Sonne beim Schützenfest in Altendorf-Ersdorf

Viele Gäste sind der Einladung zum diesjährigen Schützenfest der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf am 14. Juni gefolgt. Auf dem Schützenplatz am Ortsausgang von Altendorf hatte das Team um Brudermeister Christian Klein ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Kinderschminken, Medaillen-Schießen, Lasergewehrwettkampf für die unter 12-jährigen, diverse Spiele und als Highlight die „Water Walking-Balls“ - ein 6 mal 8 Meter großes Wasserbecken, in dem Kinder und Erwachsene in großen transparenten Kunststoffbällen über das Wasser laufen konnten.

Präses Reinhold Malcherek feierte die Heilige Messe gemeinsam mit Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich, der das Fest überraschend besuchte. Gut gelaunt beanspruchten beide für sich, das gute Wetter bestellt zu haben. Denn 24 Grad und strahlender Sonnenschein luden nicht nur die befreundeten Schützenbruderschaften aus Adendorf, Oberdrees, Rheinbach, Villip und Wormersdorf, sondern vor allem viele Anwohner des Doppelortes ein, mit den Altendorf-Ersdorfer Schützen zu feiern.

Das kaiserliche Wetter freute auch die hiesigen Majestäten – Kaiserpaar Peter und Magda Radermacher, Prinz und Bezirksprinz Tim Breuer mit Prinzessin Andrea Wiesel und Bürgerkönigin Inge Schmitz, die „ihr“ Schützenfest sehr genossen. Nach der Messe begrüßte Klein auch Bezirkskönig Volker Spiess, Bezirksliesel Irene Tuschen, Bezirksschülerprinzessin Michelle Lamberts und Bezirksbambiniprinzessin Justine Kerzmann. Auch hieß der Brudermeister Bürgermeister Bert Spilles und die Ortsvorsteher Ferdi Koll und Ralf Decker willkommen.

Bei der abendlichen Siegerehrung zeichneten die Schießmeister Ulrich Dold und Ralf Breuer die erfolgreichen Sieger aus. Beim Medaillen-Schießen der Nichtschützen gewann Céline Momsen (44 Ringe) vor Christian Loges und Simon Reiser (beide 43 Ringe). Unter den Kleinsten, die sich beim Lasergewehr-Wettkampf messen konnten, setzte sich Tim Gastl (35 Ringe) gegen Celina Reiser und Liam Krüger (beide 30 Ringe) durch.

Beim Ehrenpreisschießen gewann Laura Fischer in der Schülerklasse vor Marco Spitzer (beide 19 Ringe). Die Jungschützenklasse entschied Katrin Merzenich (20 Ringe) vor Benedikt Wagner (19 Ringe) für sich. Stefanie Marquardt und Irene Tuschen gewannen in der Damenklasse (je 20 Ringe). Erstplatzierter der Schützenklasse wurde Ludwig Metternich vor Thilo Schlitzer (beide 20 Ringe). In der Altersklasse gewann Hans-Josef Merzenich. Heinz Schneider belegte den 2. Platz (beide 20 Ringe). Bei den Senioren setzte sich Rainer Noll gegen Werner Koll (beide 20 Ringe) durch.

Anlässlich der Aktion „Lichter im Advent“ erhielt die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Altendorf-Ersdorf 1.500 Euro von der Raiffeisenbank. Symbolisch überreichte Regionalmarktleiter Heinz Brun am Schützenfest einen Scheck. Die Schützen planen damit, das Schützenbrauchtum für die Anwohner des Doppelortes attraktiver zu gestalten. Statt des zuletzt weniger angenommenen klassischen Schützenballs soll es künftig einen Partyabend geben. Unter dem Motto „Schützen Halligalli“ lädt die Bruderschaft am 12. September in die Schützenhalle ein.

Christian Klein

"Ab und zu esse ich auch gerne Fritten"

Vier Jugendliche aus Meckenheim interviewen Weihbischof Ansgar Puff

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff ist vom 24. April bis 3. Mai auf Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gewesen. Als „Überraschungsgast“ feierte er dabei auch eine Frauenmesse in St. Johannes mit. Nach dem Gottesdienst nahm er sich spontan Zeit, um in einem Interview auf Fragen der Jugendlichen Florian Heinrich (10), Jessica Bracht (12), Franziska Heinrich (14) und Thomas Backsmann (18) zu antworten.

Frage: Herr Weihbischof, wir holen mal ganz weit aus: Sind Sie gerne zur Schule gegangen?

Puff: Ich gebe ganz offen zu: Es lief nicht immer so gut. In manchen Fächern und zu manchen Zeiten habe ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Natürlich hat vieles vom Lehrer abgehangen.

Frage: Was machen Sie in ihrer Freizeit?

Puff: In mache gerne Ferien an der See, ich gehe gerne Schwimmen und lese gerne. Und ab und zu esse ich auch gerne Fritten.

Frage: Welche Aufgaben haben Sie als Weihbischof?

Puff: Als Weihbischof bin ich für den südlichen Pastoralbezirk des Erzbistums Köln verantwortlich. Dazu gehört es, die Gemeinden zu besuchen, mich um die Fragen der Seelsorge dort zu kümmern und natürlich auch die Firmungen zu spenden. Mein Gebiet reicht von Bonn über den Rhein-Sieg-Kreis, Euskirchen und den Rheinisch Bergischen Kreis bis nach Altenkirchen

Frage: Warum heißt es Weihbischof, obwohl Sie doch die Firmung spenden?

Puff: Weihbischof heißt es nur in Deutschland. Manchmal spenden wir tatsächlich das Sakrament der Weihe, etwa die Diakonenweihe. In anderen Ländern wird das Amt Hilfsbischof genannt. Das ist auch eigentlich der richtige Begriff. Denn mit meiner Arbeit unterstütze ich ja den Diözesanbischof, unseren Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki, der allein die große Erzdiözese gar nicht betreuen könnte.

Frage: Haben Sie sich schon immer für dieses Amt berufen gefühlt?

Puff: Ich wollte zunächst gar nicht Geistlicher werden. Ich war zunächst Sozialarbeiter und habe erst mit 28 Jahren gespürt, dass ich Priester werden will. Im Gebet habe ich gespürt, dass Gott das von mir will. Nach dem Theologiestudium und der Priesterweihe war ich dann 16 Jahre in verschiedenen Aufgaben als Priester tätig, bevor mich der Papst beauftragt hat, das Amt des Weihbischofs zu übernehmen.

Frage: Tragen Sie auch einen Bischofsring?

Puff: Ja. Immer. Der Bischofsring ist so etwas wie ein Ehering und erinnert mich ständig an meine Berufung.

Frage: Was macht Ihnen am meisten Spaß bei Ihrer Arbeit?

Puff: Die Gespräche über Gott und den Glauben – gerade auch mit Jugendlichen. Ich komme gerne in die Gemeinden, um ihnen die Firmung zu spenden – auch wenn ich dafür lange Wege zurücklegen muss.

Frage: Wie bereiten Sie sich auf eine Firmung vor?

Puff: Ich bete viel davor. Und dann stecke ich viel Zeit in die Predigt. Das Gespräch nach den Firmgottesdiensten ist mir auch sehr wichtig.

Frage: Hat Gott Ihnen schon mal geholfen hat?

Puff: Klar. Sehr oft sogar.

Frage: Woran ist Gott zu erkennen?

Puff: Es ist natürlich schwer, sich jemanden vorzustellen, den man nicht sehen kann. Deshalb wird der Heilige Geist ja auch in Bildern beschrieben – zum Beispiel als Taube. Ich finde das ein tolles Bild. Tauben schnäbeln – das ist ein schönes Zeichen für Zuneigung und symbolisiert die Liebe Gottes zu uns Menschen.

Frage: Und wo war Gott beim Absturz der Germanwings-Maschine?

Puff: Das ist schwer zu sagen. Aber Gott ist sicher bei all den Menschen, die jetzt trauern und Trost suchen.

Ein letztes Mal leitet Reinhild Jóvári die Kinderschola

Zum letzten Mal hat die von Reinhild Jóvári gegründete Kinderschola unter ihrer Leitung einen Gottesdienst begleitet: Am Sonntag, 7. Juni, gestaltete die Schola die Familienmesse in St. Johannes - sozusagen als Abschiedsmesse. Denn die Kirchenmusikerin unserer Pfarreiengemeinschaft wird in ein paar Wochen ihren Dienst als Organistin und Chorleiterin, den sie nun schon über 30 Jahre ausübt, beenden und mit ihrem Mann Ferenc, dem Küster in St. Michael, in die Eifel ziehen. Zu diesem Anlass hatte sie mit der Kinderschola auf dem letzten Chorwochenende das Musical „St. Johannes der Täufer“ eingeübt, in welchem das Leben des Pfarrpatrons auf musikalische Art und Weise nachgezeichnet wird.

Nach der Messe fanden sich die Messbesucher sowie aktuelle und ehemalige Mitglieder der von Reinhild Jóvári geleiteten Chöre im Pfarrsaal zusammen, um bei einem „Candy-Frühstück“ mit Liedern, Gedichten und Fotoalben Danke zu sagen. „Mööch uns der Wäg bal neu zosamme föhre“, leev Reinhild!“ - so oder so ähnlich sagte es der eine oder die andere beim persönlichen Abschied von der langjährigen Chorleiterin. Für Kinderschola und Jugendchor steht aber noch ein gemeinsames Erlebnis an: Sie erwarten schon mit Freude die letzte gemeinsame Fahrt nach Trier, die in der ersten Sommerferienwoche stattfinden wird.

Hannah Grüne

Der Buchtipp des Weihbischofs

Auf der Abschlussveranstaltung seiner Visitation hat Weihbischof Ansgar Puff das Buch „Mission Possible: Das Handbuch für die neue Evangelisation“ von Otto Neubauer empfohlen (Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2013, 272 S., 19.50 Euro). Das Kursbuch für missionarische Schulungsprozesse in Gemeinden und Gruppen kann ab sofort in der Katholischen Öffentlichen Bücherei ausgeliehen werden. Es bietet Beispiele und Erfahrungen aus der Gemeinde- und Städtemission und Reflexionen zu den neuen Missions- und Dialog-Herausforderungen in der gegenwärtigen Gesellschaft“.

Im Verlagstext heißt es über den Autor: „Er ist der Mann, von dem Papst Benedikt hören wollte, was Neuevangelisierung ist. Und er ist der Mann, von dem sich Kardinal Christoph Schönborn zum Missionieren in Wiener Nachtbars schleppen ließ: Otto Neubauer, Gastreferent vor Papst Benedikt und seinem Schülerkreis und Leiter einer eigens gegründeten Akademie für Evangelisation im Herzen Wiens, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Dialog und innovative Mission. Nun gibt er in diesem einzigartigen Handbuch die Frucht seiner wegweisenden Ausbildungsarbeit an alle weiter, die sich im Jahr des Glaubens und darüber hinaus dem Anliegen der Neuevangelisierung widmen wollen.“

Impressionen der Fronleichnamsprozession

Bilder der gemeinsamen Fronleichnamsprozession von St. Jakobus der Ältere, St. Johannes der Täufer und St. Martin finden Sie in der Fotostrecke.

Viel Lob und sechs Herausforderungen

Weihbischof Ansgar Puff zieht Bilanz seiner Visitationsreise

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff sieht die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gut aufgestellt. Er habe bei seiner Visitation vom 24. April bis 3. Mai viel Positives vorgefunden, sagte er bei einem Abschlussgespräch am Donnerstagabend, 21. Mai, im Pfarrsaal von Sankt Johannes. Vor rund 80 Pfarreiangehörigen formulierte er aber auch Herausforderungen für die fünf Gemeinden.

Puff bekundete Wertschätzung für die Arbeit des Pastoralteams mit dem leitenden Pfarrer Reinhold Malcherek, Pfarrer Franz-Josef Steffl, Diakon Michael Lux und den Pastoralreferentinnen Ursula Bruchhausen und Franziska Wallot. Sie hätten gerade auf dem Hintergrund der früheren Konflikte um die Pfarrer Schäfer/Opiela sowie Jung gute Arbeit geleistet. Die Seelsorger seien mit dem Erbe gut umgegangen. Die Konflikte seien nun bewältigt, so dass die Pfarreiengemeinschaft in guter Weise nach vorne gehen könne. Eine solche Entwicklung sei keinesfalls selbstverständlich, so Puff. Den Seelsorgern bescheinigte er eine „gute Team-Kultur“, zu der es gehöre, dass jeder auf den anderen achte. Dazu trage auch eine klug angelegte Raumsituation im Pfarrhaus als Begegnungsort bei.

Der Weihbischof bezeichnete es auch als klug, dass die fünf Gemeinden sich nicht zu einer Pfarrei fusioniert haben, sondern das Modell Pfarreiengemeinschaft gewählt haben - mit gemeinsamen Kirchengemeindeverband und übergreifendem Pfarrgemeinderat auf der einen Seite, aber selbstständigen Kirchenvorständen auf der anderen Seite. Diese Struktur drücke Wertschätzung gegenüber den lokalen Traditionen aus wie dem eher städtisch geprägten Meckenheim oder dem dörflichen Lüftelberg,  das der Weihbischof scherzhaft das „Bayern von Meckenheim“ nannte, weil dort 640 der rund 800 Einwohner katholisch sind.

Positive Worte fand der Weihbischof auch für die Arbeit des Pfarrgemeinderates (PGR), der mit seinen Ausschüssen viele andere Katholiken in die pastorale Arbeit einbinde. Das vom PGR formulierte Pastoralkonzept sei nicht nur für den Aktenordner geschrieben, sondern mit den formulierten Querschnittsaufgaben gut für die praktische Seelsorge. Als großes „Pfund“ bezeichnete Puff die Mitarbeit der Subsidiare und Ruhestandsgeistlichen, ohne deren Mithilfe die Pfarrer Malcherek und Steffl vieles nicht möglich wäre. Sehr wichtig seien auch die sechs Kitas und die beiden Familienzentren, über die viele Familien wieder Kontakt zur Kirche bekämen.

Beeindruckt zeigte sich Puff von dem breiten Angebot der Dienste im Caritashaus und des SKM in Meckenheim  - von ambulanter Tagespflege über ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe bis hin zum Dienst für Kinder psychisch kranker Eltern. Auch die Flüchtlingsarbeit sei gut vernetzt. Gute Arbeit leisteten der Jugendarbeitskreis JAKK, die Messdiener oder die Malteser mit vielen jungen Menschen. Mit dem Magazin „Perspektiven“ und der in Überarbeitung befindlichen Internet-Seite der Pfarreiengemeinschaft gebe es auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Lob fand der Weihbischof auch für die theologischen Impulse, wie sie etwa durch die Credo-Gesprächsreihe gesetzt werden.

In sechs Punkten formulierte der Weihbischof Herausforderungen für die Zukunft. So sollte die Pfarreiengemeinschaft kreative Konzepte finden, die vielen Neuzugezogenen anzusprechen. Auch wenn es sich oft nicht um Menschen handle, die mit Kirche etwas zu tun haben, so seien es nach seiner Erfahrungen doch Suchende, die man mit Christus in Berührung bringen solle. Ein Beispiel für eine solche Ansprache brachte er aus seiner früheren Wirkungsstätte Düsseldorf, wo eine Gemeinde zu einem Abendessen mit Musik und Kurzvorträgen von drei Theologen eingeladen habe.

Eine weitere Aufgabe ist es laut Puff, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Dies erscheine besonders in Ersdorf notwendig zu sein. Erforderlich sei auch, dass die Arbeit in der Rendantur optimiert werde. Verbesserungsbedarf sieht der Weihbischof mit Blick auf die vom Erzbistum beauftragte Firma, die für die Einhaltung von Sicherheitsstandards in den Gemeinden verantwortlich ist. Diese habe mit Blick auf Gemeindeveranstaltungen „etwas überzogene Sicherheitsanforderungen“ und müsse das rechte Maß wahren.

Mit Blick auf die von der Katholischen Jugendagentur Bonn getragene interkulturelle Sozialarbeit „Ruhrfeld City“ bekundete der Weihbischof die Sorge, dass die Stelle gestrichen wird, wenn deren Finanzierung durch die Stadt Meckenheim Ende 2016 ausläuft. Hier müsse sich die Kirche rechtzeitig für eine Weiterfinanzierung stark machen. An die einzelnen Jugendgruppen appellierte Puff, stärker zusammenzuarbeiten und eventuell auch die Kooperation mit Schulen zu suchen. Mit Blick auf Lüftelberg räumte der Weihbischof ein, dass es hier an Versammlungsfläche fehle. Dies habe er im Generalvikariat deutlich gemacht.

Andreas Otto

Meckenheims Sternsinger sind Häusle­-Bauer

Kinder in Indien ziehen aus Lehmhütten in regendichte Häuser um

Wenn für die Sternsinger von St. Johannes der Täufer in Meckenheim die Sommerferien beginnen, dann wird für zahlreiche Kinder in Bamini im fernen Indien auch etwas Großartiges passieren. Sie werden zum ersten Mal im Leben in ein richtiges wetterfestes Haus einziehen. 76 dieser Häuser gibt es dort schon, im Juni werden es 87 sein.

Alle diese Häuser für besonders bedürftige Familien konnten nur deshalb gebaut werden, weil jedes Jahr in Meckenheim die Sternsinger mitten im Winter von Haus zu Haus ziehen. Sie sammeln Spenden für die Sozialprojekte von Pater James - und das, obwohl sie noch nicht geboren waren, als er vor gut 25 Jahren in St. Johannes als Kaplan wirkte. Regelmäßige Lebensmittelzuteilungen können damit finanziert werden und auch individuelle Hilfen für in Not geratene Witwen mit ihren Kindern. Bildungsprojekte werden ebenfalls davon in Bamini gefördert, besonders für Mädchen, damit die Ärmsten Anschluss an die Welt von heute bekommen.

Angehende Ordensschwestern helfen dabei. Die Liste der kleinen und großen Hilfen ist lang. Nur ein besonders beeindruckendes Beispiel sollte noch erwähnt werden. Was für Meckenheims Kinder der Sport als Freizeitaktivität bedeutet, das ist für Baminis Kinder das Üben der uralten rituellen Tänze Indiens. Bei Pater James finden sie einen Raum und freiwillige Helferinnen, um diese Tradition weiterzuführen: Und das bedeutet UNENDLICH VIEL in einem Armenviertel in Indien.

Anneli Litzka

Kita-Abschlussfahrt der Dino-Kinder

Die Dino-Kinder der Kita Sankt Petrus in Lüftelberg haben ihre Abschlussfahrt zum Erlebnishof Bölingen unternommen. Am Mittwoch, 10. Juni, ging es mit dem Bus vom Meckenheimer Bahnhof dorthin. In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder in der Kita sehr intensiv mit der Anatomie, dem Verhalten und der Vermehrung von Regenwürmern beschäftigt. Elke Inden-Krämer vom Erlebnishof führte durch die verschiedenen Forschungsstationen und ermöglichte direkte Einblicke in die Welt der Regenwürmer.

Zum Thema „Regenwurm und Co – die spannende Welt des Bodens“ führte sie die Gruppe in ihre Obstanlagen. Hier lernten die großen und kleinen Teilnehmer verschiedene Erdarten kennen, wie sie zusammengesetzt waren und für welche Zwecke sie am günstigsten sind. Als Sinnesspiel konnten die Kinder mit verbundenen Augen die unterschiedlichen Erdarten. Ein Experiment zeigte den interessierten Kids, dass festgefahrene Erde kein oder kaum Wasser aufnehmen kann; lockere Erde dagegen saugt das Wasser schnell auf.

Anschließend durften die Dinos mit Schaufeln „bewaffnet“ die Erde umgraben und nach Lebewesen suchen. Die ausgebuddelten Maden, Ohrenkneifer, Ameisen, Asseln, Spinnen und Schnecken wurden in Becherlupen gelegt und konnten so bestens untersucht werden. Zwei Regenwürmer wurden gewogen und gemessen und in ihren Bewegungen beobachtet. Dies brachte Frau Inden-Krämer auf die Idee, einen Regenwurm-Wettlauf mit den Kindern durchzuführen- ein Riesenspass.

Nach 3 Stunden und einer Imbiss-Pause verabschiedete sich die Gruppe von ihrer Führerin. Das anschließende Spielen auf dem Spielplatz rundete den Ausflug ab. Mit dem Bus ging es müde, aber auch zufrieden wieder nach Hause.

210 Kinder auf Wallfahrt mit der Handpuppe "Maria"

210 Kinder aus sechs katholischen Kindertageseinrichtungen des Seelsorgebereichs Meckenheim sind mit Ihren Erzieherinnen unter der Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen nach Flerzheim gepilgert. Jedes Kind bekam am Dienstag, 19. Mai, eine Wallfahrerkette, auf die beim Start in der jeweiligen Kita symbolisch die erste Perle aufgefädelt wurde.

Mit dem Bus ging es nach Lüftelberg. Für viele Kinder war das schon bereits das erste große Highlight des Tages. Dort angekommen, trafen sich die Kinder aller sechs Einrichtungen an der römischen Wasserleitung. Mit musikalischer Unterstützung durch Reinhild Jóvári wurde dort ein Marienlied angestimmt. Die Handpuppe „Maria“ besuchte die Kinder und begleitete sie bei allen weiteren Pilgerstationen, wo die Wallfahrtskette jedes Kindes um weitere Perlen und zum Abschluss um ein Kreuz ergänzt wurde.

Im Flerzheimer Kloster wurde zur Stärkung gemeinsam gepicknickt, bevor alle Kinder und angereiste Eltern und Großeltern an der Mariengrotte vorbeipilgerten. Beim abschließenden Wortgottesdienst erhielt jedes Kind seine fertige Wallfahrtskette. Die Pilgertour war für alle Kinder ein großes Erlebnis und wird sicher nicht der letzte seiner Art bleiben.

Martin-Kirche statt Blätterdom

Der Regen hat einen Strich durch die Rechnung gemacht: Statt im Blätter-Dom an der Tomburg feierte die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ihren Gottesdienst am Pfingstmontag in der Pfarrkirche Sankt Martin in Wormersdorf. Dort bekamen die Besucher einen Eindruck von der neu renovierten Orgel. In dem Gottesdienst spielten die Musikfreunde Fidelia Wormersdorf; und es sang der Chor "Cantica Nova". Der Pfarrausschuss Ersdorf/Wormersodrf bereitete die anschließende Begegnung im Pfarrzentrum mit Kartoffelsalat, Würstchen, Kaffee und Kuchen vor.

JAKK-Jugendmesse mit vollem Programm

Eine Jugendmesse mit vollem Programm: Für den Gottesdienst am Samstag, dem 9. Mai, hat der Jugendarbeitskreis JAKK einige Beiträge vorbereitet. Der Jugendchor sang und eine Jugendliche wurde neu in die Gemeinschaft der Messdiener aufgenommen. Die Messe mit dem Titel „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ fand diesmal in der Kirche St. Johannes der Täufer statt. Im Anschluss kamen die Messbesucher auf dem Kirchplatz noch zu einem von JAKK vorbereiteten Grillen zusammen, bei dem es zu netten Gesprächen und gemeinsamen Spielen von Jung und Alt kam.

Die JAKK-Mitglieder führten in der Messe Beispiele von Personen an. Diese berichteten, wie in Medien oder in der Familie oder zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten der Wert eines Menschen missachtet wird. Die Jugendlichen hatten das Thema „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ passend zur ersten Lesung des Tages ausgesucht. Darin wirft sich Kornelius ehrfürchtig vor Petrus nieder. Der aber richtet Petrus auf und sagt: „Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.“ Darauf ging Pfarrer Franz-Josef Steffel in seiner Predigt ein. Er stellte heraus, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, und dass man das „nur“ im Titel der Jugendmesse eigentlich einklammern könnte.

Am Ende der Predigt wurde Felicia Stahlhut in die Gemeinschaft der Messdiener eingeführt und mit Beifall der Gemeinde aufgenommen. Felicia ist 15. Sie wird künftig mit ihren Freundinnen, die bereits seit ihrer Kommunion am Altar dienen, die Gruppe der neuen Messdiener übernehmen. Diese werden sich nun, nachdem sie kürzlich zur Kommunion gegangen sind, auf ihre Einführung zum Jahresende 2015 vorbereiten.

Hannah Grüne

Spannende Wald-Woche der Jakobus-Kita Ersdorf

Die Kinder der St. Jakobus-Kita Ersdorf haben Anfang Mai eine Waldwoche am Fuße der Tomburg erlebt. Die Natur wurde mit allen Sinnen erkundet. So mancher Bach sorgte dafür, dass die Gummistiefel bis zum Rand voll Wasser standen. Die Kinder waren mit viel Spaß bei der Sache. Es wurden Wassertiere beobachtet, Staudämme gebaut und Weiden-Tipis errichtet. Nach jedem Tag nahmen die Eltern völlig verschmutzte, dafür aber gut gelaunte Kinder in Empfang. An zwei Tagen musste die Waldwoche wegen Unwetter-Warnungen unterbrochen werden. Einmal begleitete Diplom-Biologin Silvia Johna die Naturwichtel, während die übrigen Kinder in der Wald-Tagesstätte spielten.

Weihbischof Puff besucht Pfarrgemeinderat

Weihbischof Ansgar Puff hat im Rahmen seiner Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim an einer Sitzung des Pfarrgemeinderates teilgenommen. Dabei verschaffte sich der Geistliche am Donnerstagabend, 23. April, im Pfarrzentrum von Sankt Martin in Wormersdorf einen Eindruck von der Arbeit des Gremiums und seiner Ausschüsse. Puff begrüßte das vielfältige Engagement und lobte insbesondere den Einsatz für Flüchtlinge.

Zugleich wies er darauf hin, dass ihm bei der Visitation die vielen Neubaugebiete in Meckenheim aufgefallen seien. Er regte an zu überlegen, wie die Pfarreiengemeinschaft eine Brücke zu den Neubürgern schlagen und mit ihnen tiefer in Kontakt treten könne.

Zudem forderte der Weihbischof die Mitglieder des Gremiums auf, sich auf massive Änderungen in der Kirche in den nächsten Jahren einzustellen. Die Zahl der Katholiken und Priester sowie die kirchliche Finanzkraft seien rückläufig. Diese Entwicklung erfordere einen „Systemwechsel“ in der Kirche. An die Stelle eines „Service-Christentums“, das von der Kirche bestimmte Dienstleistungen erwarte, müsse mehr eine „Selbstorganisationsmentalität“ treten, das auf aktive Beteiligung der Gemeindemitglieder setze. Dies bedeute indes nicht, dass Laien mehr tun müssten, wenn Hauptamtliche weniger leisten könnten.

Der Weihbischof will bei einem Gemeindetreff mit der Pfarreiengemeinschaft und ihren Gremien über die Eindrücke seiner Visitation sprechen. Die Begegnung findet am Donnerstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von Sankt Johannes statt.

Goldkommunion 2015 in St. Johannes der Täufer

Am Weißen Sonntag haben zwölf Erstkommunikanten des Jahres 1965 in St. Johannes ihre Goldkommunion gefeiert. Zum Gottesdienst am 12. April 2015 begrüßte Pfarrer Reinhold Malcherek alle Teilnehmer ganz herzlich und lud sie zu einem kleinen Empfang im Anschluss an die Heilige Messe in den Pfarrsaal ein. Dort hatte der Pfarrausschuss die Bewirtung übernommen. Dabei wurden alte Fotos betrachtet - und vergangene Zeiten lebten auf.

Kardinal Woelki kündigt Reformen in Gemeinden an

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Reformen in den Gemeinden angekündigt. "Wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs", heißt es im Fastenhirtenbrief des Erzbischofs. Aus der Gestalt des Christentums, die lange Zeit prägend gewesen sei, könne keine Norm für die Zukunft abgeleitet werden.

Zur Entlastung und Sicherung der Seelsorge plädiert Woelki für kleine Glaubensgemeinschaften, die im Nahbereich ihrer Nachbarschaft tätig werden und auf die andere aufmerksam werden. "Wir brauchen solche religiösen Tankstellen, um unser religiöses Leben vor Austrocknung zu bewahren." Mit solchen geistlichen Gemeinschaften würden sich die Seelsorgebereiche und Pfarreien zu pastoralen Räumen entwickeln, in denen karitative Einrichtungen, Kindertagesstätten oder kirchliche Schulen vernetzt sein werden. So bleibe Kirche vor Ort erlebbar.

Weiter verlangte Woelki eine Ausweitung des Blicks auf jene Menschen, die am Rande der Kirche stünden oder Gott nicht kennten. "Es darf uns doch nicht nur um die sieben bis zwölf Prozent derer gehen, die sonntags die Heilige Messe mitfeiern", so der Kardinal. "Vielmehr haben wir auch die anderen 85 bis 90 Prozent im Blick zu halten, und zwar so, dass diese innerlich beteiligt sind, mit Christus in Verbindung kommen und sich selbst als einen lebendigen Teil von Kirche erfahren."

Eltern der Jakobus-Kita wählen neuen neuen Beirat

Stefanie Gemein, Helga Klein und Celiné Momsen sind wieder in die Elternvertretung der Jakobus-Kita in Altendorf-Ersdorf gewählt worden. Neu für das Gremium bestimmte die Elternversammlung Andrea Hatesaul, Daniela Feuser und Markus Mazurs. Auf der Tagesordnung des Treffens stand auch der Bericht über das vergangene Jahr mit vielen Veranstaltungen. Zu Beginn begrüßte Leiterin Rabea Becker Pfarrer Reinhold Malcherek als Vertreter des Einrichtungsträgers.

JAKK-Jugendmesse: "Bin ich hier zu Hause!?"

Die Frage nach dem Zuhause hat sich jeder schon einmal gestellt. Bei der Jugendmesse in Ersdorf hat der Katholische Jugendarbeitskreis Meckenheim (JAKK) diese Frage gemeinsam mit der Malteser Jugend aus Meckenheim einmal aufgeworfen und sie dabei ganz konkret auf die aktuelle Flüchtlingslage bezogen. Denn eines ist den Jugendlichen klar: „Das sind Menschen, die unsere Hilfe brauchen!“

Und so wurde nicht nur an Herz und Seele appelliert, den Flüchtlingen nicht mit Argwohn und abweisend gegenüber zu stehen. Es wurden auch mit einer Reihe an an Vorurteilen aufgeräumt, die durch Medien und Internet geistern. Etwa dass Deutschland bezogen auf seine Größe gar nicht einmal so viele Flüchtlinge aufnimmt und Schweden da fünfmal weiter ist. Auch die oft zitierte Polizeistatistik entpuppt sich bei genauem Hinsehen als haltlos, um auf die vermeintliche Kriminalität von Migranten zu schließen. Denn diese zeigt nur, dass Migranten häufiger einer Straftat verdächtigt werden – eine Tatsache, die sich auch aus den Vorurteilen der Mitbürger nährt, die Ausländer häufiger anzeigen, „einfach weil es Ausländer sind“.

Die Messe nutzte der neue Kreisjugendseelsorger Thomas Taxacher, um sich den Jugendlichen aus Meckenheim vorzustellen. Er zeigte sich begeistert von dem Engagement und lud im Gegenzug ein, einmal in seiner Jugendmesse in Siegburg vorbeizuschauen.

Grillen für Groß und Klein

Zwölf Väter und ihre Kinder haben sich unter Leitung von Chefkoch Ralf Kabus an die Vorbereitung gemacht - von ausgefallenen Speisen vom Grill und alles was dazugehört. Kleinere Blessuren waren lediglich beim Schneiden der Rohkost zu verzeichnen. Nach 11.00 Uhr kamen die dazugehörenden Mamas und Geschwister. Und nun wurde auch noch der Paijas in die Kleider „gestopft“. Am Mittag gab es gegen 13.00 Uhr ein leckeres Mittagessen.

Erster Kleinkindergottesdienst in Ersdorf

Erstmals seit vielen Jahren fand in der der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. in Ersdorf wieder ein Kleinkindergottesdienst statt. Dieser wurde unter dem Motto „Wir alle haben einen Namen“ von Eltern aus der St. Jakobus Kita gemeinsam mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen vorbereitet und am 22. September gefeiert. Auf einem Tuch, welches auch bei den künftigen Terminen „die Mitte“ darstellen soll, konnte jedes der gut 20 gekommenen Kinder mit oder ohne Hilfe der Eltern symbolisch „ein Kind“ ausmalen und mit seinem Namen versehen. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Familien zum gemütlichen Ausklang im Pfarrheim.

Auf dem Campus sind die Kinder los

Die Maxi-Kinder der Jakobus-Kita Ersdorf haben am 8. September einen Ausflug zum Campus Klein-Altendorf gemacht. Dort begrüßte sie Herr Wiesel, um mit ihnen durch die Plantagen zu fahren. Beim Pflücken von Äpfeln und Birnen lernten die Kinder viel über den Obstanbau. Zudem gab es große Bäume mit riesigen Blättern zu bestaunen. Und auch sonst gewannen die Kinder tolle Eindrücke, zum Beispiel beim Besuch der Gewächshäuser mit vielen Tomaten und Gurken sowie bei der Besichtigung des Kühlhauses und der Sortieranlage. Die Kinder hatten an diesem Tag viel Spaß und lernten auf spielerische Weise den Campus Klein-Altendorf kennen.

Hilfe kommt an: Fahrräder für Flüchtlinge

Die Hilfe ist angekommen: Meckenheimer Bürger haben für Flüchtlinge in der Apfelstadt zwei Fahrräder gespendet. Ein Somalier und ein albanisches Kind freuen sich über die neue Beweglichkeit auf zwei Rädern (Fotos: Karlheinz Schmidt).

Ein Zeichen der Hilfsbereitschaft

Am Sonntag, 13. September, machten sich rund 30 Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Weg durch den Kottenforst. Eingeladen hatten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Meckenheim / Kirchengemeinde St. Michael und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Meckenheim.

Angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen – auch in Meckenheim – hatten die Initiatoren der Fahrradtour beschlossen, ein konkretes, sichtbares Zeichen der Hilfsbereitschaft und Integration zu setzen und insbesondere Flüchtlinge zu der Fahrradtour einzuladen. Gekommen waren sowohl Einzelpersonen als auch Familien aus Syrien, dem Kosova, Albanien und Eritrea. Ihre Fahrräder hatten sie in den letzten Tagen und Wochen von Meckenheimer Bürgerinnen und Bürgern erhalten.

Die Mittagsrast am Forsthaus Venne bot die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Umstände und Hintergründe für die Flucht aus den jeweiligen Heimatländern zu erfahren. Aus diesen Gesprächen erwuchs Verständnis für die jeweilige Situation, so für den syrischen Flüchtling, der stolz die Bilder seiner Frau und seiner beiden Kinder zeigte, die noch in Damaskus sind.

Den Artikel des General-Anzeigers zu der Radtour finden Sie hier.

Kartoffel-Fest in der Jakobus-Kita

Schälen, Zerkleinern, Kochen: Beim Kartoffel-Fest der Kindertagesstätte Sankt Jakobus in Ersdorf Anfang September hatten Eltern und Kinder , Anfang September viel zu tun. Leiterin Rabea Becker und ihr Team hatten die Kita-Familien eingeladen, um beim gemeinsamen Arbeiten, Spielen und anschließendem Essen einen gemütlichen Nachmittag im Kindergarten zu verbringen und um den Austausch zwischen den Eltern zu fördern. Für das Abendessen zauberten Groß und Klein eine reichhaltige Kartoffelsuppe. Beim Kartoffel-Drucken gestalteten die Kinder eigene Leinenbeutel. In den Disziplinen Kartoffel-Lauf und- Werfen konnten sich Kinder und Eltern eben so messen wie beim Sackhüpfen.

Rund 100 Teilnehmer bei Schießtagen in Altendorf-Ersdorf

Mehr als 100 Teilnehmer starteten am 4. und 6. September bei den Schießtagen der Altendorf-Ersdorfer Sebastianusschützen. Neben den Luftgewehrklassen „Damen“, „Herren“ und „Schützen“ wurde auch Bogenschießen angeboten.. Erstmalig wurde in diesem Jahr ein Präsentkorbschießen angeboten. Insgesamt gingen 26 Mannschaften an den Start - und es wurden knapp 2.000 Schüsse abgegeben.

Zudem gab es für Kinder bis 11 Jahre wieder die Möglichkeit, am Lasergewehr-Wettkampf teilzunehmen. Da die Schützenbruderschaft ihre Satzung geändert hat, ist nun auch die Aufnahme von Mitgliedern ab sechs Jahren möglich. Für diese Altersgruppe werden die Schützen künftig über das Jahr verteilt verschiedene Angebote an Samstagvormittagen konzipieren (Basteln, Plätzchen backen, Gruppenspiele, Lasergewehr-Training und vieles mehr). Die geschulten Jugendleiter der Bruderschaft planen hierfür ein buntes Programm. Interessenten sind gebeten, sich für weitere Informationen bei Brudermeister Christian Klein zu melden (02225 9999067, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Messdienerwochenende in Bad Münstereifel

Angesagt war Spiel, Spaß und Kreativität: Gemeinsam mit Diakon Michael Lux haben 39 Messdienerinnen und Messdiener der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim das Wochenende vom 14. bis 16. August in der Jugendherberge Bad Münstereifel verbracht. Zum Thema „Vertrauen“ boten die Messdienerleiter den Kindern verschiedene Programmeinheiten an. Hierbei entstanden verschiedene Mindmaps, Bilder und Videos, die danach der gesamten Gruppe präsentiert wurden.

Am ersten Abend gab es einen Ausklang am Lagerfeuer, bei dem jeder Teilnehmer seine positiven Eindrücke vom Tag in der Runde erzählte. Samstagnachmittag kam Pfarrer Franz-Josef Steffel zu Besuch, um in der nahe gelegenen Kapelle zusammen mit Einwohnern von Bad Münstereifel die von den Messdienern vorbereitete Abendmesse zu feiern. Bei der darauffolgenden Nachtwanderung ging es wie schon bei einem Geländespiel in den dunklen Wald. Da war besonders gegenseitiges Vertrauen gefragt.

Hannah Grüne

"Bin froh, dass wieder Friede eingekehrt ist"

Kardinal Woelki beim Pfarrfest zum 125-Jahr-Jubiläum der Sankt-Johannes-Kirche

Eine selten volle Kirche, sonniges Wetter und ein mitunter zu Scherzen aufgelegter Kardinal: In guter Stimmung feierte die Gemeinde Sankt Johannes der Täufer am 23. August das 125-Jahr-Jubiläum ihrer Pfarrkirche. Zum Festgottesdienst kam eigens der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Woelki. Der Kardinal lobte die damalige Aufbauleistung der Pfarrei, die am 24. Juli 1890 ihre neue Kirche einweihen konnte. Und mit Blick auf die Konflikte in der jüngeren Vergangenheit in der Pfarreiengemeinschaft zeigte Woelki sich „froh und dankbar, dass wieder Friede eingekehrt ist“.

Besuch bei den Robben

Die Ferienlagerkids auf Ameland

Es sind wirklich keine Stars zum Anfassen, die sich da auf der Sandbank in der Sonne räkeln. Entsprechend leise nähert sich der 100 Jahre alte, zum Ausflugsschiff umgebaute Transportkutter den scheuen Tieren. 30 Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren und ihr gutes Dutzend Jugendleiter genießen einen strahlenden Sommertag an Deck im Wattenmeer vor der Insel Ameland. Robben beobachten ist toll. Die größte Attraktion an Bord ist aber ein Besuch auf der Brücke, wo der Kapitän jeden, der möchte, einmal am Ruder sitzen lässt. Das lassen sich nur die wenigsten entgehen.

Bereits Tage vorher hatten die Kids, getarnt als Indianer, ihre Abenteuerlust ausgelebt und im Goldrausch das Fort von Buren erobert. Das Leiterteam, veritable Westernhelden allesamt, hatten nach Kräften dagegen gehalten. Entsprechend lautete das Motto der diesjährigen Ferienfreizeit der katholischen Gemeinde Meckenheim „wilder Westen“ - passend zum Namen des Feriendomizils “Ponderosa”. Bei erwähnter Festung handelte es sich um einen Spielplatz am Badesee. Und beim Kampf kam es vor allem darauf an, dass das Kaliber der Wasserpistolen stimmte.

Eine Abfolge von Wettbewerben, zumeist Geländespiele, zog sich durch die ganzen 14 Tage. Dabei konnten die Kinder - aufgeteilt in Stämme - Punkte sammeln, bis das Ganze schließlich in „Schlag die Betreuer” mündete. Bei dem der Raabschen Fernsehshow nachempfundenen Event mussten sich die hochmotivierten Leiter den vereinten Indianerstämmen knapp geschlagen geben. Wahrscheinlich deshalb, weil Pfarrer Franz-Josef Steffl zwar wieder mit von der Partie, jedoch nicht fürs Eckenrechnen aufgestellt war.

Heute schon freuen sich viele der Teilnehmer aufs nächste Jahr, auf sonnige Tage und nächtliche Lagerfeuer am Strand, Spiel und Sport, Fahrradtouren und geführte Wanderungen im Watt, auf kreative Hobbygruppen und Discoabende. Und dann lassen sich alle wieder gerne vom eingespielten Küchenteam, dem kulinarischen Leuchtturm all der Fahrten der letzten acht Jahre, verpflegen.

Impressionen zum Erntedankfest

In der Fotostrecke finden Sie Bilder vom Erntedank-Fest auf dem Obsthof Gieraths.

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Jakobus-Kita in den Apfelplantagen

Bei einem Ausflug in die Apfelplantagen haben die Kinder der Jakobus-Kita in Ersdorf ihre „Paten-Bäume“ besucht und abgeerntet. Monika Rönn vom Obsthof Rönn Rönn erklärte den Kleinen ganz genau, wie das Pflücken geht. Mit Eifer waren alle bei der Sache und ernteten große rote Äpfel, bis der mitgebrachte Bollerwagen hoch gefüllt und schwer zu ziehen war. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Kinder an der frischen Ernte, die natürlich allen ganz besonders gut schmeckte.

Erneuertes Lindenkreuz in Lüftelberg gesegnet

Pfarrer Albrecht Tewes hat an Allerheiligen bei strahlendem Sonnenschein das erneuerte Lindenkreuz in der Petrusstraße gesegnez. Er verband damit den Wunsch, dass es möglichst über eine Generation hinaus die Menschen an Jesus Christus erinnere und als Zeichen des Friedens verstanden werde.

Das Besondere am erneuerten Lindenkreuz:

Jakobus-Kinder beim Obstmeilenlauf

Zum zweiten Mal haben die Kids der Jakobus-Kita beim Obstmeilenlauf des TV Altendorf-Ersdorf mitgemacht. Nachdem sie in den Wochen vor dem großen Lauf fleißig mit Isabell Werle und Celia Giersberg trainiert hatten, war die Vorfreude unter den Kindern auf den diesjährigen sportlichen Event riesengroß. Mit viel Spaß waren alle Kita-Kinder dabei. Und in den jeweiligen Altersgruppen wurde auch so mancher Platz auf dem Treppchen errungen. Alle erhielten Urkunden und Medaillen. Schon jetzt freuen sich die Kinder auf den Obstmeilenlauf 2016.

Ständchen für den heiligen Martin

Viele Kinder und ihre Eltern haben am Freitag, 6. November, am Martinszug in Altendorf-Ersdorf teilgenommen. Begleitet von der Freiwilligen Feuerwehr zogen die Kids der Katholischen Grundschule, des Katholischen Kindergartens St. Jakobus und des Kindergartens Flohkiste singend mit ihren Laternen durch den Doppelort. An der Spitze ritt der Ersdorfer Ortsvorsteher Ferdi Koll als Sankt Martin.
Im Anschluss lud der Katholische Kindergarten dazu ein, auf dem Schulhof bei Würstchen, Kinderpunsch und Glühwein zu verweilen. Nachdem der heilige Martin die Wecken verteilt hatte, bekam er von den Kindern der Jakobus-Kita noch ein Ständchen gesungen, über welches er sich sichtlich freute.

Lesung mit Beate Fuhrmann

50 Zuhörer haben am Mittwoch, 28. Oktober, den Weg in die Öffentliche Bücherei St. Johannes gefunden, um an einer Lesung mit der Autorin Beate Fuhrmann teilzunehmen. Erstmals stellte sie dabei öffentlich Texte aus ihrem Kurzgeschichtenband „Das Date“ vor. Zudem las sie aus ihren Gedicht- und Textbänden „Tu Dir gut“ und „Jetzt“ vor. Zwischendurch erzählte die Schriftstellerin, wie sie über das therapeutische und heilsame Schreiben zum kreativen Schreiben gekommen ist. Zwischen den Texten spielte Arved Finke auf der Elektrogitarre Variationen und sorgte für beruhigende Übergänge.

Das Mädchen und der Delfin

KGS-Schüler berichten über ihre Begegnung mit Autorin Anette Langen

Wir Schüler der Stufe 4 der KGS Meckenheim haben Anfang November die einzigartige Gelegenheit bekommen, an einer Mitmach-Lesung einer bekannten Autorin in der Bücherei Meckenheim teilzunehmen. Bei der Begegnung im Rahmen von Käpt'n Book, dem Rheinischen Lesefest für Kinder und junge Erwachsene, lernten wir eine Frau kennen, die mit ihren vielen Geschichten schon Millionen von Kindern verzauberte, unter anderem mit den Abenteuergeschichten von dem kleinen Kuschelhasen Felix. Die Rede ist natürlich von der Buchautorin Anette Langen, die schon über 87 Bücher veröffentlicht hat.

Kinder bauen eine Arche

Unter dem Motto "Arche Noah" haben knapp 30 Kinder mit ihren Eltern am Sonntag, 15. November, am 2. Kleinkindergottesdienst in Sankt Jakobus in Ersorf teilgenommen . Es wurden Lieder über "Noahs Arche" gesungen und den Kindern vorgelesen. Zudem bauten sie gemeinsam eine Arche, in die sie symbolisch "als Tiere und Menschen" aufgenommen wurden. Als süße Erinnerung erhielten die Kleinen – passend zum Thema – Fruchtgummi-Tiere.

Besuch vom Legionär

Römisches Leben in der Bücherei  Meckenheim

Mädchen und Jungen des 3. u. 4. Schuljahres haben am Nationalen Vorlesetag wieder eine lange Büchereinacht in der Öffentlichen Bücherei Sankt Johannes d. T. Meckenheim verbracht. Der Andrang war am Freitag, 20. November, groß - und leider gab es auch Tränen, weil aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl nicht alle interessierten Kinder berücksichtigt werden konnten.

Kinder basteln mit Schützen Pfefferkuchenhäuser

15 Kinder haben am Samstag, 21. November, an einem Kreativangebot der Sebastianusschützen Ersdorf-Altendorf teilgenommen. Sie bastelten mit den Jugendleitern Pfefferkuchenhäuser und dekorierten diese mit Gummibärchen, Zuckerstangen und weiteren süßen Leckereien. Es kamen tolle Ergebnisse zustande und die Zeit verging für die Teilnehmer wie im Fluge. Zu guter Letzt konnten ich die Kinder noch schminken lassen.

Diesem Angebot sollen im kommenden Jahr noch verschiedene Freizeitangebote folgen. Vom 8. bis 9. Juli 2016 wird ein „Ferien-Spezial“ mit Übernachtung auf dem Schützenplatz angeboten. Für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren besteht seit dem Frühjahr die Möglichkeit, der Bambinigruppe des Vereins beizutreten.

Kita zur Glocke packt Weihnachtstüten für Flüchtlingskinder

Helfen und Freude bringen in der Advents- und Weihnachtszeit - das wollen auch die Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Katholischen Tageseinrichtung für Kinder „Zur Glocke“. Dank großzügiger Geldspenden konnten die Erzieherinnen viele schöne Spielsachen für 22 Flüchtlingskinder im Alter von vier bis sechs Jahren kaufen.

Mit den Kindern wurde zunächst in der Kita überlegt, mit welchen Sachen man den Flüchtlingskindern eine Freude machen kann: Stifte und Malbücher, Autos und Perlen für eine Kette... Nach dem Kauf wurden die Spielsachen in der Kita ausführlich begutachtet, liebevoll eingepackt und in Tüten gesteckt. Mit den Erzieherinnen brachten die Kinder ihre Geschenktüten ins Caritashaus.

Damit haben sie eine Aktion der Stadt Meckenheim, des Caritasverbandes, der Diakonie, des Jugendmigrationsdienstes und des Katholischen Familienbildungswerks unterstützt: Im Rahmen einer besonderen Feier werden die Familien beschenkt, die erst in diesem Jahr in Meckenheim angekommen sind.

Zeit und Zuwendung schenken

15 Jahre ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe WIGWAM in Meckenheim

Eine Stunde pro Woche. Das war die Idee, als die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe WIGWAM vor 15 Jahren in Meckenheim entstand. Damals hätte keiner der Beteiligten zu träumen gewagt, dass sich daraus eine Initiative mit derart breit gefächertem Angebot und so großer Nachfrage entwickeln würde. Die Hilfe reicht von Sprach- und Konzentrationsförderung über Betreuung älterer oder eingeschränkter Menschen bis hin zur Unterstützung von Familien.

Die Schwestern mit der weißen Tracht

Seit 2013 leben Dominikanerinnen von Bethanien in Meckenheim

Das Ordensleben ist in der Pfarrgemeinde Sankt Johannes in Meckenheim seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil. Viele kennen die Missionsschwestern im Seniorenheim Sankt Joseph persönlich. Seit 2013 lebt eine weitere Gruppe von Schwestern in der Gemeinde. Sie fallen vor allem durch ihre weißen Gewänder auf. Sie gehören zu den Dominikanerinnen von Bethanien.

In der neuen Kommunität Sankt Elisabeth leben unter Leitung der Priorin, Schwester Katharina, 10 Dominikanerinnen, die ihren Ruhestand in der Apfelstadt Meckenheim verbringen. Sie waren in Kinderdörfern, Gefängnissen oder für in Not geratene Menschen als Pädagoginnen oder Seelsorgerinnen tätig.

Suche

Veranstaltungen

25. Okt 2017 19:30 – 21:00
Pfarrheim St. Jakobus

02. Nov 2017 12:45 – 18:00
Siebengebirgsmuseum

05. Nov 2017 17:00 – 18:00
Pfarrkirche St. Michael

07. Nov 2017 15:00 – 17:00
Pfarrsaal St. Johannes der Täufer

12. Nov 2017 12:00 – 15:00
Pfarrzentrum St. Martin

Gottesdienste

21. Okt 2017 18:00 – 19:00
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

22. Okt 2017 09:30 – 10:30
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

22. Okt 2017 09:30 – 10:30
Pfarrkirche St. Petrus

22. Okt 2017 11:00 – 12:00
Pfarrkirche St. Martin

22. Okt 2017 11:00 – 12:00
Pfarrkirche St. Michael