Neuer Kindergarten St. Maria Wormersdorf

Dies ist ein freudiger Tag für uns alle“, so Dr. Oliver Funken, geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstandes St. Martin am vergangenen Samstag. Nach langer Zeit konnte nun endlich der Kindergarten St. Josef nach Umbau eingeweiht werden. Doch nicht nur das gab Anlass zur Freude. Der neue eingruppige Kindergarten St. Maria konnte im Rahmen dieses Festes nun auch eingeweiht werden.

Umrahmt von den beiden Statuen Josefs und Marias konnten Dechant Reinhold Malcherek und die Pastoralreferentin Frau Ursula Bruchhausen mit den Kindern und den anwesenden Erwachsenen in einem Wortgottesdienst den Festakt beginnen. Danach ging es zur feierlichen Einsegnung der neuen Räume von St. Josef. Eine Trennung der ganz besonderen Art wurde nun vollzogen. Die Marienstatue, die Jahrzehnte zusammen mit ihrem „Ehemann“ in St. Josef stand, machte sich nun bei strahlendem Wetter und begleitet von den Kindern und Eltern der beiden Kitas, gebettet auf einem Bollerwagen auf den Weg durch den Ort zu ihrem neuen Obdach.

Der neue Kindergarten St. Maria befindet sich im alten Pfarrhaus, das zu diesem Zwecke umgebaut wurde. Hier finden 27 Kinder und drei Erzieherinnen unter der Leitung von Frau Annika Klaes ein neues Heim.

Nach zahlreichen Reden, wurde allen Beteiligten insbesondere der Stadt Rheinbach, die mit ihrem Ersten Bürger Herrn Stefan Raetz  dem Ortsvorsteher Günter Zavelberg und Ratsmitgliedern ebenfalls vertreten war,  herzlich gedankt.

Der Dank der Leiterin der Kita St. Josef, Frau Hodapp-Henselder, vergaß dabei auch nicht die kleinsten und nicht zuletzt wichtigsten Personen, die Kinder. Denn die hatten während des Umbaus viele Unannehmlichkeiten hingenommen und wie alle Beteiligten sehr viel Geduld gezeigt. „So viele hilfsbereite Menschen haben wir noch nicht gesehen und darauf können wir sehr stolz sein“, so ein Mitglied des Fördervereins St. Josef.

Das Fest endete in einem gemütlichen Beisammensein auf dem Gelände rund um die Kirche. Eltern und Gäste konnten sich bei Kaffee und Kuchen stärken und die Kinder nach dem langen Festakt ihre Energien auf der Hüpfburg verbrauchen.

Voller Saal beim Michaelsfest in Merl für "Die Band"

Während sich beim jährlichen Pfarrfest der Pfarrei St. Michael bisher gewöhnlich nach der Kaffee-Zeit am Nachmittag der Merler Saal gelehrt hatte, blieb er am vergangenen Sonntag voll bzw. gaben sich neu hinzugekommene Jugendliche mit Stehplätzen zufrieden. Der Auftritt der erst ein Jahr alten Meckenheimer Formation „Die Band“ begeisterte das Publikum instrumental, gesanglich und mit der Animation. Der älteren Generation trug „Die Band“ u. a. Rechnung mit dem Rückgriff auf Udo Jürgens und ließ „Marmor, Stein und Eisen brechen“. Mit tosendem Applaus wurde die Gruppe verabschiedet und für das nächste Jahr eingeladen.

Ein bisher nie da gewesenes reichhaltiges Programm, möglich geworden durch die offene Einladung sowie eine unerwartet große Beteiligung von Schulen und Gruppen trugen dazu bei, dass sich das ausgegebene Motto „Wir lassen die Kirche im Dorf“ erfüllte. Zur guten Stimmung trug zudem ein strahlend blauer Himmel bei. Eine Bilderausstellung von Schüler/innen sowie eine Ausstellung von Glaskreuzen von Martin Funke, Küster der benachbarten ev. Gemeinde ARCHE, das Angebot des Obsthofs Nöthen von Altendorf von Fahrten mit dem „Apfelkisten-Express“, der Merler Boule-Vereins und der bewährte Einsatz der Merler Feuerwehr ließen neben anderen Mitwirkenden das Fest für Jung und Alt zu einem besonderen Erlebnis von Nachbarschaft und Gemeinschaft werden. Besonderen Dank sprach die Pfarrgemeinde den freiwilligen Helfern des Therapiezentrums Alte Eiche aus, die sich bis zum Zeltabbau hin engagiert eingesetzt hatten wo „Not am Mann“ war.

"Es kommt ein Schiff geladen - Glaube, Hoffnung und Liebe"

Weihnachtszeit, Zeit der Stille und der Besinnung.
Heute ist die Besinnung in der Adventszeit leider vielfach in den Hintergrund geraten.
Oft  hetzen wir von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier, von einem Termin zum nächsten. Und was bleibt? Meistens völlig gestresste Menschen, die sich insgeheim herbeisehnen, dass diese stressige Zeit endlich ein Ende hat.
Deshalb gibt es in unserer Pfarreiengemeinschaft eine Nachtwallfahrt. Wir kommen zur Ruhe, wandern in Gemeinschaft mit anderen durch die kalte Nacht, und an den einzelnen Eckpunkten werden uns Impulse zum Nachdenken gegeben, zum gemeinsamen Besinnen, auf was wir da eigentlich warten. Wir alle warten auf das Fest der Geburt Jesu, unseren Messias, Gott in Menschengestalt.
2010 waren die „Pioniere“ (immerhin 30 Pilger!) das erste Mal auf dem Weg. Damals ging es von Wormersdorf nach Lüftelberg. 2011 folgte die Wallfahrt von Lüftelberg nach Merl. Auch hier nahmen wieder viele Pilger teil, und es war für alle ein meditatives Erlebnis, das den Stress der Vorweihnachtszeit vergessen ließ.
Am vergangenen Freitag ging es dann von Merl nach St. Jakobus in Ersdorf/Altendorf. Bei teilweise stürmischen Böen und etwas Regen pilgerten diesmal erneut rund 30 Personen los. In Stille und von Pechfackeln begleitet wurde das Kreuz, wie die letzten Jahre, durch die Pfarreiengemeinschaft getragen.
Der Kirchenvorstand von St. Martin hatte die Idee dazu, die Gemeinden durch eine Wallfahrt miteinander zu verbinden. Unsere Pfarreiengemeinschaft soll nicht nur auf dem Papier zu einer ganzen Gemeinde werden, sondern auch durch solche Aktionen zu einer starken Gemeinschaft heranwachsen.

Feierliche Einführung von Pfarrer Dr. Malcherek

Bilder von der Einführung durch Dechant Stanislaus Friede und dem anschließenden Empfang finden Sie in der Fotogalerie.

Den Bericht des General-Anzeigers zur Einführung finden Sie hier.

Weihnachtsbaum für Wormersdorf

Der Weihnachtsbaum der katholischen Kirchengemeinde St. Martin Wormersdorf wurde auch in diesem Jahr wieder von den Kommunionkindern im Wald ausgesucht und gefällt. Unterstützt wurden sie dabei noch von den Kindern der 2. Klasse der katholischen Grundschule.
So fuhren rund 25 Kinder mit Betreuern und Mitgliedern des Kirchenvorstandes in den Wald. Nach einer Traktorfahrt mit Anhängern hieß es „Aussteigen und Baum suchen!“.
Die Auswahl war groß und das Problem diesmal nicht, dass der ausgesuchte
Baum zu klein war, nein, die fleißigen Helfer mussten vielmehr darauf achten, dass er
nicht zu groß für den Altarraum wurde.
Nachdem endlich ein passendes Exemplar gefunden war, wurde es gefällt und unter
lauten Freudenschreien der Kinder auf den Anhänger geladen.
Gemeinsam ging es dann zur Mittagspause mit gegrillten Würstchen und Steaks. Nach dieser Stärkung am Lagerfeuer und einer Spielpause im Wald fuhr der ganze Tross zur Kirche, wo die fleißigen Väter den Baum endlich im Altarraum aufstellen konnten. Bei Kaffee und Waffeln fand das Ganze seinen gemütlichen Ausklang.
Und so schmückt auch in diesem Jahr eine ganz besondere Weihnachtstanne unsere
Kirche.

Erntedankfest 2012

Am 6. Oktober 2012 war es zum mittlerweile achten Mal soweit: Etwa 350 Mitfeiernde aus den Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft, darunter viele Kinder aus den katholischen Kindertagesstätten, fanden sich am Rand der Altstadt Meckenheims zusammen, um gemeinsam mit dem Seelsorgeteam das Erntedankfest zu feiern. Der Gottesdienstraum, eine Lagerhalle auf dem Obsthof Gieraths, war festlich von den Gastgebern mit einer Erntekrone dekoriert. Versammelt um einen mit Feldfrüchten und Erntedankbroten geschmückten Altar, erfreuten sich Groß und Klein, Jung und Alt am Sonnenlied der Kinder und lauschten den Worten des Zelebranten, mit denen er das Evangelium von der Kindersegnung und den Sinn des Erntedankfestes erschloss. Unter freudigem Applaus nahm die Gottesdienstgemeinde die Nachricht auf, dass Pfarrer Malcherek mit Wirkung vom 1. November 2012 zum leitenden Pfarrer unserer Pfarreiengemeinschaft ernannt wurde. Nach der Eucharistiefeier folgten viele dem Aufruf „Bleibet hier in Frieden“ und klönten miteinander bei einer der zahlreichen Suppen oder Würstchen, Äpfeln oder Erdbeeren.
Der Erlös des Erntedankfests kommt der Aktion „Warme Mahlzeit für Kinder“ zugute.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Mitwirkenden an diesem Fest, besonders der kleinen Schar der im Hintergrund tätigen, treuen Helfer.

Am Jordan war was los!

Die große Vase fällt vom Hocker und zerbricht in tausend Stücke. Schlagartig ist es mucksmäuschenstill. Alle blicken erschrocken zu König Herodes. Wutentbrannt lässt dieser den Baumeister und Johannes den Täufer in den Kerker werfen. Diese Szene hat die Kinder bei den diesjährigen ökumenischen Kinderbibeltagen in Merl sehr beeindruckt.

Am Freitag und Samstag drehte sich alles um die Geschichte von Johannes dem Täufer. Die wundersame Ankündigung der Geburt eines Sohnes ist für den alten Zacharias kaum zu glauben. Erwachsen geworden ruft Johannes am Jordan die Menschen zu Umkehr und Taufe auf. Sogar Jesus lässt sich von ihm taufen. Später wird Johannes Zeuge, wie König Herodes die Menschen unterdrückt. Mutig fordert er auch Herodes zur Umkehr auf. Im Gefängnis kommen Johannes tiefe Zweifel, ob Jesus wirklich der versprochene Retter ist, auf den alle so sehnsüchtig warten. Als die Freunde Simon und Jakob nachfragen, antwortet Jesus: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote stehen auf und den Armen wird die frohe Botschaft verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.“ Schon bei Jesaja steht, dass diese Dinge geschehen, wenn der Retter kommt. Johannes hört es und kann Jesus wieder vertrauen.

58 Kinder haben zur Geschichte von Johannes dem Täufer gemalt, gebastelt und gespielt. Im ökumenischen Familiengottesdienst in St. Michael unter der Leitung von Pastoralreferentin Franziska Wallot und Prädikantin Irmela Richter konnten die Kinder ihren Eltern und Großeltern noch einmal die Geschichte von Johannes dem Täufer nacherzählen.

14 Jugendliche und vier erwachsene Gruppenleiter haben mit kreativen Ideen und großem zeitlichen Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Kinderbibeltage beigetragen. Vielen Dank!

Irmela Richter

Spontaner Applaus in der Kirche

Bericht der Bonner Rundschau zur Amtseinführung von Pfarrer Dr. Malcherek

„Wir alle sind froh, dass Sie nach zweieinhalb Jahren als Pfarrverweser bereit sind, das Amt als Pfarrer in Meckenheim anzunehmen“. Der spontane Applaus von etwa 500 Messbesuchern bestätigte, wie richtig die einleitenden Worte des Buschhovener Pfarrers Stanislaus Friede waren, der gleichzeitig Dechant des Dekanats Meckenheim-Rheinbach ist. In dieser Funktion führte er am gestrigen dritten Adventssonntag im Rahmen einer feierlichen Messe in der katholischen Kirche Sankt Johannes der Täufer in Meckenheim den in Bonn und Münster promovierten Theologen Reinhold Malcherek (51) offiziell in sein neues Amt ein.

Seit der Amtsenthebung Jungs 2010 hatte sich Malcherek zunächst als Pfarrverweser um die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gekümmert, bis vor Kurzem war er auch noch Dechant in Troisdorf. Nach dem Ende der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Vorgänger Michael Jung hatte das Erzbistum Köln jüngst die Nachfolge geregelt und Reinhold Malcherek am 1. November zum neuen Leitenden Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ernannt. Damit sei das eingetreten, „worum wir alle gebetet haben“, stellte Stanislaus Friede fest.

Zur Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gehören die Gemeinden Sankt Jakobus der Ältere (Ersdorf und Altendorf), Sankt Johannes der Täufer (Meckenheim), Sankt Martin (Wormersdorf), Sankt Michael (Merl) und Sankt Petrus (Lüftelberg) mit rund 12 000 Katholiken. Entsprechend groß war darum auch der Kreis von Freunden, Bekannten und Weggefährten von links und rechts des Kreises, die Reinhold Malcherek in Sankt Johannes begrüßte. Darunter seine engsten Familienmitglieder, die Seelsorger der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim und Bürgermeister Bert Spilles.

Von Pater Stanislaus Friede wurde Malcherek symbolisch zu den wichtigen liturgischen Orten im Kirchenraum begleitet: Altar, Ambo, Taufbrunnen, Beichtstuhl und Vorstehersitz, von dem aus Malcherek „als guter Verwalter das Gut der Kirche bewahren und zum Wohl der Schwestern und Brüder“ verwenden sollte.

Die Schlüssel zur Kirche übergab Friede mit den Worten: „Öffne den Gläubigen unserer Gemeinden und allen Suchenden die Wege zu Gott. Hüte den Platz und den Raum für Gottes menschenfreundliche und gütige Nähe in dieser Welt“. In seiner Funktion als neuer Leitender Pfarrer forderte Malcherek die versammelten Katholiken auf, jetzt einen Schritt weiterzugehen, die Vergangenheit aber nicht zu vergessen: „Wir nehmen unsere Vergangenheit mit in der Hoffnung, dass Neues kommen wird und Hoffnung wachsen wird“.

In seiner Predigt kam Malcherek auf die „Uranfängliche Diensteinführung“ in der Bibel zu sprechen, in der Jesus 72 Jünger jeweils zu zweit ausschickte, um den christlichen Glauben zu verkünden. In diesem Zusammenhang betonte der Pfarrer die Wichtigkeit dieses Zweier- respektive Gemeinschaftsprinzips: „Christlicher Glaube geht nicht alleine, die Gemeinschaft ist notwendig“. Und eben diese habe er in seiner Zeit als Pfarrverweser erfahren. „Da sind Menschen, die mit mir gehen“, bedankte sich Reinhold Malcherek für die Unterstützung, ohne die es „in dieser schwierigen Zeit nicht geklappt hätte“. Für die Zukunft wünschte er sich eben diese Gemeinschaft als Basis. Musikalisch begleiteten unter anderem der Kirchenchor „Cäcilia“ Meckenheim und Regionalkantor Bernhard Blitsch an der Orgel die Messe. Fahnenträger der Schützenvereine aus dem gesamten Bezirk, der örtlichen Vereine und eine stattliche Zahl von Messdienern verliehen dem Einzug der Geistlichkeit eine besonders würdevolle Note.

Quelle: Bonner Rundschau, 16.12.2012

Autorin: Gabriele von Törne

Foto: Martin Magunia

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