Situation der Kirchen in der Region

Zur aktuellen Situation der Kirche in der Region gibt es unter diesem Link einen Bericht des General-Anzeiger, in dem unter anderem Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek Stellung zur gestiegenen Zahl von Kirchenaustritten im Jahr 2013 nimmt.

Kleiderflohmarkt

Bereits zum 23. Mal richtete der Förderverein des Kindergartens St. Josef in Wormersdorf eine Kinderkleiderbörse aus. Die Schützenhalle war mit 42 Anbietern restlos ausgebucht. Hier gab es „Alles rund ums Kind“ von Kleidern über Spielzeug und Kinderwagen bis hin zu guten Ratschlägen. Die Anbieter, allesamt selbst Mütter oder Väter, waren mit dem Umsatz sehr zufrieden. Vor allem Frühlingssachen fanden ihre Abnehmer, und in jede Ecke wurde kräftig gehandelt. Mit dem Erlös aus den Standgebühren wird alljährlich die Arbeit des Kindergartens unterstützt

Neuer Kindergarten St. Maria Wormersdorf

Dies ist ein freudiger Tag für uns alle“, so Dr. Oliver Funken, geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstandes St. Martin am vergangenen Samstag. Nach langer Zeit konnte nun endlich der Kindergarten St. Josef nach Umbau eingeweiht werden. Doch nicht nur das gab Anlass zur Freude. Der neue eingruppige Kindergarten St. Maria konnte im Rahmen dieses Festes nun auch eingeweiht werden.

Umrahmt von den beiden Statuen Josefs und Marias konnten Dechant Reinhold Malcherek und die Pastoralreferentin Frau Ursula Bruchhausen mit den Kindern und den anwesenden Erwachsenen in einem Wortgottesdienst den Festakt beginnen. Danach ging es zur feierlichen Einsegnung der neuen Räume von St. Josef. Eine Trennung der ganz besonderen Art wurde nun vollzogen. Die Marienstatue, die Jahrzehnte zusammen mit ihrem „Ehemann“ in St. Josef stand, machte sich nun bei strahlendem Wetter und begleitet von den Kindern und Eltern der beiden Kitas, gebettet auf einem Bollerwagen auf den Weg durch den Ort zu ihrem neuen Obdach.

Der neue Kindergarten St. Maria befindet sich im alten Pfarrhaus, das zu diesem Zwecke umgebaut wurde. Hier finden 27 Kinder und drei Erzieherinnen unter der Leitung von Frau Annika Klaes ein neues Heim.

Nach zahlreichen Reden, wurde allen Beteiligten insbesondere der Stadt Rheinbach, die mit ihrem Ersten Bürger Herrn Stefan Raetz  dem Ortsvorsteher Günter Zavelberg und Ratsmitgliedern ebenfalls vertreten war,  herzlich gedankt.

Der Dank der Leiterin der Kita St. Josef, Frau Hodapp-Henselder, vergaß dabei auch nicht die kleinsten und nicht zuletzt wichtigsten Personen, die Kinder. Denn die hatten während des Umbaus viele Unannehmlichkeiten hingenommen und wie alle Beteiligten sehr viel Geduld gezeigt. „So viele hilfsbereite Menschen haben wir noch nicht gesehen und darauf können wir sehr stolz sein“, so ein Mitglied des Fördervereins St. Josef.

Das Fest endete in einem gemütlichen Beisammensein auf dem Gelände rund um die Kirche. Eltern und Gäste konnten sich bei Kaffee und Kuchen stärken und die Kinder nach dem langen Festakt ihre Energien auf der Hüpfburg verbrauchen.

Sternsinger sammeln rund 33.000 Euro

Insgesamt rund 33.000 Euro haben in diesem Jahr die Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gesammelt. An der Aktion des Kindermissionswerks und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beteiligten sich mehr als 230 Kinder und Jugendliche aus allen fünf Gemeinden. Schwerpunktthema war diesmal die Ernährung von Kindern auf den Philippinen.

Vom 2. Januar an waren die Könige in den Pfarrgebieten in Meckenheim, Merl, Lüftelberg, Wormersdorf und Ersdorf unterwegs und haben Wind und Wetter getrotzt, um den Segen zu den Menschen zu bringen und die Spenden zu sammeln. „Es ist beeindruckend, wie viele Kinder ihre letzten Ferientage nutzen, um sich für notleidende Kinder in aller Welt einzusetzen“, betonte Pastoralreferentin Franziska Wallot. „Ohne die Jugendlichen, die die Gruppen begleiten, wäre die ganze Aktion kaum möglich.“ Oft fühlten sie sich schon über Jahre mit der Aktion verbunden und beteiligten sich jedes Jahr ganz selbstverständlich.

Als Organisatorin dankte Frau Wallot allen Kinder und Jugendlichen, die bei der Aktion mitgemacht haben und allen Erwachsenen, die die Koordination in den einzelnen Gemeinden übernommen oder ganz selbstverständlich hier und dort mitgeholfen haben.

In allen Gebieten hätten die Sternsinger versucht, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, so die Pastoralreferentin. Wer nicht besucht werden konnte, kann im Pastoralbüro, Hauptstraße 86 in Meckenheim, noch einen Segensaufkleber für die Haustür erhalten und dort auch eine Spende abgeben.

Die genaue Spendensumme beträgt bislang insgesamt 32.683,94 Euro. Die Ergebnisse aus den einzelnen Gemeinden:

St. Jakobus der Ältere, Ersdorf-Altendorf
Etwa 50 Kinder und Jugendliche haben 2870 Euro gesammelt.

St. Johannes der Täufer, Meckenheim
Etwa 80 Kinder und Jugendliche haben 14.185 Euro gesammelt.

St. Martin, Wormersdorf
Etwa 50 Kinder und Jugendliche haben 3741 Euro gesammelt.

St. Michael, Merl
Etwa 35 Kinder und Jugendliche haben 9830,24 Euro gesammelt.

St. Petrus, Lüftelberg
23 Kinder und Jugendliche haben 2057,70 Euro gesammelt.

Sternsinger sammeln Rekordsumme von rund 35.000 Euro

Trotz rauem Wind und Wetter haben die Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ein Rekordergebnis erzielt: Die mehr als 200 Kinder und Jugendliche sammelten rund 35.000 Euro. Damit hilft das Kindermissionswerk anderen Kindern in armen Ländern, zum Teil für vorbestimmte Projekte. So sammeln die Sternsinger von St. Johannes der Täufer traditionell für die Projekte des ehemaligen Kaplans P. James in Indien. Und die Merler Sternsinger unterstützen zum ersten Mal den Ausbildungsfonds von St. Paul in Kumasi (Ghana).

Neujahrsempfang der Schützenjugend

Der Bezirksjungschützenrat Voreifel hat am Sonntag, 8. Januar, zur jährlichen Jugendversammlung mit Neujahrsempfang nach Altendorf eingeladen. Auch Bezirksbamibinprinz Benjamin Schlitzer (Adendorf), das Bezirkskönigspaar Sandra und René Krüger (Adendorf), sowie Bezirksbundesmeister Hans-Peter Metternich (Oberdrees) waren der Einladung gefolgt. In seinem Bericht gab Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer (Ersdorf-Altendorf) den über 30 Teilnehmern einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Zudem stellte er den Jahresplan für 2017 vor; geplant sind unter anderem ein Tagesausflug, das jährliche Jugendwochenende und die Bezirksjungschützentage.

Die Teilnehmer aus Adendorf, Altendorf-Ersdorf, Rheinbach, Villip und Wormersdorf absolvierten bei der Versammlung ein Glücksschießen. Außerdem wurde in vier gemischten Teams um den Sieg im BdSJ-Jeopardy gewetteifert (BdSJ: Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend). Bevor die Schützenjugend verabschiedet wurde, zeichnete der Bezirksjugendvorstand die Sieger des Glücksschießens mit Gutscheinen und das Jeopardy-Gewinnerteam mit süßen Preisen aus.

Meinung: Mitspracherecht bei Bischofswahl erwünscht

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat eine von Priestern und Theologen gegründete Initiative eine Mitsprachemöglichkeit erbeten. Diese Initiative war am 29.01.2014 Gegenstand eines Berichtes des General-Anzeiger, den Sie unter diesem Link finden können. Auch die Kölner Kirchenzeitung hat in ihrer Ausgabe 5/14 vom 31.01.2014 auf Seite 48 davon berichtet.
Zur Internetseite der Initiative gelangen Sie über diesen Link.

Diese Initiative kann als Chance begriffen werden, die Mitsprache engagierter Laien in der Katholischen Kirche zu verbessern. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Artikel auf unserer Internetseite "Papst-Umfrage zum Thema Familie": Erstmals wurde die katholische Christenheit, also auch die Laien, in Vorbereitung auf die Bischofssynode im Herbst dieses Jahres zu Themen von Ehe und Familie befragt; ein durchaus basisdemokratischer Akt von Papst Franziskus!

Das meinen Pastor Reinhold Malcherek und Dr. Martin Barth, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Voller Saal beim Michaelsfest in Merl für "Die Band"

Während sich beim jährlichen Pfarrfest der Pfarrei St. Michael bisher gewöhnlich nach der Kaffee-Zeit am Nachmittag der Merler Saal gelehrt hatte, blieb er am vergangenen Sonntag voll bzw. gaben sich neu hinzugekommene Jugendliche mit Stehplätzen zufrieden. Der Auftritt der erst ein Jahr alten Meckenheimer Formation „Die Band“ begeisterte das Publikum instrumental, gesanglich und mit der Animation. Der älteren Generation trug „Die Band“ u. a. Rechnung mit dem Rückgriff auf Udo Jürgens und ließ „Marmor, Stein und Eisen brechen“. Mit tosendem Applaus wurde die Gruppe verabschiedet und für das nächste Jahr eingeladen.

Ein bisher nie da gewesenes reichhaltiges Programm, möglich geworden durch die offene Einladung sowie eine unerwartet große Beteiligung von Schulen und Gruppen trugen dazu bei, dass sich das ausgegebene Motto „Wir lassen die Kirche im Dorf“ erfüllte. Zur guten Stimmung trug zudem ein strahlend blauer Himmel bei. Eine Bilderausstellung von Schüler/innen sowie eine Ausstellung von Glaskreuzen von Martin Funke, Küster der benachbarten ev. Gemeinde ARCHE, das Angebot des Obsthofs Nöthen von Altendorf von Fahrten mit dem „Apfelkisten-Express“, der Merler Boule-Vereins und der bewährte Einsatz der Merler Feuerwehr ließen neben anderen Mitwirkenden das Fest für Jung und Alt zu einem besonderen Erlebnis von Nachbarschaft und Gemeinschaft werden. Besonderen Dank sprach die Pfarrgemeinde den freiwilligen Helfern des Therapiezentrums Alte Eiche aus, die sich bis zum Zeltabbau hin engagiert eingesetzt hatten wo „Not am Mann“ war.

Kinder der Jakobus-Kita besuchen Obsthof und Krippe in der Kirche

Die Maxi-Kinder der Jakobus Kita Ersdorf haben am 14. Januar den Obsthof Rönn besucht. Monika Rönn zeigte Ihnen das Kühllager und die Sortierhalle. Nachdem die Kinder im vergangenen Herbst bei der Apfelernte helfen durften, ging es nun weiter. Sie lernten, was nach der Ernte mit den Äpfeln passiert; wie sie gelagert, sortiert und verpackt werden. Mit Spannung folgten sie den Ausführungen und interessierten sich besonders für das Apfel-Schwimmbad. Auch die computergesteuerte Sortierung nach Farbe und Größe beeindruckte die kleinen Gäste.

Mitte Januar besuchten die Kinder der Jakobus-Kita in Ersdorf mit der Leiterin des Kirchenchors, Reinhild Jóvári, und den Erziehern die Krippe der Ersdorfer Jakobus-Kirche. Dort erzählte Frau Jóvári die Geschichte der Geburt Jesu und der Reise der Heiligen drei Könige. Die Kinder sangen zum Abschluss Lieder - und alle ließen den Ausflug mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kita ausklingen.

Heimisch werden in der Fremde

Die Geschichte von Rut beim Ökumenischen Kinderbibeltag in Merl

Fast 60 Kinder haben am ökumenischen Kinderbibeltag am Samstag, 16. Januar, teilgenommen. Die Kinder aus Merl, Alt-Meckenheim, der neuen Mitte und Wormersdorf beschäftigten sich im evangelischen Kirchenzentrum Arche und im katholischen Pfarrzentrum St. Michael in Merl mit der alttestamentlichen Geschichte von Rut und ihrer Familie.

Sie folgten gespannt dem Anspiel, in dem Noomi und Elimelech mit ihren beiden Söhnen wegen einer Hungersnot aus Bethlehem fliehen müssen und im fernen Moab eine neue Heimat finden. Glück und Leid erfahren sie dort: Es gibt genug zu essen, die Söhne werden erwachsen und heiraten. Als aber nacheinander der Vater und die beiden Söhne sterben, bleiben Noomi und ihre Schwiegertöchter Rut und Orpa traurig allein zurück. Und noch einmal bricht Noomi zusammen mit Rut aus der vertrauten Umgebung auf, um zurück nach Bethlehem zu gehen. Ihr Mut wird schließlich belohnt: Boas, ein Verwandter Noomis, sorgt für die beiden alleinstehenden Frauen und heiratet schließlich Rut. Als die beiden einen Sohn bekommen, ist das glückliche Ende der Geschichte erreicht.

Neue Könige sind willkommen

Sternsinger schaffen Chancen für die Chancenlosen in Indien

Die Weisen aus dem Morgenland folgten einem Stern, der sie zur Krippe in Bethlehem führte. Später kamen sie als Reliquien in den Dreikönigsschrein nach Köln. Bald werden auch in Meckenheim kleine Könige ihrem Stern folgen und straßauf-straßab, treppauf treppab ihrer Mission folgen: Sie werden wieder Geld sammeln für Kinder in jenen Dörfern in Indien, die von Pater James betreut werden.

Offener Bücherschrank der Schützenjugend

Anlässlich des Projektes „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ hat die Schützenjugend fünf offene Bücherschränke gebaut und diverse Bücher‐Flohmärkte veranstaltet. Nun wurde einer der Bücherschränke auf dem Gelände des Obi‐Baumarktes in Rheinbach aufgestellt.

Den gesamten Bericht finden in hier:

Kirchenchor stimmt Kita-Kinder auf jecke Tage ein

Mitglieder des Altendorf-Ersdorfer Kirchenchors haben am 6. Februar wieder die Jakobus Kita Ersdorf besucht, um unter Leitung von Reinhild Jovari mit den Kindern zu singen. „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“, weitere Klassiker und neue Karnevalslieder schallten durch die Räume. Kinder und Erwachsene stimmten sich lautstark auf die jecken Tage ein. Alle waren der Einladung des Kita-Teams gefolgt und kamen kostümiert und mit dreimal „Alaaf“ zum gemeinsamen karnevalistischen Musizieren.

Für die Kleinen und auch für die Großen ist das regelmäßige Zusammentreffen zum gemeinsamen Singen immer wieder etwas Besonderes. Inwieweit dieses Projekt auch in Zukunft Bestand haben wird, bleibt abzuwarten, da Chorleiterin Reinhild Jovari Mitte des Jahres in den Ruhestand verabschiedet wird.

Sebastianustag in Altendorf-Ersdorf

Beim Patronatsfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf am 23. und 24. Januar hat Magda Radermacher für ihr vorbildliches und langjähriges Engagement das Silberne Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften erhalten. Kai Kriechel wurde für seine Leistungen in der Vereinsjugend mit dem Jugendverdienstorden in Bronze geehrt. Zudem erhielt er die Jubiläumsnadel für 10-jährige Mitgliedschaft.

Zu Beginn des Abends feierten die Schützen eine Heilige Messe mit Pfarrvikar Franz-Josef Steffl. Im Anschluss wurden nach einem gemeinsamen Abendessen die Vereinsmeister ausgezeichnet. In der Bogenklasse und in der Altersklasse gewann Peter Radermacher. In der Luftpistolenklasse belegte Helga Klein den 1. Platz. In der Schülerklasse siegte Johanna Imgrund und bei den Jungschützen Tim Breuer. In der Damenklasse dominierte Magda Radermacher und bei der Damen- und Schützenklasse freihand gewann Brudermeister Christian Klein. Am Sonntag ermittelten die Schützen in lockerer Runde ihren Sebastianuskönig. Werner Gurk hatte beim 169. Schuss das nötige Quäntchen Glück und holte den Vogel von der Stange. Er erhielt einen von Vogelbauer Peter Radermacher handgearbeiteten Pokal.

Sternsinger sammeln 35.700 Euro

Auch Studentinnen beteiligten sich diesmal an der Aktion

Mehr als 200 Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim als Sternsinger engagiert und ein stolzes Ergebnis eingesammelt: Insgesamt können nun fast 35.700 Euro an das Kindermissionswerk überwiesen werden, das die Spenden zum Teil für vorbestimmte Projekte vergibt. Die Sternsinger von Sankt Johannes der Täufer sammeln traditionell für die Projekte des ehemaligen Kaplans P. James in Indien. Und die Merler Sternsinger unterstützen zum zweiten Mal den Ausbildungsfonds der ghanaischen Partnergemeinde  St. Paul in Kumasi.

Umbau des Kirchvorplatzes St. Johannes der Täufer

Die Umgestaltung des Oberen und Unteren Kirchplatzes ist eingeleitet worden.

In einer Bilderstrecke können Sie einen ersten Eindruck durch die Zeichnungen des Planungsbüros "RaumPlan", Aachen, gewinnen.

Eine ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie in dem angehängten Dokument.

Einen Bericht des General-Anzeiger vom 25.02.14 zu den ersten Maßnahmen finden Sie hier.

Sechs Tollitäten und viel Alaaf beim Seniorentreff von Sankt Michael

Zwei Prinzenpaare und zwei Prinzessinnen hatten sich zum Seniorentreff in Sankt Michael angesagt. Godesia Kerstin traf als erste mit ihrem Gefolge im voll besetzten Pfarrsaal auf die „jecken“ Senioren, die mit Moderatorin Maria Ulhaas gespannt auf die Tochter der Merlerin Thea Gottschalk gewartet hatten. Nach Vorträgen von Irmgard Widdel (Rotkäppchen), Johanna Müller und Renate Siegel (Holzhackerbubn) besuchte die Große Dransdorfer KG mit Prinz Heinz III., Prinzessin Birgit III., dem Kinderprinzen Tomo I. und der Kinderprinzessin Floriane I. die Senioren. Sie waren durch Mundpropaganda zum Seniorentreff gekommen, war doch ihr vorjähriger Prinz Helmut (Pütz), ein Mitglied der Pfarrgemeinde Sankt Michael, als schmucker Prinz im Pfarrsaal aufgetreten.

Mit ihrem Gefolge und den Tanzkindern der Lüftelberger KG bildete die Meckenheimer Kinderprinzessin Lilien einen weiteren Höhepunkt im Programm. Sie sang ihr schwungvolles Lied, bevor erst die großen und dann die kleinen Tanzkinder ihren Beitrag vortrugen. Das junge Lüftelberger Tanzpaar, Lisa Jung und Simon Breuer, boten danach eine beeindruckende Performance. Stahlende Senioren dankten allen Tollitäten und Tänzern mit Applaus, Alaaf und „Raketen“. Besonders geehrt aber wurde Cilly Lang, die einen besonderen Geburtstag fröhlich im Kreise der „Jecken“ feierte.

Kinder basteln Osterkerzen

Kinder und Eltern der Jakobus-Kita Ersdorf Familien-Osterkerzen gestaltet. Pfarrer Reinhold Malcherek hatte viel zu tun, als er den Kindergarten am Freitag, 18. März, besuchte und die Kerzen segnete.

Ehrung für Hermann Josef Holzhäuser

Hermann Josef Holzhäuser ist für seine 50‑jährige aktive Mitgliedschaft im Kirchenchor Sankt Jakobus d.Ä. Ersdorf-Altendorf ausgezeichnet worden. Diakon Michael Lux überreichte dem Jubilar eine Urkunde, die Ehrennadel und ein persönliches Glückwunsch-Schreiben des Kölner Erzbischofs, Katdinal Rainer Maria Kardinal Woelki. Regionalkantor Bernhard Blitsch, Chorleiterin Annette Frankenberg, die Chorvorsitzende Ursula Richter und Mitsänger gratulierten sehr herzlich – natürlich auch musikalisch mit einem Ständchen zu Ehren des Jubilars.

Verzichten, anderen helfen und teilen

Kita Sankt Jakobus d. Ä. Ersdorf startet in die Fastenzeit
Für die Kindergartenkinder der Kindertagesstätte St. Jakobus Ersdorf war der Wortgottesdienst nach Karneval etwas ganz besonderes. Nach den jecken Tagen als Cowboy oder Prinzessin starteten sie so gemeinsam in eine ruhigere Zeit. Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen feierte mit den Kindern und den anwesenden Familien den Beginn der Fastenzeit in der Ersdorfer Pfarrkirche.
Auf die Frage, was „Fastenzeit“ für die Kinder bedeutet, erklärten sie, dass man auf Dinge verzichten muss, anderen helfen und teilen solle. Zum Ende der Feier erhielten die Kinder das Aschenkreuz und den Abschluss-Segen.
Am 25. Mai feiert die Kindertagesstätte ihr 25-jähriges Bestehen und lädt zum großen Jubiläumsfest ein. Hierfür werden noch Fotos der vergangenen 25 Jahre rund um die Ersdorfer Kita gesucht (Infos: Tel.: 02225 13757, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Schützenbrüder Ersdorf-Altendorf ehrt zahlreiche Mitglieder

Schützenkaiser Peter Radermacher ist beim Patronatsfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf am 17. Januar für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden. Ehren-Diözesanschießmeister Dieter von der Heiden verlieh ihm das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz, welches Bezirksbundesmeister Hans-Peter Metternich überreichte. Radermacher erwies sich neben seinen Ämtern als Fähnrich und stellvertretender Jungschützenmeister besonders als Tüftler und Bastler. Seit 1980 stellt er Königsvögel, Pokale und Präsente her. Er unterstützt federführend den jährlichen Bau des Karnevalswagens und diverse Renovierungsarbeiten in und um die Altendorfer Schützenhalle.

Zudem erhielt Schießmeister Ulrich Dold einen Präsentkorb für 50-jährige Mitgliedschaft. Brudermeister Christian Klein zeichnete erstmals ein Mitglied mit einer solch langen Zugehörigkeit zur Schützenbruderschaft aus. Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten Ralf Breuer, Tim Breuer und Björn Rolef die Erinnerungsnadel. Jubilare der Inaktiven sind Maria Litawe (40 Jahre), Willi Heiser (30 Jahre) und Günter Visang (20 Jahre).

Der Abend hatte für die Schützen in der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. in Ersdorf mit einer Heiligen Messe begonnen, die der Bruderschaftspräses, Pastor Reinhold Malcharek, zelebrierte. Im Anschluss feierten die Mitglieder gemeinsam im Schützenhaus, wo auch die Vereinsmeister geehrt wurden.

Zum Abschluss der Feier ermittelten die Sebastianer am Sonntag noch den Sebastianus-König. Der stellvertretende Jungschützenmeister Hendrik Beer holte den Holzvogel mit dem 79. Schuss von der Stange und erhielt ein Präsent, welches einmal mehr mit viel Mühe und Liebe zum Detail auf der Werkbank von Vogelbauer Peter Radermacher entstanden war. Beim Glücksschießen gewann Kai Kriechel.

16 Kinder bei der Osterwerkstatt der Schützen

16 Kinder haben am Kreativangebot der Sebastianusschützen in Ersdorf-Altendorf teilgenommen: Bei der Osterwerkstatt am Samstag, 19. März, bastelten sie Vogelhäuschen, Hasen-,Blumenstecker, Osterkarten und Hasen-Dosen. Die Kinder hatten viel Spaß und die Zeit verging für alle wie im Fluge. Durchgeführt wurde das Angebot vom 2. Jungschützenmeister Hendrik Beer, Schriftführerin Anne Klein und dem Brudermeister Christian Klein.

Vom 8. bis zum 9. Juli bieten die Schützen ein „Sommerferien Spezial“ mit Übernachtung auf dem Schützenplatz an. Auch bei diesem Termin wird es ein vielfältiges Programm für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren geben.

Patronatsfest der Altendorf-Ersdorfer Schützen

Zu Beginn des Sebastianusfestes am Samstag, 21. Januar, haben die Altendorf-Ersdorfer Schützen mit Bundesjungschützenpräses Wolfgang Pütz eine Heilige Messe in der Ersdorfer Jakobuskirche gefeiert. Anschließend wurde der Abend im Altendorfer Schützenhaus fortgesetzt, wo die Schießmeister Ulrich Dold und Ralf Breuer die Sieger der Vereinsmeisterschaft auszeichneten. König Marco Klee erhielt zudem von den Schießmeistern das Ärmelband. Schülerprinzessin Antonia Imgrund sowie Bambiniprinzessin Clara Klein bekamen ihre Erinnerungsorden überreicht.

Das neue Gotteslob ist da

Am 22. und 23. Februar wird das Gotteslob in unseren Gemeinden eingeführt. Alle sind herzlich eingeladen, das neue Buch schon vorab kennen zu lernen.

Dazu finden ab dem 17.02. in den Gemeinden offene Chorproben und vor den Gottesdiensten am 22. und 23. Februar ein Offenes Singen statt.

Alle Informationen und Termine finden Sie in dem angehängten Dokument.

Im General-Anzeiger findet sich in der Ausgabe vom 17.02.14 ein Interview mit dem Regionalkantor Bernhard Blitsch zum neuen Gotteslob. Den Artikel mit dem Thema "Nicht einfach irgendein Buch" finden Sie unter diesem Link.

Impressionen vom Karnevalszug

Messdiener von St. Johannes und Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims St. Josef im Meckenheimer Karnevalszug: Fotos finden Sie in der Bilderstrecke.

Pressegespräch mit Flüchtlingshelfern von Sankt Michael

Vertreter und ehrenamtliche Flüchtlingshelfer der Gemeinde Sankt Michael  und Flüchtlinge selbst sind am Mittwoch, 6. Januar, mit einer Redakteurin des Generalanzeigers zusammengekommen. In einem eineinhalbstündigen Austausch konnten die Teilnehmer deutlich machen, wie viel ehrenamtliche Arbeit aus den Reihen der Gemeinde in der Flüchtlingshilfe geleistet wird. Rund 40 Personen sind bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv. Demnächst soll der alte Merler Pfarrsaal in eine Notunterkunft für Flüchtlinge umgewandelt werden. Dieses Engagement der Gemeinde Sankt Michael unterstreicht, dass sie ihre christliche Überzeugung ernst nimmt und in konkretes Handeln umsetzt. Einen ausführlichen Bericht aus dem General-Anzeiger lesen Sie hier.

Die Krippe wächst – und wir mit

Von Rose Krämer

Krippe und Schuhgrößen - was haben diese beiden Dinge miteinander zu tun? Zunächst einmal möchte ich feststellen, dass die Gemeinde Sankt Johannes der Täufer wunderbare Krippenfiguren hat. Und weiterhin: Wir haben gute Krippenbauer in unserer Gemeinde! Und nun zur Eingangsfrage: Unsere Krippe bleibt nicht stehen, sie verändert sich, genau wie unsere Füße sich verändern, sie wachsen.

Seniorenkarneval in Merl

Volles Haus und hervorragende Stimmung beim Seniorenkarneval im Pfarrsaal von St. Michael am 19.02.2014.
Unter der engagierten Moderation von Maria Ulhaas erlebten die Senioren neben Kaffee und Kuchen ein buntes karnevalistisches Programm, zu dem neben der Stadtgarde Meckenheim mit der Kinderprinzessin Hannah und den Merler Tanzkindern Bambinis auch der aus Merl stammende Prinz Helmut I. mit seiner Prinzessin Christiane I. der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft beitrugen.

Eine Bildergalerie der Veranstaltung finden Sie unten.

"Ein treuer Wegbegleiter"

Goldenes Priesterjubiläum von Altpfarrer Albrecht Tewes

Zahlreiche Abordnungen von Schützen, die Stadtsoldaten, Vertreter von Feuerwehr, Kolping und Maltesern – sie sind alle gekommen zum Festgottesdienst von Altpfarrer Albrecht Tewes. Er feierte am Sonntag, 22. Februar, mit einem Festgottesdienst in Sankt Johannes sein 50. Priesterjubiläum. Neben dem Pastoralteam um Pfarrer Reinhold Malcherek nahm auch Dechant Hermann Josef Zeyen an der Messfeier teil.

Vor 50 Jahren, genau am 11. Februar 1965, wurde Tewes vom damaligen Kölner Kardinal Josef Frings zum Priester geweiht. Von 1974 bis 2001 leitete er die Pfarrgemeinde Sankt Johannes, ab 1986 auch die Gemeinden Sankt Petrus in Lüftelberg und Sankt Michael in Merl.

Subsidiar Georg von Lewin, dessen Mutter früher in Merl wohnte und der seit Jahrzehnten in den Meckenheimer Pfarreien Gottesdienste feiert, hielt die Festpredigt. Als Tewes nach Meckenheim gekommen sei, habe seine Mutter gesagt: „Wir haben jetzt einen jungen stattlichen Pastor mit dunklen Haaren.“ Inzwischen seien die Haare weniger und grauer geworden. Von Lewin würdigte das Wirken des inzwischen 77-Jährigen: Er habe in der aufstrebenden Stadt die Kirche zukunftsweisend aufgestellt. Von Lewin erinnerte an Weggefährten von Tewes wie den bereits verstorbenen Bürgermeister Hans-Georg Preuschoff und den ehemaligen Stadtdirektor Johannes Vennebusch. Und an seinen „Konsemester“, den früheren Generalvikar Norbert Feldhoff, mit dem in mancher Doppelkopfrunde „das eine oder andere gemaggelt wurde“.

Bei allen Bauvorhaben sei Tewes stets Seelsorger geblieben, sagte von Lewin. Insbesondere habe ihm die Spendung der Sakramente und die Weitergabe des Glaubens am Herzen gelegen. Von Lewin bekundete die Hoffnung, dass er noch viele Jahre ein „treuer Wegbegleiter“ der Gemeinde sein möge.

Nach dem Gottesdient spielten die Stadtsoldaten zu Ehren des Jubilars auf dem neu gestalteten Platz vor der Kirche mehrere Ständchen. Beim anschließenden Empfang in der Schützenhalle, der von den Schützen und den kfd-Frauen vorbereitet wurde, war für viele Meckenheimer Gelegenheit zu gratulieren und Erinnerungen auszutauschen. Etwa an die Zeit, als Tewes Präses der Schützen, Schützenkönig oder Karnevalsprinz war. Oder an die fünf Jahre, die der Geistliche zum Ende seiner aktiven Zeit noch als Pfarrvikar in Wachtberg, Oberbachem und Villip wirkte. Seit 2006 verbringt Tewes seinen Ruhestand in der Apfelstadt – und macht entsprechend seinen Kräften weiterhin in der Seelsorge mit.
Andreas Otto

Pater James beeindruckt von Sternsinger-Rekordergebnis

Der früher in Meckenheim tätige Pater James aus Indien hat über die Website der Pfarreiengemeinschaft vom Rekordergebnis der diesjährigen Sternsinger-Aktion erfahren - und in einer Mail zu dem Ergebnis von mehr als 35.000 Euro gratuliert.  „Es ist wirklich sehr ermutigend“, dass so viele Freunde ihre Gemeinde motivieren, die Aktivitäten der Kirche für die Armen und Unterdrückten in Indien und in Ghana zu unterstützen, schreibt der Geistliche. „Selbstverständlich gilt mein besonderer Dank auch Pfarrer Reinhold Malcherek und dem Seelsorgeteam.“

"Forum Perspektiven" hat sich erstmals getroffen

Erstmals hat sich das "Forum Perspektiven" getroffen, um in offener Runde die kommende Ausgabe des Magazins "Perspektiven" der Pfarreiengemeinschaft zu diskutieren. Dabei wurden etliche Ideen entwickelt, wie das Heft inhaltlich gestaltet werden kann. Es soll – nach der Karnevalszeit - den Titel "Abgeschminkt" tragen und zu Beginn der Fastenzeit erscheinen.

Auch vor der Ausgabe des übernächsten Heftes wird wieder ein Forum veranstaltet. Der Temin steht schon jetzt fest: Das Treffen ist am 6. April. Die Texte dieser Ausgabe sollen sich mit Blick auf Pfingsten um die Begriffe „Geist“, „geistreich“ oder „Geist ist geil“ drehen.

Projektgruppe "Essensforscher"

Projektgruppe „Essensforscher“ aus der Kindertagesstätte St. Josef besuchten die Konditorei Piegeler in Wormersdorf


Am Montag, den 03.Februar 2014 trafen sich die „Essensforscher“ vor der Konditorei Piegeler. Im Vorfeld hat das Projekt „Alles rund ums Essen“ – Wir werden zu Essensforscher“ angefangen. In diesem Projekt sollen die Kinder ihre Fragen zum Thema Essen auf unterschiedlichen Wegen beantworten. Um die Frage „Wie wird Schokolade hergestellt?“ zu beantworten besuchten die „Essensforscher“ deshalb die Konditorei Piegeler. Der Konditor Herr Piegeler zeigte den Kindern in der Backstube die verschiedenen Zutaten aus denen Schokolade hergestellt wird und die Kinder durften diese Zutaten probieren. Danach stellten die Kinder gemeinsam mit Herrn Piegeler eine Trinkschokolade her. Herr Piegeler gab sich große Mühe den Kindern ihre Fragen umfassend zu beantworten. Danach ging es dann nach unten in das Café, wo Herr Piegeler den Kindern noch verschiedene Schokoladensorten zeigte. Zum Abschluss durften die Kinder sogar Kostproben mit in den Kindergarten nehmen.

"Größte Katastrophe der Meckenheimer Geschichte"

Ökumenisches Gedenken an die Opfer der Bombardierung der Stadt vor 70 Jahren

Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist am Montag, 2. März, an die Opfer der Bombardierung Meckenheims vor 70 Jahren gedacht worden. Pfarrer Reinhold Malcherek und Superintendent Mathias Mölleken (evangelische Christuskirche) sowie Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles erinnerten in der katholischen Pfarrkirche Sankt Johannes an die 201 Opfer, die bei den beiden Fliegerangriffen am 2. März 1945 und beim Angriff am 5. März 1945 ums Leben kamen. Vor der Feier hatten die Geistlichen und das Stadtoberhaupt zum Gedenken an die Toten einen Kranz in der Kriegergedächtniskapelle niedergelegt.

Pfarrer Malcherek zitierte den Eintrag des damaligen Oberpfarrers Heinrich Broelsch vom 2. März 1945 in der Pfarrchronik: „Die Zahl der Toten ist nicht zu übersehen. Das Leid ist groß. Als es an die Bergung der Leichen geht, spielen sich herzzerreißende Szenen ab. Einzelne Familien wurden furchtbar getroffen. Sie wurden fast ganz vernichtet und verloren Haus und Vieh.“ Nach den Worten Malchereks mahnen die Opfer, dem Frieden im persönlichen wie im öffentlichen Leben „unbedingt den Weg zu bereiten“. Diese gelte für die Krisengebete der Erde, das Zusammenleben der Generationen oder den Umgang mit Flüchtlingen in Meckenheim.

Superintendent Mathias Mölleken rief dazu auf, sich nicht alleine davon beeindrucken zu lassen, dass es damals auch das kleine Meckenheim getroffen hat. „Lassen wir uns bitte darauf ansprechen, dass dieses Gedenken uns allen zu einem unvergesslichen und verpflichtenden Mahn-Datum wird: Niemals mehr Krieg!“ So bemitleidenswert, tragisch und schlimm das persönliche Schicksal eines jeden Opfers und seiner Angehörigen sei, „so haben wir zu bedenken, dass Deutsche zu Tätern wurden, die uns ein schweres, erdrückenden Erbe hinterlassen haben“. Es sei geradezu fatal, wie schnell und leichtfertig heute wieder die Ermahnung gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in den Wind geschrieben werde. Zudem kritisierte Mölleken die „Verführung von Macht- und Wirtschaftsinteressen, die massenhaft menschliche ‚Kollateralschäden‘ in Kauf nimmt“. Das Gedenken könne nicht ohne Blick auf die bedrohlichen Entwicklungen in der Ukraine, in Syrien, im Sudan, in Israel und Palästina geschehen.

Bürgermeister Spilles sprach von einem unermesslichen menschlichen Leid und der „größten Katastrophe der Meckenheimer Geschichte“. Zunächst hätten Flieger der 9. Jagdbomberdivision aus Beaumont in Frankreich und Florennes in Belgien am 2. März um 10.45 Uhr 100 Sprengbomben über Meckenheim abgeworfen. Während Verwundete und Tote aus den Trümmern geborgen worden seien, habe um 12.30 Uhr der nächste Angriff gestartet. Beim dritten Angriff am 5. März seien 354 sogenannte 500-Pfundbomben abgeworfen worden. Den wahren Grund, warum die amerikanische Generalität den Befehl für diesen weiteren Angriff gegeben habe, „wird man wohl nie erfahren“, so Spilles. „Die verheerenden Auswirkungen der Bomben war die tiefste Zäsur der Stadtgeschichte.“ Viele Keller seien zu Gräbern für ganze Familien geworden, für Hinterbliebene hätten Lebensträume geendet. Das Gedenken beziehe sich aber nicht nur auf Meckenheimer, sondern auch auf Auswärtige, die in der Stadt Schutz suchten, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Soldaten, die an den beiden März-Tagen den Tod fanden.

Bei der Erinnerung heute geht es nach den Worten des Bürgermeisters aber nicht um Anklage oder um eine Aufrechnung der Taten Deutscher gegen die Taten der Alliierten. „Uns geht es heute um die Trauer“ und die Anteilnahme am Schicksal der Toten und ihrer Familien, so Spilles Daraus folge nicht Anklage und Aufrechnung, sondern Verständigung und „Mahnung für alle Zukunft“. Das Leid in Meckenheim wie in ganz Europa sei Folge des Weltkrieges gewesen, in das Meckenheim und Deutschland sehenden Auges eingetreten seien. Vergessen werden dürfe aber auch nicht, mit welcher ungeheuren Tatkraft, Zuversicht, positiver Energie und kollektivem Zusammenstehen Meckenheim wieder aufgebaut worden sei.

An dem Gedenkgottesdienst nahm eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim teil. Sie feiert aus Anlass der Bombardierung jedes Jahr ihren Feuerwehrgottesdient. Der inzwischen 10. Gottesdienst verband sich diesmal mit der ökumenischen Feier zum 70-Jahr-Gedenken. Dabei verlasen vier Schülerinnen die Namen der 201 Toten. Meckenheim zählte damals rund 2.300 Einwohner. 55 Bewohner wurden verletzt. 

Andreas Otto

Den Bericht des General-Anzeiger vom 04.03.2015 zum Gedenkgottesdienst finden Sie hier.

Meckern fasten

JAKK-Jugendmesse Merl mit den neuen Firmlingen

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war die Pfarrkirche Sankt Michael in Merl bei der von JAKK gestalteten Jugendmesse am Sonntag, 6. März. Das Thema lautete "Meckern fasten". Wie es sich bei einer Jugendmesse gehört, waren viele junge Menschen gekommen, darunter auch die diesjährigen Firmlinge. Auch musikalisch wurde die Messe von JAKK gestaltet.  Ihre Band war diesmal in einer besonderen Besetzung angetreten, um mit rundem Sound und mitreißenden Liedern den Gesang der Gemeinde zu unterstützen.

Das Motto ging auf das Evangelium des Tages zurück, welches das Gleichnis vom barmherzigen Vater zum Inhalt hatte. In diesem geht es um einen „Mustersünder“ und seinen „wunschlos unglücklichen Bruder“, wie Pfarrer Franz-Josef Steffel es ausdrückte. Der letztere hat alles, was er braucht, und ist dennoch eifersüchtig, als sein aus der Bahn geratener Bruder wieder heimkehrt und sein Vater aus diesem Anlass ein Fest veranstaltet.

Das Motto „Meckern fasten“ sollte die Gemeinde dazu aufrufen, mehr Augenmerk darauf zu legen, welche Dinge wirklich von Bedeutung sind und wofür sie dankbar sein können. Um dies für sich selbst umzusetzen, konnten die Messbesucher auf große Puzzleteile schreiben, wofür sie an diesem Tag besonders dankbar waren und welche offenen Wünsche sie haben. Diese wurden an der Wand entlang in der Kirche aufgehängt. Die Fürbitten wurden ebenfalls von den Messbesuchern verfasst. Sie waren gebeten, diese mit dem Blick auf ihre Mitmenschen hin zu verfassen. Da der Pfarrsaal gesperrt war, wurde zum Ausklang der Messe noch von JAKK zu selbstgebackenem Kuchen im Vorraum der Kirche eingeladen.

Hannah Grüne

Bibeldetektive unterwegs

Ökumenischer Kinderbibeltag in Merl
Erwartungsvoll haben sich 60 Grundschulkinder aus Merl, Alt-Meckenheim, der neuen Mitte, Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf im evangelischen Kirchenzentrum Arche versammelt, um den ökumenischen Kinderbibeltag mit einer Andacht zu beginnen. Das Betreuerteam aus 22 Jugendlichen und Erwachsenen wartete ebenso gespannt wie die Kinder auf Pfarrer Radomir Nosek und Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen. Als die beiden atemlos eintrafen, kamen sie mit schlechten Nachrichten: Alle Bibeln waren verschwunden – wie sollte da denn der Bibeltag stattfinden? Nach intensivem Suchen fanden die Teilnehmer eine sehr alte Bibel, aus der einige Seiten herausgerissen waren. Die Kinder erklärten sich sofort bereit, in diesem mysteriösen Fall zu ermitteln.

Ergebnisse der Papst-Umfrage zum Thema Familie

Die Umfrage von Papst Franziskus hat ein starkes Echo in vielen Teilen der Gesellschaft und Presse hervor gerufen.
Aktuell äußert sich die Deutsche Bischofskonferenz auf dieser Seite zu den Ergebnissen. In diesem Artikel des General-Anzeiger vom 04.02.14 wird die Äußerung der Bischofskonferenz ebenfalls aufgegriffen.
Die Zeitschrift "Die Welt" kommentiert das Ergebnis hier.

Im Zusammenhang mit der Papst-Umfrage zum Thema Ehe & Familie hat sich jetzt auch der BDKJ zu Wort gemeldet bzw. Ist mit den Ergebnissen unter Jugendlichen zu dieser Umfrage an die Öffentlichkeit getreten. Zu finden sind diese Ergebnisse unter diesem Link.

Die Pressestelle des Erzbistums Köln hat am 13.12.2013 in einer Mitteilung die Ergebnisse der Zusammenfassung der Rückläufe auf ihre Internetseite gestellt. Dieser Link bringt Sie direkt auf die Seite. Das vollständige Auswertungsdokument können Sie hier einsehen.
Besondere Beachtung verdient das Stadtdekanat Bonn, in dem in einem 10-Tageszeitraum 5.320 Personen eine Online-Befragung des Stadtdekanates Bonn und des Bonner Katholikenrates geöffnet hatten, von denen 2.217 Personen den Fragebogen ausgefüllt haben. Wenn auch die Auswertungsergebnisse nicht repräsentativ sind, dürften sie angesichts der großen Anzahl der Antwortrücklaufe jedoch als recht aussagekräftig für den katholischen Bevölkerungsanteil im Bonner Raum angesehen werden. Sie konnten ebenfalls in die Auswertung einbezogen werden.

Auch das Stadtdekanat Bonn hat die Ergebnisse der Online-Befragung, die auch auf unserer Homepage verlinkt war, in diesem Dokument veröffentlicht.

Kurzversion der Familienumfrage

Das Erzbistum Köln hat den Fragebogen zur Vatikanischen Familiensynode nun in einer Kurzversion online bereitgestellt. Diese sei auch für Mobilgeräte geeignet. Der Familienbund der Katholiken im Erzbistum Köln reagiere damit auf Kritik an der Länge und der teils schwer verständlichen Sprache des offiziellen Fragebogens. Das Ausfüllen des neuen Bogens dauere etwa 30 Minuten, hieß es. 

Alle katholischen Gläubigen und Gremien im Erzbistum Köln können sich an der Umfrage beteiligen. Der Familienbund hat unter  www.fragebogen-familiensynode.de den Fragebogen im Netz veröffentlicht. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung auf die Synode vom 4. bis 25. Oktober in Rom, die konkrete Leitlinien für die Pastoral der Familien erarbeiten will.

Schon vor der vorbereitenden Außerordentlichen Bischofssynode im Herbst 2014 hatte Franziskus eine Umfrage unter Katholiken gestartet. Dabei wurde deutlich, dass zwischen der kirchlichen Lehre über Ehe, Familie und Sexualität und dem Leben der Katholiken eine große Kluft besteht. So wird das Nein zu Kondomen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder der Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener von der Kommunion nur von wenigen geteilt. Gefordert wird eine Revision der kirchlichen Sexualmoral und eine positive Bewertung von Sexualität außerhalb der Ehe.

Auch die 46 neuen Fragen beziehen sich unter anderem auf die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe, wiederverheiratete Geschiedene und die Seelsorge gegenüber Homosexuellen. Der Fragenkatalog solle für den "nötigen Realismus" sorgen, hieß es aus Rom.

Die Antworten will das Erzbistum Köln wieder gebündelt an die Deutsche Bischofskonferenz weiterleiten. Von dort werden die Ergebnisse aller deutschen Diözesen im April nach Rom gesandt. Diese fließen in ein Dokument, das als Arbeitsgrundlage für die Bischofssynode 2015 dienen soll.

Schützen als Cowboys und Indianer

Pünktlich hörte es 30 Minuten vor Beginn des Karnevalszuges in Ersdorf-Altendorf auf zu regnen - und die jecken Schützen konnten von ihrem traditionellen Wagen im Rosenmontagszug „Kamelle“ werfen. In diesem Jahr beteiligten sie sich als Cowboys und Indianer an dem Zug mit insgesamt 17 Gruppen.

Schützenjugend auf Tour

Zu einem spannenden und lehrreichen Erlebnisausflug nach Rheinbach sind 22 Teilnehmer mit drei Jugendleitern der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf gestartet. Das Angebot der Schützenjugend am 25. März richtete sich an sechs- bis vierzehnjährige Mädchen und Jungen und war komplett ausgebucht.

Projekte der Ghana-Partnerschaft 2013/14

Im Jahr 2013 konnte die Gemeindepartnerschaft von St. Johannes d. T. für die Pfarrei St. Paul in Kumasi € 14.429,95 (Vorjahr: € 13.789,82) bewilligen.

Wegen des dringenden Bedarfs an Unterstützung des Ausbildungsfonds für Kinder und Jugendliche aus armen Familien wurden € 5.500 (€ 5.000) bewilligt. Für den notwendigen Ausbau von Sanitär-Anlagen im Wohnheim der Schülerinnen des „Vocational Institute“ (Berufsschule) konnten bei € 2.500 an Eigenleistung der Partnergemeinde € 7.500 zur Verfügung gestellt werden.

€ 440 ( € 425) kamen als Spende des Erstkommunion-Kleiderbasars 2012 den Kommunionkindern in St. Paul 2013 zugute. € 980 ( € 735) waren der erfreuliche Ertrag der Silvester-Kollekte 2012 („Aktion TEMPO für Ghana“) zugunsten der CARITAS der Partnergemeinde.

Für 2014 wurden zunächst nur € 5.000 für den Ausbildungsfonds als Hauptprojekt von St. Paul bewilligt. Weitere dringende Vorhaben werden mit der im Juni 2014 erwarteten Delegation aus Ghana besprochen und nach Möglichkeit gefördert.

Gerade im Interesse langfristiger Planung bittet die Gemeindepartnerschaft um weitere Dauerspender und lädt herzlich zur Mitarbeit im Partnerschaftsausschuss ein (Kontakt: Tel. 7046842).

Neuer JAKK-Vorstand

Kathy Hauschild ist neue Vorsitzende des Jugendarbeitskreises JAKK. Sie wurde Mitte Januar zur Nachfolgerin von Pascua Theus gewählt, der das Amt vier Jahre lang ausübte. 2. Vorsitzende ist Kati Göttlicher, die Anna Mahnig ablöst.

Mitte Januar hatten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von JAKK für ein Wochenende in ein Selbstversorgerhaus in die Eifel zurückgezogen, um
Aufgaben neu zu verteilen und das neue Jahr zu planen. Dabei hat Neues wie Bewährtes Eingang in die Jahresplanung gefunden. Einige anstehende Aktionen und alle Termine der Jugendmessen 2015 finden sich jetzt schon auf dem JAKK-Portal www.jakk-meckenheim.de.

Kita verbrennen am Aschermittwoch Luftschlangen

Deutliches Zeichen für das Ende der Karnevalszeit und den Beginn der Fastenzeit:  Die Kinder der Jakobus-Kita Ersdorf verbrannten am Aschermittwoch Luftschlangen. Zuvor hatten sie sich mit dem Thema Verzicht befasst sowie in der Ersdorfer Pfarrkirche das Aschenkreuz erhalten.

Tröstende Begleiter

Kardinal Meisner verabschiedet die Schwestern Gertrud, Reinhilda und Rosclara

Von Franziska Wallot

Das Leben im heutigen Seniorenhaus Sankt Josef und das Bild in der Kirche im Gottesdienst sind ohne Schwester Gertrud, Schwester Reinhilda und Schwester Rosclara für viele Gemeindemitglieder nicht vorstellbar. Wie eine feste Institution haben sie immer wieder den Weg zur Kirche Sankt Johannes der Täufer genommen und miteinander und für die vielen Menschen in der Gemeinde gebetet. Am Samstag, 28. Januar 2017, wurden sie in Rahmen eines Gottesdienstes mit dem Kölner Alt-Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, feierlich verabschiedet.

Patronatsfest der Altendorf-Ersdorfer Schützen

Johannes Jacoby wurde Sebastianus-König


Am 19. Januar feierten die Sebastianer der Altendorf-Ersdorfer Schützenbruderschaft ihr Patronatsfest. Die Heilige Messe mit Präses Dr. Reinhold Malcharek bildete den festlichen Auftakt eines gemütlichen Abends.
Neben dem Bruderschaftspräses begrüßte Brudermeister Christian Klein die amtierenden Majestäten. Das Königspaar Wernder Gurk und Talita Imgrund waren der Einladung ebenso gefolgt, wie Prinz Kai Kriechel und Bürgerkönigin Elvira Winkler.

Sieger der Vereinsmeisterschaft geehrt

Im Laufe des Abends wurden von den Schießmeistern Ulrich Dold und Ralf Breuer zudem die erfolgreichen Schützen der Vereinsmeisterschaft geehrt. Erstplatzierter in der Jugendklasse wurde Hendrik Beer mit 263 Ringen vor Judith Breuer (236 Ringe) und Tim Breuer (233 Ringe). In der Schützenklasse gewann Benjamin Liebewein mit 196 Ringen vor Uli Dold (195 Ringe) und Hartmut Laube (175 Ringe). Die Damenklasse II dominierte Magda Radermacher (292 Ringe). Andrea Füllenbach (278 Ringe) wurde zweitplatzierte vor Elisabeth Klein (276 Ringe). Die Alters- und Seniorenklasse entschied Peter Radermacher mit 296 Ringen für sich. Den zweiten Platz belegte Werner Gurk Ringen vor Ulrich Dold (beide 290 Ringe). Die Klasse „Luftpistole offen“ gewann Helga Klein (276 Ringe) vor Peter Radermacher (235 Ringe) und Ulrich Dold (153 Ringe). Bei den Jungschützen gewann Hendrik Beer mit der Luftpistole (243 Ringe) vor Tim Breuer (212 Ringe). Die Klasse „Bogen offen“ entschied Peter Radermacher (236 Ringe) für sich. Zweitplatzierter wurde Ralf Breuer (191 Ringe) vor Hartmut Laube (187 Ringe).

Den Ausklang fand das Patronatsfest am Sonntag mit dem Sebastianus-König-Schießen. Jungschütze Johannes Jacoby holte den Vogel mit dem 186. Schuss von der Stange und sicherte sich den umkämpften Titel. Er erhielt einen dekorativen handgemachten Pokal, mit dem Vogelbauer Peter Radermacher seit vielen Jahren die Sebastianuskönige begeistert. Das Glücksschießen und damit verbunden einen Verzehrgutschein gewann Helga Klein.

Neue Jungschützenmeisterinnen gewählt

Die Jungschützenabteilung der Schützenbruderschaft wählte am Sonntag des Patronatsfestes neue Jungschützenmeisterinnen. Anne Klein, die bisherige 1. Jungschützenmeisterin rückte auf eigenen Wunsch in die zweite Reihe und wurde stellvertretende Jungschützenmeisterin. Zur 1. Jungschützenmeisterin wurde Andrea Wiesel gewählt.

Offener Bücherschrank demoliert

Zum Bedauern der Schützen wurde an diesem Wochenende der offene Bücherschrank an der Raiffeisenbank Ersdorf demoliert. Die Schützenjugend hatte diesen im Rahmen der Sozialaktion „72 Stunden“ im vergangenen Sommer in Eigenleistung hergestellt und seither betreut. Der Schrank erfreut sich bislang großer Beliebtheit und wird sehr stark genutzt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Tür herausgerissen und die Bücher wurden über den Parkplatz verteilt. Die Polizei hat den Fall aufgenommen. Die Schützen hoffen darauf, dass dieser Fall von Vandalismus einmalig bleibt und bitten die Altendorf-Ersdorfer Bürger ebenfalls einen Blick auf den offenen Bücherschrank zu halten.

Text und Fotos: Christian Klein

DVD über Umgestaltung des Kirchplatzes

Eine DVD dokumentiert die Umgestaltung des Kirchplatzes in Meckenheim. Autoren sind Christian Bauer und Hans-Peter Windeck; ein Kommentar stammt von Hermann von Lassaulx. Berichtet wird auch über das Pfarrfest und das Pontifikalamt zum 125-Jahr-Jubiläum der Kirche Sankt Johannes mit dem Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Woelki. Die DVD kann in der Katholischen Öffentlichen Bücherei für 12 Euro erworben werden.

Deutsche Bischöfe: Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen möglich

Die katholischen Bischöfe in Deutschland wollen in Einzelfällen wiederverheirateten Geschiedenen einen Zugang zur Kommunion ermöglichen. "Eine Entscheidung für den Sakramentenempfang gilt es zu respektieren", heißt es in einem Bischofswort zum Papstschreiben "Amoris laetitia". Zugleich betonen sie, dass es keinen "Automatismus in Richtung einer generellen Zulassung aller zivilrechtlich wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten" gebe. Der Gewissensentscheidung müssten eine ernsthafte Prüfung und ein geistlicher Prozess vorausgehen.

Das Papier kann hier abgerufen werden.

In weiten Kreisen wird die gemeinsame Stellungnahme der Bischöfe als wegweisend und lebesnah begrüßt. Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Dr. Holger Dörnemann vom Erzbistum Köln, der vor einiger Zeit auch Gast des Katholischen Bildungswerkes in Meckenheim war.

Wer kommt zum Jesus-Kind?

Kindergartenkinder von St. Jakobus Ersdorf erkunden die Krippe

Der Ausflug zur Ersdorfer Kirche am 10. Januar war für die Kinder der Jakobus-Kita sehr aufregend. Gemeinsam mit Reinhildis Jovari, der Leiterin des Kirchenchors, besuchten sie die Krippe und entdeckten, wer alles zum Jesus-Kind gekommen war. Unter Anleitung von Frau Jovari wurde an der Krippe gemeinsam gesungen. Die Kinder lernten an diesem Tag die Heiligen drei Könige kennen und erfuhren, welche Gaben diese mit zum Stall gebracht hatten.

Karnevalistische Siegerehrung zum Saisonende

Der letzte Staffeltag der Schützenjugend des Bezirksverbandes Voreifel hat am 11. Februar in Adendorf stattgefunden. Als Abschluss der Wettkampfsaison veranstaltete der Bezirksjungschützenrat diesen Tag als Karnevalsparty mit anschließender Siegerehrung. Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer und Bezirksjugendschriftführerin Katharina Rosenthal zeichneten die Sieger  in der Mannschafts- und Einzelwertung mit Urkunden und Pokalen aus.

In der Bambiniklasse (Geburtsjahrgänge 2005 bis 2009) gewann Nikolay Erke vor Benjamin Schlitzer (beide Hubertus Adendorf) und Clara Klein (Sebastianus Ersdorf-Altendorf). Die Mannschaft aus Adendorf sicherte sich den 1. Platz vor den Startern aus Altendorf-Ersdorf. Den dritten Platz belegte die Rheinbacher Bambini-Mannschaft.

Auch die Schülerklasse (Jahrgänge 2001 bis 2004) dominierten die Adendorfer Schützen. Den 1. Platz belegte Anastasia Erke vor Saskia Schwarz und der Wormersdorferin Michelle Lambertz. Die Mannschaftswertung gewann ebenfalls die Adendorfer Mannschaft. Den zweiten Platz erreichte die Mannschaft aus Wormersdorf vor den Startern aus Altendorf-Ersdorf. In der Jugendklasse entschied Katharina Rosenthal (Rheinbach) die Einzelwertung für sich, vor Alexander Wagner und Alicia Kerzmann (beide Adendorf). In der Mannschaftswertung gewann Adendorf gegen Rheinbach.

Prinzengarde besucht Ersdorfer Jakobus-Kita

Ein Highlight während der karnevalistischen Tage: Die Meckenheimer Prinzengarde hat am Montag, 20. Februar, den katholischen Kindergarten in Ersdorf besucht. Die Kindertanzgarde und die „Ruude Strümpche“ führten jeweils einen Tanz auf. Zum besonderen Spaß der Kita-Kinder hatten die Gruppen einen Mitmach-Tanz im Gepäck. Nun gab es kein Halten mehr für die Kinder, ihre Eltern und das Kita-Team.

After Zoch-Kinderparty in Altendorf-Ersdorf

Am Altendorf-Ersdorfer Rosenmontagszug beteiligen sich die Sebastianusschützen des Doppeltortes bereits seit Jahrzehnten. In diesem Jahr lief der selbstgebaute Wagen unter dem Motto „Panzerknacker – Mir sprenge keen Bankautomate, mir knacken Tresore“. Damit spielten die Schützen auf diverse Attacken an, die in der jüngsten Vergangenheit auf Geldautomaten in der Region verübt wurden. Die 16 Panzerknacker zwischen 4 und 66 Jahren sorgten nicht nur im Zug für Begeisterung. Auch im Anschluss ging es weiter. Die Schützen hatten zur 1. Altendorf-Ersdorfer After Zoch-Kinderparty eingeladen. Im Schützenhaus wurde mit Kindern und Eltern gefeiert.

"Der Clown war los...."

Eine proppenvolle Pfarrkirche Sankt Michael, ein toller Chor Desederata, ein Clown, der die Kirchgänger "ärgerte" und jede Menge Kinder, Kommunionkinder und Jüngere: die Familienmesse am Sonntag, 19. Februar, brachte in spielerischer Weise die Gemeinde zum Nachdenken. Wenn dich jemand abwatscht, halte ihm die andere Wange hin? Die Bidlerstrecke gibt einen kleinen Eindruck vom mitreißenden Gottesdienst. Die nächste Familienmesse findet am Sonntag, 19. März, statt.

Schafft die Kirche sich selber ab?

Jugendliche im Gespräch mit Pfarrer Bretschneider, Mit-Initiator eines offenen Briefs zur Situation der Kirche

Ein Paukenschlag zu Beginn des Jahres: Elf Kölner Priester schrieben einen Offenen Brief zum Zustand der Kirche in Deutschland. Anlass dazu war das 50. Jubiläum ihrer Priesterweihe, die sie im Januar 1967 von Kardinal Frings im Dom zu Köln empfangen hatten. Der Offene Brief schlug hohe Wellen in den Medien und in Kirchenkreisen. Zwei Jugendliche aus unserer Pfarreiengemeinschaft, Hanno Wurm und Anna-Maria Barth, führten am 3. Februar mit einem der Initiatoren dieses Briefes, Prof. Wolfgang Bretschneider, dazu ein Gespräch.

Das Interview finden Sie in diesem Dokument.

Hier ist nochmal der Wortlaut des Offenen Briefes zu lesen.

Schützenjugend übergibt 2.460 Euro

Einrichtungen in der Umgebung profitieren von der 72‐Stunden‐Aktion

Die Schützenjugend des Bezirksverbandes Voreifel, aus den Bruderschaften in
Adendorf, Altendorf‐Ersdorf, Oberdrees, Rheinbach, Wormersdorf und Villip, war im
mildtätigen Einsatz. Anlässlich der großen Sozialaktion „72 Stunden – Uns schickt der
Himmel", des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, verkauften über 40
Teilnehmer vom 14. bis zum 16. Juni Bücher, die  sie zuvor gesammelt hatten. (...)

Den gesamten Text finden Sie hier:

 

Kommunionkinder in der Pfarreiengemeinschaft

In der Fotostrecke finden Sie Bilder unserer diesjährigen Kommunionkinder.

Fotos: Stefan Hammerschlag

"Es kommt ein Schiff geladen - Glaube, Hoffnung und Liebe"

Weihnachtszeit, Zeit der Stille und der Besinnung.
Heute ist die Besinnung in der Adventszeit leider vielfach in den Hintergrund geraten.
Oft  hetzen wir von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier, von einem Termin zum nächsten. Und was bleibt? Meistens völlig gestresste Menschen, die sich insgeheim herbeisehnen, dass diese stressige Zeit endlich ein Ende hat.
Deshalb gibt es in unserer Pfarreiengemeinschaft eine Nachtwallfahrt. Wir kommen zur Ruhe, wandern in Gemeinschaft mit anderen durch die kalte Nacht, und an den einzelnen Eckpunkten werden uns Impulse zum Nachdenken gegeben, zum gemeinsamen Besinnen, auf was wir da eigentlich warten. Wir alle warten auf das Fest der Geburt Jesu, unseren Messias, Gott in Menschengestalt.
2010 waren die „Pioniere“ (immerhin 30 Pilger!) das erste Mal auf dem Weg. Damals ging es von Wormersdorf nach Lüftelberg. 2011 folgte die Wallfahrt von Lüftelberg nach Merl. Auch hier nahmen wieder viele Pilger teil, und es war für alle ein meditatives Erlebnis, das den Stress der Vorweihnachtszeit vergessen ließ.
Am vergangenen Freitag ging es dann von Merl nach St. Jakobus in Ersdorf/Altendorf. Bei teilweise stürmischen Böen und etwas Regen pilgerten diesmal erneut rund 30 Personen los. In Stille und von Pechfackeln begleitet wurde das Kreuz, wie die letzten Jahre, durch die Pfarreiengemeinschaft getragen.
Der Kirchenvorstand von St. Martin hatte die Idee dazu, die Gemeinden durch eine Wallfahrt miteinander zu verbinden. Unsere Pfarreiengemeinschaft soll nicht nur auf dem Papier zu einer ganzen Gemeinde werden, sondern auch durch solche Aktionen zu einer starken Gemeinschaft heranwachsen.

Feierliche Einführung von Pfarrer Dr. Malcherek

Bilder von der Einführung durch Dechant Stanislaus Friede und dem anschließenden Empfang finden Sie in der Fotogalerie.

Den Bericht des General-Anzeigers zur Einführung finden Sie hier.

kfd-Heiligtumsfahrt nach Aachen

Rundum zufrieden blickt die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Meckenheim auf ihre Pilgertour zur Aachener Heiligtumsfahrt zurück. Am 26. Juni machten sich 25 kfd -Frauen auf den Weg in die Kaiserstadt. Nachdem Pfarrer Reinhold Malcherek der Gruppe den Reisesegen erteilt hatte, ging es im Bus nach Aachen. Für den Pilgergottesdienst mit dem Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker auf dem Katschhof neben dem Dom waren Plätze reserviert. Eine Mitpilgerin stammte aus Aachen; sie konnte mit dem kfd-Pilgerstab am feierlichen Einzug zur Heiligen Messe teilnehmen. „Wir erlebten einen sehr feierlichen, bewegenden Festgottesdienst, in dem die Heiligtümer gezeigt und verehrt wurden“, so kfd-Vorsitzende Renate Weiss.

Nachdem sich die Gruppe mittags preiswert und lecker bei den Alexianern gestärkt hatte, konnten die Pilgerinnen Aachen erkunden und die Angebote der Heiligtumsfahrt und des Karlsjahres wahrnehmen. Um 16.00 Uhr ging es weiter nach Kornelimünster im Süden Aachens, eine beschauliche und ruhige Pilgerstätte. In der Probsteikirche ließen sich die drei dortigen Heiligtümer aus nächster Nähe bestaunen: Das Grabtuch, das Schweißtuch und das Schürztuch Jesu. Zudem gab es Informationen zur Geschichte dazu. Nach einer Stärkung im Pilgercafe „Paradies“ und einem Rundgang durch den historischen Ortskern klang die Pilgerfahrt mit dem „Gebet an der Schwelle des Abends“ in der Probsteikirche aus.

Lüfthildis hebt ab - Die neue Glocke für St. Petrus in den Turm gezogen

Mitarbeiter der Glockengießerei Mark zogen am Montag (10. Juni) die neue Lüfthildisglocke in den Turm. Auch wenn die Turmuhr beharrlich zwanzig nach neun zeigte, es war kurz nach 13 Uhr, als die Glocke abhob. Gebannt verfolgten einige Lüftelberger Gemeindemitglieder, darunter eine ganze Reihe Kindergartenkinder, wie die Glocke mithilfe einer Seilwinde an der Außenwand des Turmes entlang hochgezogen wurde. Bis zum Fenster der Glockenstube sind dabei gut zwanzig Meter Höhe zu überwinden. Mit einem dicken Seil, das an der Glocke festgebunden war, verhinderten die Mitarbeiter der Glockengießerei, dass die Glocke gegen die Turmwand schlägt und beschädigt wird.
In der Glockenstube wurde sie vorerst „geparkt", weil erst der Glockenstuhl umgebaut werden muss, bevor Lüfthildis dort ihren endgültigen Platz findet. Diese Arbeiten werden nach Auskunft der Mitarbeiter der Glockengießerei Mark sicher noch die ganze Woche dauern.

Den Artikel des General-Anzeigers zu diesem Thema finden Sie hier.

Den Artikel des General-Anzeigers zum Klang der neuen Glocke finden Sie hier.

 

Weihnachtsbaum für Wormersdorf

Der Weihnachtsbaum der katholischen Kirchengemeinde St. Martin Wormersdorf wurde auch in diesem Jahr wieder von den Kommunionkindern im Wald ausgesucht und gefällt. Unterstützt wurden sie dabei noch von den Kindern der 2. Klasse der katholischen Grundschule.
So fuhren rund 25 Kinder mit Betreuern und Mitgliedern des Kirchenvorstandes in den Wald. Nach einer Traktorfahrt mit Anhängern hieß es „Aussteigen und Baum suchen!“.
Die Auswahl war groß und das Problem diesmal nicht, dass der ausgesuchte
Baum zu klein war, nein, die fleißigen Helfer mussten vielmehr darauf achten, dass er
nicht zu groß für den Altarraum wurde.
Nachdem endlich ein passendes Exemplar gefunden war, wurde es gefällt und unter
lauten Freudenschreien der Kinder auf den Anhänger geladen.
Gemeinsam ging es dann zur Mittagspause mit gegrillten Würstchen und Steaks. Nach dieser Stärkung am Lagerfeuer und einer Spielpause im Wald fuhr der ganze Tross zur Kirche, wo die fleißigen Väter den Baum endlich im Altarraum aufstellen konnten. Bei Kaffee und Waffeln fand das Ganze seinen gemütlichen Ausklang.
Und so schmückt auch in diesem Jahr eine ganz besondere Weihnachtstanne unsere
Kirche.

Patrozinium in Meckenheim

Am Sonntag, 28. Juni, hat die Pfarrei Sankt Johannes ihr Patronatsfest begangen. Der Gedenktag des Pfarrpatrons, des heiligen Johannes des Täufers, ist der 24. Juni. Die Fotos von Matthias Grüne bieten einen Eindruck von der Feier.

Helden einer Generation

Erfahrungen bei einem Sozialpraktikum im Altenheim Sankt Josef

Von Hannah Grüne

„Mensch ärger dich nicht“ und Spaziergänge - solche „zusätzliches Bonbons", wie es unsere Betreuerin Frau Zeus formulierte, konnten meine Mitschülerinnen und ich während unseres Praktikums im Seniorenheim St. Josef in Meckenheim den Bewohnern anbieten. In einem Seniorenheim bekommt man schnell mit, dass dort nicht nur hilfsbedürftige Menschen leben, sondern echte Persönlichkeiten.

Kinderkreuzweg mit der Jakobus-Kita

Zu Beginn der Karwoche ist die Keksgruppe der Ersdorfer Jakobus-Kita in der Pfarrkirche den Kinderkreuzweg gegangen. Gemeinsam mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen lernten die Kinder spielerisch die einzelnen Stationen - vom letzten Abendmahl bis hin zur Kreuzigung Jesu - kennen. Zu jeder Station wurde ein Bild gezeigt. Zudem legten die Kinder zum letzten Abendmahl symbolisch ein weißes Tuch mit einem Brot in die Mitte. Für jede weitere Station folgte ein Tuch mit passender Farbe und einem entsprechenden symbolischen Gegenstand. Die Kinder lernten bei dem Kreuzweg viel über das Leiden und die Auferstehung Jesu. Am letzten Kindergartentag vor Ostern, dem Gründonnerstag, spielten die Kinder in der in der Kita das letzte Abendmahl mit Fladenbrot und Kräuterquark nach, bevor es auch für sie in die Osterferien ging.

Drei auf einen Streich: Meckenheimer Seelsorger feiern Priesterjubiläen

Drei auf einen Streich: Die Meckenheimer Geistlichen Franz Winterscheidt, Franz-Josef Steffl und Reinhold Malcherek haben runde Jubiläen ihrer Priesterweihe gefeiert. Insgesamt kommen sie auf 95 Jahre. Franz Winterscheidt wurde vor 40 Jahren, Franz-Josef Steffl vor 30 Jahren und Reinhold Malcherek vor 25 Jahren geweiht. Die Jubiläen wurden bei einem Gottesdienst und einer anschließenden Feierstunde am Sonntag, 22. Juni, in Ersdorf mit den Gemeinden begangen.

In einer kurzen Ansprache dankte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Martin Barth, den Priestern für ihr Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim. Er verwies auf die drei Leuchter vor dem Altar. So wie dort die Kerzen brennen, sei es mit dem priesterlichen Dienst: Dieser sei ein Brennen für die Sache Jesu Christi.

Barth würdigte Pfarrer Winterscheidt als einen Geistlichen, der den Glauben in die heutige - auch naturwissenschaftlich dominierte - Welt übersetzt. Die Frage nach der Verbindung zwischen Naturwissenschaft und Glauben habe er zuletzt auch bei dem Abend „Kirche im Dialog" thematisiert.

Pfarrer Steffl gehe es besonders ums das Wohlergehen der Menschen in den Gemeinden, so Barth. Dies drücke sich manchmal in kleinen Gesten aus, in kurzen Gesprächen, im Nachfragen, im Kümmern - gerade als Verantwortlicher für die JAKK-Jugend.

Pfarrer Malcherek sieht nach den Worten von Barth den Glauben als das große Thema seines Wirkens. Bezeichnend seien die Besinnungspausen, die er in den Gottesdiensten einlege, um sich und die Gläubigen ganz auf den einen Punkt, die Beziehung zu Gott, hin zu sammeln. Auch sei ihm die CREDO-Gesprächsreihe ein besonderes Anliegen - und ein besonderes Erlebnis für all jene, die an den Abenden teilnehmen. In diesem Sinne bekam der Geistliche auch ein dickes theologisches Buch als Geschenk.

Zeittafel zur Geschichte Stephanuskapelle

Heimatverein Meckenheim übergibt Zeittafel zur Geschichte der St. Stephanuskapelle

Traditionsgemäß zum Patronatsfest der Pfarrei St. Johannes der Täufer fand am „Kirmesmontag", dem 25. Juni 2013, eine Heilige Messe für alle Verstorbenen und Gefallenen der Pfarrei statt. In der wechselvollen Geschichte des Ortes und der Kapelle seit dem Jahre 1362 ragt ein Tag  hervor: Am Kirmesmontag des Jahres 1926, also vor genau 87 Jahren, weihte Dechant Franz Kreiten den Neubau des kleinen Gotteshauses im Rahmen einer Heilige Messe. Daraus wurde ein frommer Brauch, der sich bis heute erhalten hat. Zu Beginn des Gottesdienstes unter freiem Himmel, an dem nahezu 100 Gläubige teilnahmen, konnte Pfarrer Dr. Malcherek aber auf ein besonderes Ereignis hinweisen. Verbunden mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten kündigte er die offizielle Übergabe einer Zeittafel an, die der Heimatverein Meckenheim in enger Abstimmung mit der Stadt und der Pfarrgemeinde anfertigen und aufstellen ließ.

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Herr Meinolf Schleyer, stellte uns freundlicher Weise den Text seiner Ansprache zur Verfügung, die wir gerne - zusammen mit einigen Fotots - an dieser Stelle wiedergeben. Selbstverständlich ließ es sich auch Bürgermeister Bert Spilles nicht nehmen, seinerseits dem Bürgerverein für sein Engagement an dieser Stelle zu danken und die Verdienste des Vereins um die Stadt hervor zu heben.

Die Begrüßungsrede des Vorsitzenden des Heimatvereins, Herrn Meinolf Schleyer, finden Sie unten zum Download

Erntedankfest 2012

Am 6. Oktober 2012 war es zum mittlerweile achten Mal soweit: Etwa 350 Mitfeiernde aus den Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft, darunter viele Kinder aus den katholischen Kindertagesstätten, fanden sich am Rand der Altstadt Meckenheims zusammen, um gemeinsam mit dem Seelsorgeteam das Erntedankfest zu feiern. Der Gottesdienstraum, eine Lagerhalle auf dem Obsthof Gieraths, war festlich von den Gastgebern mit einer Erntekrone dekoriert. Versammelt um einen mit Feldfrüchten und Erntedankbroten geschmückten Altar, erfreuten sich Groß und Klein, Jung und Alt am Sonnenlied der Kinder und lauschten den Worten des Zelebranten, mit denen er das Evangelium von der Kindersegnung und den Sinn des Erntedankfestes erschloss. Unter freudigem Applaus nahm die Gottesdienstgemeinde die Nachricht auf, dass Pfarrer Malcherek mit Wirkung vom 1. November 2012 zum leitenden Pfarrer unserer Pfarreiengemeinschaft ernannt wurde. Nach der Eucharistiefeier folgten viele dem Aufruf „Bleibet hier in Frieden“ und klönten miteinander bei einer der zahlreichen Suppen oder Würstchen, Äpfeln oder Erdbeeren.
Der Erlös des Erntedankfests kommt der Aktion „Warme Mahlzeit für Kinder“ zugute.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Mitwirkenden an diesem Fest, besonders der kleinen Schar der im Hintergrund tätigen, treuen Helfer.

Kunterbuntes Kindergartenfest mit Gästen aus Südafrika

Nach morgendlichem Regen hat Petrus pünktlich eine Stunde vor Start des Sommerfestes der Kindertagesstätte Sankt Josef Wormersdorf am Samstag, 20. Juni, für trockenes Wetter gesorgt. Unter dem Motto „Unsere Welt ist kunterbunt – mal ist sie eckig, mal ist sie rund“ waren diesmal nicht nur Kinder und ihre Eltern eingeladen. Onkel, Tanten, Großeltern und Nachbarn waren ebenfalls willkommen.

Das Motto zog sich quer durch angebotene Spiele, Bastel- und Malangebote wie durch die bunte Kuchentheke und einen begeistert aufgenommenen Auftritt der südafrikanischen Clownschool for Life Mpumalanga. Die Akteure um den Pantomimen Nemo alias Wolfgang Neuhausen zeigten ihr Können, um eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen und möglichst viele Kinder für ihr „Mutmachprojekt“ zu begeistern.

Tatkräftige Unterstützung leisteten auch in diesem Jahr wieder der Förderverein der Kindertagesstätte sowie die Freiwillige Feuerwehr Wormersdorf. Ein besonderes Highlight war die vom Kindergarten selbst hergestellte Currysoße. Mit den Einnahmen will der Förderverein Projekte und Anschaffungen der Kita unterstützen.

Als Springer in der Sprachhilfe

Ein Erfahrungsbericht aus der Arbeit mit Migranten bei WIGWAM

Von Katja Schick  

Wie viel man erleben kann in drei Jahren. So lange bin ich ehrenamtlicher Helfer bei der Nachbarschaftshilfe WIGWAM („Wir Gemeinsam Wir Aus Meckenheim“) oder besser „so kurz“, denn viele Ehrenamtliche bei WIGWAM sind schon seit Jahrzehnten dabei und hierdurch für hilfsbedürftige Menschen tätig. Mein Tätigkeitsfeld ist vor allem die „Sprach- und Konzentrationsförderung“, das heißt die Arbeit mit Kindern, die schulische Probleme, etwa mit Deutsch, haben und deren Familien selbst nicht die Möglichkeiten haben, dem Kind die nötige Unterstützung zu geben. Das betrifft hauptsächlich Familien mit Migrationshintergrund.

Schützenjugend auf Erlebnistour

Der diesjährige Tagesausflug des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend im Bezirksverband Voreifel hat 30 Teilnehmer am 7. Mai ins Odysseum Köln geführt. Im einzigartigen Erlebnismuseum mit Maus und Elefanten gab es viel zu erleben. An 150 Stationen begab sich der Schützennachwuchs auf Forschungsreise. Auch das Maus-Museum lud zum Besuch ein; und bei einer Live-Show zum Thema „Elektrizität und Spannung“ sollten die Kinder den Naturgesetzen auf die Spur kommen. Für Spaß sorgten auch der Flugsimulator, der Astronautentrainer und der Kletterparcour. Das Team um die Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer (Ersdorf-Altendorf) und Kathrin Merzenich (Adendorf), hatte das Programm ausgearbeitet.

Für 2019 hat die Bezirksjugend ein besonderes Projekt in den Blick genommen: Unter Leitung des Bezirksjungschützenrates wird der Diözesanjungschützentag ausgerichtet. Hierbei handelt es sich um den größten Event der Schützenjugend im Erzbistum Köln. Es gilt, ein vielfältiges Programm für rund  2.000 Tagesgäste auf die Beine zu stellen. Da eine solche Veranstaltung auch mit Kosten und großem Aufwand verbunden ist, sucht der Bezirksjungschützenrat Sponsoren (Informationen per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Fronleichnam mit Unterstützung aus Kumasi

Fronleichnam in Meckenheim mit Unterstützung der Gäste aus Ghana: An der gemeinsamen Prozession von St. Johannes, Sankt Jakobus und Sankt Martin nahmen auch die vier Mitglieder aus der Meckenheimer Partnergemeinde St. Paul in Kumasi-teil. Nach dem Gottesdienst in der Kirche Sankt Johannes startete die Prozession zur ersten Station beim Zeughaus der Stadtsoldaten, führte dann zum Seniorenhaus Sankt Josef und wieder zurück zur Kirche. Die Kommunionkinder sangen in ihren Festkleidern traditionell am Seniorenhaus ein eigenes Lied und beschenkten die Hausbewohner mit Rosen. Mit dabei waren auch wieder Stadtsoldaten, Schützen, der Kirchenchor, Malteser, Feuerwehr sowie Fahnenabordnungen der kirchlichen Vereine.

Neue Glocke in St. Petrus geweiht

„Das Wahre leuchtet durch die Zeit"
Pfarrer Malcherek weiht die neue Glocke von St. Petrus, Lüftelberg

Die Sankt-Petrus-Gemeinde feierte am Sonntag (02. Juni) im Rahmen eines festlich gestalteten Familiengottesdienstes die Weihe ihrer neuen Glocke. Gleichzeitig begingen die Lüftelberger das jährliche Sommer-Lüfthildisfest, das an die Erhebung der Reliquien der Heiligen 1623 erinnert. Zur Freude von Pfarrer Reinhold Malcherek war die Kirche voll „wie schon lange nicht mehr", die Lüftelberger und ihre Gäste wollten sich diesen besonderen Anlass nicht entgehen lassen.
Mit Weihrauch, Weihwasser und Chrisam weihte Malcherek am Ende des Gottesdienstes die Glocke der heiligen Lüfthildis. Dazu war er von Kardinal Meisner beauftragt worden, da es sich eigentlich um eine bischöfliche Amtshandlung handelt. Willi-Josef Wild, der das Projekt von Anfang an intensiv begleitet hat, durfte die Glocke anschließend offiziell anschlagen. Nach dem Gottesdienst hatten dazu auch alle anderen Gäste die Gelegenheit, wovon sie ausgiebig Gebrauch machten. Besonders für die Kinder war es faszinierend, die Glocke zum Klingen zu bringen und dem verklingenden Ton zu lauschen.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zu einem Empfang vor der Kirche. Unter den Gästen waren auch Cornelia Mark-Maas, die Glockengießermeisterin, und ihr Sohn Julius Maas, Pfarrer Georg von Lewin (Merl/Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Köln), der die Anschaffung der neuen Glocke durch eine großzügige Spende unterstützte, sowie der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling.
Die neue Glocke hat einen Durchmesser von 80 cm und wiegt 380 kg. Als Lüfthildisglocke trägt sie oben am Kranz die Inschrift „Heilige Lüfthildis, Schutzpatronin, steht uns bei", am unteren Rand des Mantels steht ein Zitat aus dem Lüfthildis-Mysterienspiel von Kurt Faßbender: „Das Wahre leuchtet durch die Zeit". Auf dem Glockenmantel ist außerdem ein Relief der heiligen Lüfthildis abgebildet. Frau Mark-Maas und ihr Sohn gestanden, dass es ihnen schwer gefallen sei, sich von der Glocke zu trennen. Sie gefalle ihnen selbst ausgesprochen gut, sowohl der Klang als auch die Gestaltung.
In den nächsten Tagen wird der Glockenstuhl angepasst; wann die Glocke in den Glockenstuhl gehoben werden kann, steht noch nicht fest, das hängt vom Fortschritt der Arbeiten im Turm ab.

Am Jordan war was los!

Die große Vase fällt vom Hocker und zerbricht in tausend Stücke. Schlagartig ist es mucksmäuschenstill. Alle blicken erschrocken zu König Herodes. Wutentbrannt lässt dieser den Baumeister und Johannes den Täufer in den Kerker werfen. Diese Szene hat die Kinder bei den diesjährigen ökumenischen Kinderbibeltagen in Merl sehr beeindruckt.

Am Freitag und Samstag drehte sich alles um die Geschichte von Johannes dem Täufer. Die wundersame Ankündigung der Geburt eines Sohnes ist für den alten Zacharias kaum zu glauben. Erwachsen geworden ruft Johannes am Jordan die Menschen zu Umkehr und Taufe auf. Sogar Jesus lässt sich von ihm taufen. Später wird Johannes Zeuge, wie König Herodes die Menschen unterdrückt. Mutig fordert er auch Herodes zur Umkehr auf. Im Gefängnis kommen Johannes tiefe Zweifel, ob Jesus wirklich der versprochene Retter ist, auf den alle so sehnsüchtig warten. Als die Freunde Simon und Jakob nachfragen, antwortet Jesus: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote stehen auf und den Armen wird die frohe Botschaft verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.“ Schon bei Jesaja steht, dass diese Dinge geschehen, wenn der Retter kommt. Johannes hört es und kann Jesus wieder vertrauen.

58 Kinder haben zur Geschichte von Johannes dem Täufer gemalt, gebastelt und gespielt. Im ökumenischen Familiengottesdienst in St. Michael unter der Leitung von Pastoralreferentin Franziska Wallot und Prädikantin Irmela Richter konnten die Kinder ihren Eltern und Großeltern noch einmal die Geschichte von Johannes dem Täufer nacherzählen.

14 Jugendliche und vier erwachsene Gruppenleiter haben mit kreativen Ideen und großem zeitlichen Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Kinderbibeltage beigetragen. Vielen Dank!

Irmela Richter

Ein Nähset zum Abschied von Ferenc Jovari

Ein Abschied und ein Willkommen am Sonntag (20. Juni) in Sankt Michael: Nach dem Gottesdienst wurde Ferenc Jovari nach rund zehn Jahren als Küster verabschiedet. Pastoralteam, Kirchenvorstand und Pfarrausschusses dankten ihm für seine Arbeit und wünschten ihm und seiner Frau alles Gite für den Ruhestand in der Eifel. Die Messdiener hatten sich ein besonderes Abschiedsgeschenk ausgedacht: Sie überreichten Ferenc Jovari ein Nähset, weil er sich als Küster stets um die Gewänder der Messdiener gekümmert und mehr als einen verlorenen Knopf angenäht habe. Ganz besonders freute sich der scheidende Küster über ein T-Shirt der Messdiener, das ihn sozusagen zum "Ehrenmessdiener" von Sankt Michael macht.

In der Familienmesse wurden sechs neue Messdiener aufgenommen: Florian Köller, Justin Rings, David Quantius, Cedric Szczepanek, Florian Seyler und Benedikt Renner. Der Gottesdienst wurde begleitet von Peter Kohl und seiner Gitarrentruppe, die mit kirchlichen "Schlagern" die Besucher zum Mitsingen motivierten. Der Gesang "Laudato si" hatte besonders aktuellen Bezug; denn so lautet auch der Titel der neuen Enzyklika von Papst Franziskus.

Omas und Opas in der Jakobus-Kita – und die Igel auf dem Bauernhof

Der 21. Mai ist für die Kinder der St. Jakobus Kindertagesstätte Ersdorf ein besonderer Tag gewesen: Alle Omas und Opas waren an diesem Samstag eingeladen, um den Kindergarten ihrer Enkel zu besuchen. Einige Großeltern hatten dafür eine weite Anreise auf sich genommen.

Bienchengruppe feiert den Mai

Pünktlich zum Wonnemonat hat sich die Bienchengruppe der Kita St. Josef in Wormersdorf mit Maibräuchen befasst. Zunächst stand die Wahl des Maikönigspaares auf dem Programm. „Dafür haben die Kinder bunte Herzen ausgeschnitten, als Wahlzettel sozusagen“, berichtet Erzieherin Rosmarie Rauch. „Jedes unserer sieben Mädchen durfte ihr Herz an einen der 16 Jungs verschenken. Ebenso machten das die Jungs bei den Mädchen“, so die Erzieherin weiter. Am Ende stand es dann deutlich fest: Mit elf Herzen wurde Felicitas zur Maikönigin der Bienchengruppe gewählt. Der Maikönig heißt Benjamin.

Hauptamtliche bereiten den Ehrenamtlichen ein Fest

Pfarrer und Pastoralreferentin am Grill, der Organist und der Pfarrvikar am Zapfhahn und die Pfarrsekretärin bei der Salatausgabe: Beim Ehrenamtsfest der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim haben die Hauptamtlichen den Freiwilligen am Freitag, 13. Juni, ein ausgelassenes Fest im Hof von Sankt Michael bereitet. Am Klavier spielte Jens Kratzenberg eine Fülle von Jazz-Standards. Vor dem Grillen gab es einen Gottesdienst in der Kirche. Weil daran die vier Gäste aus Ghana teilnahmen, wurde das Evangelium auch auf Englisch verlesen.

Glockenweihe in St. Petrus

Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek wird am kommenden Sonntag, 2. Juni, um 09:30 Uhr in St. Petrus die neue Lüfthildisglocke weihen. Kardinal Meisner hat ihn mit dieser eigentlich dem Bischof vorbehaltenen Amtshandlung betraut.
Die Glocke wird dazu in einem provisorischen Glockenstuhl im hinteren Teil des Kirchenschiffs stehen. Dazu sind alle Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit herzlich eingeladen.
In der Woche danach wird der Glockenstuhl im Turm angepasst. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Glocke von außen in den Turm gehoben.
Die neue Lüfthildis-Glocke wurde am 19. April in der Glockengießerei Mark in der Eifel gegossen. Inzwischen ist sie vom Glockensachverständigen des Erzbistums und von Vertretern der Gemeinde geprüft worden und entspricht den Erwartungen. Sie soll das bisherige Lüftelberger Geläut aus drei Glocken ergänzen, weil die  drei vorhandenen Glocken nicht harmonisch aufeinander abgestimmt sind und Katzenmusik produzieren, wenn sie zu festlichen Anlässen gemeinsam läuten.

Spontaner Applaus in der Kirche

Bericht der Bonner Rundschau zur Amtseinführung von Pfarrer Dr. Malcherek

„Wir alle sind froh, dass Sie nach zweieinhalb Jahren als Pfarrverweser bereit sind, das Amt als Pfarrer in Meckenheim anzunehmen“. Der spontane Applaus von etwa 500 Messbesuchern bestätigte, wie richtig die einleitenden Worte des Buschhovener Pfarrers Stanislaus Friede waren, der gleichzeitig Dechant des Dekanats Meckenheim-Rheinbach ist. In dieser Funktion führte er am gestrigen dritten Adventssonntag im Rahmen einer feierlichen Messe in der katholischen Kirche Sankt Johannes der Täufer in Meckenheim den in Bonn und Münster promovierten Theologen Reinhold Malcherek (51) offiziell in sein neues Amt ein.

Seit der Amtsenthebung Jungs 2010 hatte sich Malcherek zunächst als Pfarrverweser um die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gekümmert, bis vor Kurzem war er auch noch Dechant in Troisdorf. Nach dem Ende der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Vorgänger Michael Jung hatte das Erzbistum Köln jüngst die Nachfolge geregelt und Reinhold Malcherek am 1. November zum neuen Leitenden Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ernannt. Damit sei das eingetreten, „worum wir alle gebetet haben“, stellte Stanislaus Friede fest.

Zur Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gehören die Gemeinden Sankt Jakobus der Ältere (Ersdorf und Altendorf), Sankt Johannes der Täufer (Meckenheim), Sankt Martin (Wormersdorf), Sankt Michael (Merl) und Sankt Petrus (Lüftelberg) mit rund 12 000 Katholiken. Entsprechend groß war darum auch der Kreis von Freunden, Bekannten und Weggefährten von links und rechts des Kreises, die Reinhold Malcherek in Sankt Johannes begrüßte. Darunter seine engsten Familienmitglieder, die Seelsorger der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim und Bürgermeister Bert Spilles.

Von Pater Stanislaus Friede wurde Malcherek symbolisch zu den wichtigen liturgischen Orten im Kirchenraum begleitet: Altar, Ambo, Taufbrunnen, Beichtstuhl und Vorstehersitz, von dem aus Malcherek „als guter Verwalter das Gut der Kirche bewahren und zum Wohl der Schwestern und Brüder“ verwenden sollte.

Die Schlüssel zur Kirche übergab Friede mit den Worten: „Öffne den Gläubigen unserer Gemeinden und allen Suchenden die Wege zu Gott. Hüte den Platz und den Raum für Gottes menschenfreundliche und gütige Nähe in dieser Welt“. In seiner Funktion als neuer Leitender Pfarrer forderte Malcherek die versammelten Katholiken auf, jetzt einen Schritt weiterzugehen, die Vergangenheit aber nicht zu vergessen: „Wir nehmen unsere Vergangenheit mit in der Hoffnung, dass Neues kommen wird und Hoffnung wachsen wird“.

In seiner Predigt kam Malcherek auf die „Uranfängliche Diensteinführung“ in der Bibel zu sprechen, in der Jesus 72 Jünger jeweils zu zweit ausschickte, um den christlichen Glauben zu verkünden. In diesem Zusammenhang betonte der Pfarrer die Wichtigkeit dieses Zweier- respektive Gemeinschaftsprinzips: „Christlicher Glaube geht nicht alleine, die Gemeinschaft ist notwendig“. Und eben diese habe er in seiner Zeit als Pfarrverweser erfahren. „Da sind Menschen, die mit mir gehen“, bedankte sich Reinhold Malcherek für die Unterstützung, ohne die es „in dieser schwierigen Zeit nicht geklappt hätte“. Für die Zukunft wünschte er sich eben diese Gemeinschaft als Basis. Musikalisch begleiteten unter anderem der Kirchenchor „Cäcilia“ Meckenheim und Regionalkantor Bernhard Blitsch an der Orgel die Messe. Fahnenträger der Schützenvereine aus dem gesamten Bezirk, der örtlichen Vereine und eine stattliche Zahl von Messdienern verliehen dem Einzug der Geistlichkeit eine besonders würdevolle Note.

Quelle: Bonner Rundschau, 16.12.2012

Autorin: Gabriele von Törne

Foto: Martin Magunia

Vom Lesen zum kindgerechten Surfen

Schüler der katholischen Grundschule absolvieren Medienprojekt in Bücherei

10 Meckenheimer Schüler der Katholischen Grundschule Meckenheim (KGS) und dem Teilstandort Altendorf haben sich in der Katholischen Öffentlichen Bücherei Sankt Johannes zu einem spannenden Medienprojekt zusammengefunden. An drei aufeinanderfolgenden Terminen beschäftigten sich die 6- bis 8-Jährigen mit einem Buch von Kirsten Boie: King-Kong, das Geheimschwein. Die drei für dieses Projekt engagierten, ausgebildeten, ehrenamtlichen Vorlesepaten Frau Kriegel, Frau von Berg und Herr Prietzel stellten den Kindern das Buch vor, erarbeiteten mit ihnen einen Fragenkatalog, um anschließend mit Hilfe von Kinderseiten im Internet wie www.fragfinn.de oder www.blindekuh.de einen Steckbrief zu erstellen und das Gelesene im Internet zu vertiefen.

An dem Projekt beteiligt war auch Mirco Schweppe von Ruhrfeld City, dem interkulturellen Begegnungszentrum. Die Kinder sollten lernen, wie man seine Suchanfragen für das Internet präzisiert und die gefundenen altersgerechten Ergebnisse für sich auswertet. Ziel war es, einen Grundstein zur weiteren Beschäftigung für mehr Medienkompetenz in Elternhaus und Schule zu legen. Neben dem Lesen und der Recherche wurde die Bücherei kennengelernt, gespielt und gemeinsam ein Bild gemalt, das am Abschlusstag in Anwesenheit der Eltern KGS-Schulleiterin, Frau Stühm, überreicht wurde.

Um das Projekt ins Leben rufen zu können, haben sich Schule, Bücherei und Ruhrfeld City zu einem sogenannten Bündnis zusammengetan. Für dieses Jahr ist für Ende November eine Fortsetzung mit einem neuen Buch geplant. Auch 2016 soll das Leseprojekt zweimal durchgeführt werden. „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ ist ein Projekt des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen, gefördert von Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Kultur macht stark.

Kita-Kinder aus Wormersdorf beim Jungen Theater Bonn

Auf große Tour: Mitte April haben die Kinder des Kindergartens Sankt Maria aus Wormersdorf eine Aufführung des  Jungen Theaters Bonn besucht. Dort fieberten sie aus den vorderen Reihen beim Stück "An der Arche um Acht" mit. Die kindgerechte Aufführung handelt von zwei Pinguinen, die einen Freund in einem Koffer auf die "Arche Noah" schmuggeln. Staunend und lachend verfolgten die Kinder das Stück, welches auch von musikalischen Einlagen lebte. Die Zeit verging für alle wie im Fluge - und glücklich und erschöpft trat die Gruppe die Heimreise an.

Goldkommunion 2017 in St. Johannes der Täufer

Zur Feier ihrer Goldkommunion sind auf Einladung der Gemeinde am diesjährigen Weißen Sonntag 13 Erstkommunikanten des Jahres 1967 zusammengekommen. Nach dem feierlichen Einzug zum Gottesdienst am Sonntag, 23. April, begrüßte Pfarrer Franz Winterscheid alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz herzlich und lud sie im Anschluss an die Heilige Messe zu einem kleinen Empfang in den Pfarrsaal ein. Dort hatte der Pfarrausschuss die Bewirtung übernommen. Im Namen des Pfarrgemeinde überreichte Georg Kluth allen eine Plakette zur Erinnerung an den Tag des Jubiläums. Schon während des Empfangs gab es Anlass genug, alte Fotos zu betrachten, vergangene Zeiten aufleben zu lassen und vieles zu erzählen.

Das Foto zeigt von links nach rechts in der hinteren Reihe: Klaus Wild, Walter Eichen, Karl-Heinz Hörnig und Josef Dunkelberg, in der Mitte: Bert Spilles, Hans-Jakob Bienentreu (verdeckt), Margot Heimbach, Fritz Krüger und Robert Wurst, in der vorderen Reihe: Andrea Ecks-Torff, Michael Kirschsiefen, Dr. Beate Marx-Rücker und Friedel Grass. (Foto: Georg Kluth)

Gottesdienst im Blätterdom

Große Resonanz hat der Pfingstgottesdienst in freier Natur an der Tomburg gefunden. Rund 400 Besucher fanden den Weg zum „Blätterdom“. Pfarrvikar Franz-Josef Steffl verwies in seiner Predigt auf die Bäume und ihre Standfestigkeit. Halt bekomme ein Baum nicht nur durch seine eigenen Wurzeln, sondern weil sich Wurzeln mehrerer Bäume durchdringen. Ähnlich wie die Wurzeln für sicheren Stand sorgen, bewirke der Heilige Geist Festigkeit im Glauben. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor „Cantica Nova“ und den Musikfreunden „Fidelia Wormersdorf“ begleitet.
Für die Organisation, den anschließenden Imbiss und das Aufstellen der Bänke sorgte der Pfarrausschuss von St. Martin in Wormersdorf.

Neue Glocke für St. Petrus - Lüftelberg

Lüfthildis läutet bald in Lüftelberg

Die katholische Kirchengemeinde St. Petrus in Lüftelberg erhält eine neue Glocke. Am vergangenen Freitag (19. April) wurde sie in der Glockengießerei Mark in Brockscheid in der Eifel gegossen. 45 Lüftelberger fuhren mit einem Bus in das kleine Dorf in der Eifel, um den Guss zu beobachten.

Gespannt verfolgten sie vom Rand der Glockengrube aus die letzten Vorbereitungen. Mitarbeiter der Gießerei ließen Zinnbarren in den Kessel mit flüssigem Kupfer rutschen, Schlacke wurde abgeschöpft. Kurz darauf prüfte die Meisterin, Cornelia Mark-Maas, die Qualität der Bronze. Ein Nicken, ein kurzes Segensgebet, dann neigte sich der Kessel und die flüssige, hellorange leuchtende Bronze lief erst als Rinnsal, dann als Bach heraus.

Von den Formen der beiden Glocken, die an diesem Vormittag gegossen wurden, war allerdings nichts zu sehen. Sie ruhten in der Glockengrube, gut in Erde verpackt. Die flüssige Bronze wurde durch kurze Kanäle zu den Öffnungen über den Formen gelenkt. Dass sich die Formen füllten, war daher nur zu hören. Mit scharfem Zischen entwichen aus den Lüftungslöchern der Formen heiße Gase, die von den Glockengießern abgefackelt wurden. Rauch und Staub erfüllten die Luft. Ein beeindruckendes, geradezu urtümliches Schauspiel aus Glut und Feuer.

Erst in einigen Tagen, wenn die Bronze abgekühlt ist, wird sich zeigen, ob der Guss gelungen ist. Dafür gibt es auch im 21. Jahrhundert keine Garantie. Ist alles gut gegangen, wird die Glocke am 2. Juni, dem Lüfthildisfest, in der Lüftelberger Kirche feierlich geweiht und danach als vierte Glocke im Turm aufgehängt.

Warum die St. Petrus-Gemeinde eine neue Glocke in Auftrag gegeben hat, erklärt Willi-Josef Wild vom Pfarrausschuss: „Das derzeitige Geläute klingt einfach schief, die Töne der drei Glocken harmonieren nicht richtig.“ Wenn an hohen Festtagen wie Weihnachten oder Ostern alle drei Glocken zusammen zum Gottesdienst einladen, klinge das für geschulte oder empfindliche Ohren nicht nach Festgeläute, sondern wirke eher wie das Kratzen von Fingernägeln auf der Schultafel. Daher habe sich der Kirchenvorstand entschlossen, einen Glockensachverständigen zu Rate zu ziehen, erzählt Wild weiter. „Beim Ortstermin hielt sich der Glockensachverständige die Ohren zu, als alle drei Glocken zusammen läuteten.“ Er empfahl, eine Glocke auszutauschen.

Damit waren jedoch weder die Denkmalschutzbehörde noch die Erzdiözese Köln einverstanden. Stattdessen schlug das Bauamt der Erzdiözese vor, die Gemeinde könne eine vierte Glocke in den Turm hängen. Statische Untersuchungen ergaben, dass dazu nur der Glockenstuhl erweitert werden musste.

Die Petrus-Gemeinde finanzierte die Glocke ganz aus Spenden. „Das Geld für die Glocke kam erstaunlich schnell zusammen“, freut sich Willi-Josef Wild. „Der Erlös des Pfarrfestes, Beiträge der Messdiener, der Frauengemeinschaft, Spenden der Orgelbaufirma Klais und einiger Privatleute aus der Gemeinde sowie eine großzügige Spende von Pfarrer Georg von Lewin machten die Glocke möglich.“

Die neue Glocke wird nach der Lüftelberger Ortsheiligen Lüfthildis-Glocke heißen. Sie trägt als Inschriften am oberen Kranz eine Zeile aus dem Lüfthildislied: „St. Lüfthildis, Schutzpatronin, steh uns bei“, am unteren Glockenrand: „Das Wahre leuchtet durch die Zeit“, ein Zitat aus dem Lüfthildis-Mysterienspiel von Kurt Faßbender. In der Mitte des Glockenmantels befindet sich eine Nachbildung des Lüfthildis-Reliefs aus dem Zinskasten an der Sakristei.

 

Den Artikel des General-Anzeiger zu der neuen Glocke finden Sie hier.

Vier Schüler erhalten Bürgerpreis für Kirchen-Engagement

Für ihr freiwilliges Engagement in Meckenheimer Kirchengemeinden haben vier Schüler den Bürgerpreis der Stadt Meckenheim erhalten. Bei ihrer Abi-Abschlussfeier am Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG) wurden Thomas Backsmann und Benjamin Barth für ihre Messdienerarbeit in Sankt Johannes und Sankt Michael ausgezeichnet. Zudem würdigte die Stadt den Einsatz von Thomas Backsman als Oberstufensprecher im KAG und Benjamin Barths Trainertätigkeit bei der E-Jugend des VfL Meckenheim.

Theresa Sandfort erhielt den Preis für ihre Inklusionsarbeit im evangelischen Kirchenzentrum „Die Arche“. Ausgezeichnet wurde auch Ronja Werwer bei der Verleihung des Abschlusszeugnisses der Realschule – ebenfalls für ihre Messdienerarbeit in Sankt Michael. Diakon Michael Lux gratulierte ihr und Benjamin Barth beim Sonntagsgottesdienst in Sankt Michael.

Pfingstmontag an der Tomburg

Impressionen vom Pfingstmontag an der Tomburg finden Sie in der Bildergalerie.

30 Aussteller bei Kindersachenbörse in Altendorf

30 Aussteller haben sich an der 6. Kindersachen- und Spielzeugbörse der Altendorf-Ersdorfer Schützen beteiligt, um Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und vieles mehr an Mann und Frau bringen wollten. Für die Verpflegung mit Würstchen, Waffeln, Brezeln und Getränken sorgte die Schützenbruderschaft.

25-Jahr-Jubiläum der Kita Ersdorf: Sonniges Wetter und hoher Besuch

Sonniges Wetter und hoher Besuch: Zum 25-Jahr-Jubiläum der Kita von  Sankt Jakobus in Ersdorf kam eigens Bürgermeister Bert Spilles. Auch Pfarrer Reinhold Malcherek, Ortsvertreter Ferdi Koll und Hermann-Josef Nöthen sowie Anne Schnurpfeil vom Kirchenvorstand gehörten am Sonntag (25. Mai) zu den Gratulanten.

Zum Auftakt gab es eine Familienmesse in der Ersdorfer Jakobus-Kirche mit Pfarrvikar Franz-Josef Steffl und Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen. In dem Gottesdienst, der vom Pfarrcäcilienchor begleitet wurde, zeigten die Kinder anschaulich, was das Zusammensein in der Kita ausmacht.

Nach einem gemeinsamen Weg zur Kita begrüßte Leiterin Rabea Becker alle Gäste. Fähnchen boten einen bunten Rahmen. Das Maikönigspaar Phillipp Schoenenberg und Martina Cramer enthüllte das neue Kita-Logo, welches Christian Klein, Vater eines Kita-Kindes, gestaltet hat. Das neue Logo wurde von Pfarrvikar Steffl gesegnet. Für ein großes Bobby-Car- und Roller-Rennen wurde eigens die Straße abgesperrt. Auch eine Zauberer-Show und Kinderschminken standen auf dem Programm. 1.000 Preise gab es bei einer Tombola zu gewinnen. Viele frühere Kita-Kinder und Eltern bewunderten die Fotowände, die einen Rückblick auf 25 bewegte Jahre boten.

Für den Förderverein überreichten Vorsitzender David Wagner und Kassenwartin Andrea Schmitz ein großes Paket mit Sandspielzeug und eine Spende von 2.000 Euro zur Restaurierung des Außengeländes. Weiter hatte ein anonymer Spender für das Projekt "Außengelände" 1.500 Euro gestiftet. Dies und die Zusage des Kirchengemeindeverbandes Meckenheim, ebenfalls einen Beitrag zu leisten, lösten freudigen Beifall aus. Mit dem Geld sollen nicht mehr funktionierende Klettergeräte ersetzt werden.

Die Jakobus-Kita befindet sich seit 1989 in einem eigenen Gebäude an der Raiffeisenstraße. Zuvor war ein Kindergarten seit 1982 in der Altendorfer Grundschule und ab 1985 eine weitere Gruppe im "Lehrerhaus" untergebracht. Seit 2005 wird eine Übermittagsbetreuung angeboten. Zudem werden seit 2006 auch Unterdreijährige betreut.

Viel Sonne beim Schützenfest in Altendorf-Ersdorf

Viele Gäste sind der Einladung zum diesjährigen Schützenfest der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf am 14. Juni gefolgt. Auf dem Schützenplatz am Ortsausgang von Altendorf hatte das Team um Brudermeister Christian Klein ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Kinderschminken, Medaillen-Schießen, Lasergewehrwettkampf für die unter 12-jährigen, diverse Spiele und als Highlight die „Water Walking-Balls“ - ein 6 mal 8 Meter großes Wasserbecken, in dem Kinder und Erwachsene in großen transparenten Kunststoffbällen über das Wasser laufen konnten.

Präses Reinhold Malcherek feierte die Heilige Messe gemeinsam mit Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich, der das Fest überraschend besuchte. Gut gelaunt beanspruchten beide für sich, das gute Wetter bestellt zu haben. Denn 24 Grad und strahlender Sonnenschein luden nicht nur die befreundeten Schützenbruderschaften aus Adendorf, Oberdrees, Rheinbach, Villip und Wormersdorf, sondern vor allem viele Anwohner des Doppelortes ein, mit den Altendorf-Ersdorfer Schützen zu feiern.

Das kaiserliche Wetter freute auch die hiesigen Majestäten – Kaiserpaar Peter und Magda Radermacher, Prinz und Bezirksprinz Tim Breuer mit Prinzessin Andrea Wiesel und Bürgerkönigin Inge Schmitz, die „ihr“ Schützenfest sehr genossen. Nach der Messe begrüßte Klein auch Bezirkskönig Volker Spiess, Bezirksliesel Irene Tuschen, Bezirksschülerprinzessin Michelle Lamberts und Bezirksbambiniprinzessin Justine Kerzmann. Auch hieß der Brudermeister Bürgermeister Bert Spilles und die Ortsvorsteher Ferdi Koll und Ralf Decker willkommen.

Bei der abendlichen Siegerehrung zeichneten die Schießmeister Ulrich Dold und Ralf Breuer die erfolgreichen Sieger aus. Beim Medaillen-Schießen der Nichtschützen gewann Céline Momsen (44 Ringe) vor Christian Loges und Simon Reiser (beide 43 Ringe). Unter den Kleinsten, die sich beim Lasergewehr-Wettkampf messen konnten, setzte sich Tim Gastl (35 Ringe) gegen Celina Reiser und Liam Krüger (beide 30 Ringe) durch.

Beim Ehrenpreisschießen gewann Laura Fischer in der Schülerklasse vor Marco Spitzer (beide 19 Ringe). Die Jungschützenklasse entschied Katrin Merzenich (20 Ringe) vor Benedikt Wagner (19 Ringe) für sich. Stefanie Marquardt und Irene Tuschen gewannen in der Damenklasse (je 20 Ringe). Erstplatzierter der Schützenklasse wurde Ludwig Metternich vor Thilo Schlitzer (beide 20 Ringe). In der Altersklasse gewann Hans-Josef Merzenich. Heinz Schneider belegte den 2. Platz (beide 20 Ringe). Bei den Senioren setzte sich Rainer Noll gegen Werner Koll (beide 20 Ringe) durch.

Anlässlich der Aktion „Lichter im Advent“ erhielt die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Altendorf-Ersdorf 1.500 Euro von der Raiffeisenbank. Symbolisch überreichte Regionalmarktleiter Heinz Brun am Schützenfest einen Scheck. Die Schützen planen damit, das Schützenbrauchtum für die Anwohner des Doppelortes attraktiver zu gestalten. Statt des zuletzt weniger angenommenen klassischen Schützenballs soll es künftig einen Partyabend geben. Unter dem Motto „Schützen Halligalli“ lädt die Bruderschaft am 12. September in die Schützenhalle ein.

Christian Klein

Jakobus-Kita Ersdorf auf dem Bauernhof

Die Maulwurfgruppe der Jakobus-Kita Ersdorf hat den Bauernhof der Familie Nußbaum in Kalenborn besucht. Der Besuch bildete den Abschluss der Projektreihe „Tiere auf dem Bauernhof“. Für die Kinder gab es viel zu entdecken. Im Kuhstall halfen sie, die Kühe zu füttern und neues Stroh in die Boxen zu geben. Im  Hühnerstall sammelten die Kinder 159 Eier.

Bei warmem Kakao aus frischer Kuhmilch und gekochten Eiern stärkten sich die Kleinen und Großen, bevor es zu den Kaninchen ging, die vor kurzem Nachwuchs bekommen hatten. Große Augen machten die Kinder auch beim Besuch der Schweine, Pferde und Gänse. auch die Heimfahrt im Bus war für die Kids ein echtes Erlebnis, auch wenn der Busfahrer sicher froh war, als sich der penetrante Stallgeruch später wieder verzogen hatte.

Jungschützen bei der Diözesanwallfahrt

Die 14. Diözesanjungschützenwallfahrt des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Köln führte die Teilnehmer nach Berrenrath (Hürth). Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Menschen auf dem Weg“ und wurde von weit über 100 Jungschützen und junggebliebenen Schützen besucht. Aus dem Bezirksverband Voreifel reisten knapp 40 Teilnehmer an.

Kinderkunst in der KiTa

Kinder und Erzieherinnen der Kita St. Petrus in Lüftelberg haben zu einer Kunstausstellung in und um die Kindertagesstätte geladen.
Unter dem Motto „K-K-K KiTa – Kinder - Kunst betätigten sich die Kinder seit Januar als kleine Künstler und stellten viele unterschiedliche Kunstobjekte her. Neben Bildern zur Farblehre zeigten sie ihre Werke zur Glaskunst und zur Falttechnik. Sie bearbeiteten Speckstein zu Schmeichelsteinen und gegenständlichen Objekten wie z. B. Fisch und Muschel.
Zu verschiedenen Motiven wurde mit unterschiedlichen Materialien gemalt, gezeichnet und geklebt; u.a. erstellte eine Kindergruppe aus Verschlüssen verschiedenster Farben und Formen eine dreidimensionale Kollage her.
Im Rahmen der Naturbetrachtung „ Von der Raupe zum Schmetterling“ entstanden Raupen mit Handabdrücken und eine Schmetterlingskollage.
Als Kunstexperten überzeugten die älteren Kinder ihre Eltern und Besucher, als sie sie durch die Ausstellung führten. Hier wussten sie auch einiges über das Leben und die Werke des Malers August Macke zu berichten. Das Bild des Malers „Das rote Haus“ hatte den Kindern als Vorlage für eigene phantasievolle Bilder gedient.
Die Besucher waren sehr angetan. Eine Besucherin stellte fest:“ Die hier gezeigten Bilder und Werke strahlen viel Freude aus.“
Die Exponate werden noch einige Zeit im Außenbereich der Kita zu sehen sein.

"Ab und zu esse ich auch gerne Fritten"

Vier Jugendliche aus Meckenheim interviewen Weihbischof Ansgar Puff

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff ist vom 24. April bis 3. Mai auf Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gewesen. Als „Überraschungsgast“ feierte er dabei auch eine Frauenmesse in St. Johannes mit. Nach dem Gottesdienst nahm er sich spontan Zeit, um in einem Interview auf Fragen der Jugendlichen Florian Heinrich (10), Jessica Bracht (12), Franziska Heinrich (14) und Thomas Backsmann (18) zu antworten.

Frage: Herr Weihbischof, wir holen mal ganz weit aus: Sind Sie gerne zur Schule gegangen?

Puff: Ich gebe ganz offen zu: Es lief nicht immer so gut. In manchen Fächern und zu manchen Zeiten habe ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Natürlich hat vieles vom Lehrer abgehangen.

Frage: Was machen Sie in ihrer Freizeit?

Puff: In mache gerne Ferien an der See, ich gehe gerne Schwimmen und lese gerne. Und ab und zu esse ich auch gerne Fritten.

Frage: Welche Aufgaben haben Sie als Weihbischof?

Puff: Als Weihbischof bin ich für den südlichen Pastoralbezirk des Erzbistums Köln verantwortlich. Dazu gehört es, die Gemeinden zu besuchen, mich um die Fragen der Seelsorge dort zu kümmern und natürlich auch die Firmungen zu spenden. Mein Gebiet reicht von Bonn über den Rhein-Sieg-Kreis, Euskirchen und den Rheinisch Bergischen Kreis bis nach Altenkirchen

Frage: Warum heißt es Weihbischof, obwohl Sie doch die Firmung spenden?

Puff: Weihbischof heißt es nur in Deutschland. Manchmal spenden wir tatsächlich das Sakrament der Weihe, etwa die Diakonenweihe. In anderen Ländern wird das Amt Hilfsbischof genannt. Das ist auch eigentlich der richtige Begriff. Denn mit meiner Arbeit unterstütze ich ja den Diözesanbischof, unseren Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki, der allein die große Erzdiözese gar nicht betreuen könnte.

Frage: Haben Sie sich schon immer für dieses Amt berufen gefühlt?

Puff: Ich wollte zunächst gar nicht Geistlicher werden. Ich war zunächst Sozialarbeiter und habe erst mit 28 Jahren gespürt, dass ich Priester werden will. Im Gebet habe ich gespürt, dass Gott das von mir will. Nach dem Theologiestudium und der Priesterweihe war ich dann 16 Jahre in verschiedenen Aufgaben als Priester tätig, bevor mich der Papst beauftragt hat, das Amt des Weihbischofs zu übernehmen.

Frage: Tragen Sie auch einen Bischofsring?

Puff: Ja. Immer. Der Bischofsring ist so etwas wie ein Ehering und erinnert mich ständig an meine Berufung.

Frage: Was macht Ihnen am meisten Spaß bei Ihrer Arbeit?

Puff: Die Gespräche über Gott und den Glauben – gerade auch mit Jugendlichen. Ich komme gerne in die Gemeinden, um ihnen die Firmung zu spenden – auch wenn ich dafür lange Wege zurücklegen muss.

Frage: Wie bereiten Sie sich auf eine Firmung vor?

Puff: Ich bete viel davor. Und dann stecke ich viel Zeit in die Predigt. Das Gespräch nach den Firmgottesdiensten ist mir auch sehr wichtig.

Frage: Hat Gott Ihnen schon mal geholfen hat?

Puff: Klar. Sehr oft sogar.

Frage: Woran ist Gott zu erkennen?

Puff: Es ist natürlich schwer, sich jemanden vorzustellen, den man nicht sehen kann. Deshalb wird der Heilige Geist ja auch in Bildern beschrieben – zum Beispiel als Taube. Ich finde das ein tolles Bild. Tauben schnäbeln – das ist ein schönes Zeichen für Zuneigung und symbolisiert die Liebe Gottes zu uns Menschen.

Frage: Und wo war Gott beim Absturz der Germanwings-Maschine?

Puff: Das ist schwer zu sagen. Aber Gott ist sicher bei all den Menschen, die jetzt trauern und Trost suchen.

15 Goldkommunion-Jubilare in Sankt Johannes der Täufer

Am Weißen Sonntag haben 15 Erstkommunikanten des Jahres 1966 in Sankt Johannes ihre Goldkommunion gefeiert. Zum Gottesdienst am 3. April begrüßte Pfarrer Reinhold Malcherek im Rahmen einer Familienmesse alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz herzlich. Die Kommunionkinder dieses Jahres überraschten die Jubilare mit einem selbstgemalten Bild und überreichten dazu jedem eine weiße Rose. Im Anschluss an die Heilige Messe fand ein kleiner Empfang im Pfarrsaal statt, vorbereitet vom Pfarrausschuss. Das Beisammensein wurde gerne genutzt, um alte Fotos zu betrachten, Erinnerungen auszutauschen und vergangene Zeiten aufleben zu lassen.

Gemeinde Sankt Michael kürt Maikönigin

Am 17. Mai war es wieder einmal soweit: Der Seniorennachmittag des Monats lud zu Kaffee, Kuchen und einem leckeren Spargelessen ein. Das Motto des Tages lautete: Tanz im Mai. Und dazu gehörte eine Maikönigin. Per Auslosung wurde in diesem Jahr Eva Theisen (85) gekürt. Die Insignien ihrer Würde, der Kopfschmuck und die Schärpe, angefertigt von Frau Maria Ulhaas, wurden ihr angelegt und freudig ein Ständchen gesungen.

Dann aber ging der Tanz los. Zunächst traten Eva Theisen und Maria Ulhaas zum obligatorischen Königinnentanz auf die Tanzfläche. Der fröhliche Spaß endete später in einer lustigen Polonaise. Und das Ganze funktionierte auch ohne Männer, da sie bei den Seniorennachmittagen leider rar sind. Musikalisch wurde der Seniorennachmittag von Rosi Keller wechselweise mit ihrem Akkordeon und einem Keyboard begleitet.

Waldwoche der Kita St. Jakobus in Ersdorf

Hinaus in die Natur hieß es für die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte St. Jakobus in Ersdorf: Vom 28. April bis 3. Mai erlebten sie am Fuße der Tomburg eine Waldwoche. Bereits am ersten Tag gab es für die Kleinen viel zu entdecken. Schnecken und Brennnesseln am Wegesrand zogen die Aufmerksamkeit der Kinder eben so auf sich wie Geräusche aus dem Unterholz und Vogelgezwitscher in den Baumkronen.

Die Bachläufe trugen durch die Niederschläge der vorangegangenen Tage viel Wasser, was der eine oder andere hautnah erleben wollte. Da war es gut, dass alle Kinder mit Gummistiefeln und Regenzeug ausgestattet waren. Die Kinder entdeckten in dieser Woche sogar Frösche und Salamander und lernten spielerisch, was es im Wald alles gibt. Diese Woche empfanden alle Beteiligten als ein besonderes Erlebnis, was nicht zuletzt durch Franz Bongartz vom Forstamt NRW ermöglicht wurde. Er hatte dem Kita-Team mit seiner Leiterin Rabea Becker das Gelände zugewiesen.

Unterdessen tagte der Förderverein und bestätigte den gesamten Vorstand: Vorsitzender ist David Wagner, zweiter Vorsitzender Kai Recke und Kassenwart Andrea Schmitz. Der Förderverein sucht Sponsoren, um zwei vom TÜV nicht mehr freigegebene Spielgeräte im Außengelände zu ersetzen. Der Erlös der 25-Jahr-Feier der Kita am 25. Mai soll in das Projekt Außengelände fließen. Wer für den Zweck spenden oder Mitglied des Fördervereins werden möchte (6 Euro Jahresbeitrag), kann sich an Rabea Becker (Tel.: 0 22 25 - 1 37 57) wenden.

Ein letztes Mal leitet Reinhild Jóvári die Kinderschola

Zum letzten Mal hat die von Reinhild Jóvári gegründete Kinderschola unter ihrer Leitung einen Gottesdienst begleitet: Am Sonntag, 7. Juni, gestaltete die Schola die Familienmesse in St. Johannes - sozusagen als Abschiedsmesse. Denn die Kirchenmusikerin unserer Pfarreiengemeinschaft wird in ein paar Wochen ihren Dienst als Organistin und Chorleiterin, den sie nun schon über 30 Jahre ausübt, beenden und mit ihrem Mann Ferenc, dem Küster in St. Michael, in die Eifel ziehen. Zu diesem Anlass hatte sie mit der Kinderschola auf dem letzten Chorwochenende das Musical „St. Johannes der Täufer“ eingeübt, in welchem das Leben des Pfarrpatrons auf musikalische Art und Weise nachgezeichnet wird.

Nach der Messe fanden sich die Messbesucher sowie aktuelle und ehemalige Mitglieder der von Reinhild Jóvári geleiteten Chöre im Pfarrsaal zusammen, um bei einem „Candy-Frühstück“ mit Liedern, Gedichten und Fotoalben Danke zu sagen. „Mööch uns der Wäg bal neu zosamme föhre“, leev Reinhild!“ - so oder so ähnlich sagte es der eine oder die andere beim persönlichen Abschied von der langjährigen Chorleiterin. Für Kinderschola und Jugendchor steht aber noch ein gemeinsames Erlebnis an: Sie erwarten schon mit Freude die letzte gemeinsame Fahrt nach Trier, die in der ersten Sommerferienwoche stattfinden wird.

Hannah Grüne

Papstschreiben über Ehe und Familie: Moralgesetze nicht wie Felsblöcke herumwerfen

Papst Franziskus hat das mit Spannung erwartete Dokument zu Ehe und Familie veröffentlicht. Darin plädiert er dafür, mehr Barmherzigkeit in der Anwendung der kirchlichen Morallehre zuzulassen. Im Grundsatz hält er an den geltenden Normen zu Ehe und Familie fest. Priester und Bischöfe dürften aber moralische Gesetze nicht anwenden, "als seien es Felsblöcke, die man auf das Leben von Menschen wirft", heißt es in dem am 8. April im Vatikan veröffentlichten Schreiben mit dem lateinischen Titel "Amoris laetitia" (Freude der Liebe), das die Beratungen der beiden Weltbischofssynoden 2014 und 2015 zu Ehe und Familie zusammenfasst.
Das Papstschreiben finden Sie unter diesem Link.

Firmtag "#geistvoll#firmung" mit Weihbischof Puff

"#geistvoll#firmung" - so hieß das Motto des ersten Firmtags für alle Firmlinge des Dekanats Rhein-Sieg-Kreis (linksrheinisch) , also für die katholischen Jugendlichen aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, die in diesem Jahr zur Firmung gehen.
In rund 20 Workshops konnten die etwa 400 Teilnehmer selbst aktiv werden, Gemeinschaft erleben und mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen ins Gespräch kommen.

Da wurde gespielt, gesungen und gegärtnert. Einige Jugendliche haben Kreuze gebastelt, aus Glas und aus verschiedenen anderen Materialien. Viele beteiligten sich auch an der meditativen Wanderung zur Waldkapelle. Weniger besinnlich ging es zu bei "Kick und lies", einer ungewöhnlichen Kombination aus Sport, Spiel und kurzen Geschichten aus der Bibel.

kfd-Frauen verwöhnen Kommunionkinder

Mit großer Zufriedenheit blickt die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) von St. Johannes auf das Frühstück für die Kommunionkinder und deren Familien zurück. Wie im vorigen Jahr luden die kfd-Frauen auch diesmal am Montag (12. Mai) nach der Erstkommunionfeier zu einem Büfett in den Pfarrsaal. Zu dem Frühstück nach der Dankmesse kamen 25 Kommunionkinder mit ihren Angehörigen, insgesamt immerhin rund 110 Personen. Auch die Katecheten, Pfarrer Reinhold Malcherek und Diakon Michael Lux waren dabei.
Das Büfett war wieder reichlich bestückt – auch weil wieder zahlreiche Sponsoren gewonnen werden konnten. Darunter waren aus Meckenheim die Grafschafter Krautfabrik, Obstbau Carsten Dahlhausen, Wohnen und Schenken Piel sowie aus Kuchenheim die Bäckerei Lennartz. Ein besonderes Highlight waren für die Kinder wie für manchen Erwachsenen frisch gebackene Waffeln. Zum Abschluss bekamen die Kommunionkinder von der kfd noch einen Gebetswürfel geschenkt.

Der Buchtipp des Weihbischofs

Auf der Abschlussveranstaltung seiner Visitation hat Weihbischof Ansgar Puff das Buch „Mission Possible: Das Handbuch für die neue Evangelisation“ von Otto Neubauer empfohlen (Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2013, 272 S., 19.50 Euro). Das Kursbuch für missionarische Schulungsprozesse in Gemeinden und Gruppen kann ab sofort in der Katholischen Öffentlichen Bücherei ausgeliehen werden. Es bietet Beispiele und Erfahrungen aus der Gemeinde- und Städtemission und Reflexionen zu den neuen Missions- und Dialog-Herausforderungen in der gegenwärtigen Gesellschaft“.

Im Verlagstext heißt es über den Autor: „Er ist der Mann, von dem Papst Benedikt hören wollte, was Neuevangelisierung ist. Und er ist der Mann, von dem sich Kardinal Christoph Schönborn zum Missionieren in Wiener Nachtbars schleppen ließ: Otto Neubauer, Gastreferent vor Papst Benedikt und seinem Schülerkreis und Leiter einer eigens gegründeten Akademie für Evangelisation im Herzen Wiens, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Dialog und innovative Mission. Nun gibt er in diesem einzigartigen Handbuch die Frucht seiner wegweisenden Ausbildungsarbeit an alle weiter, die sich im Jahr des Glaubens und darüber hinaus dem Anliegen der Neuevangelisierung widmen wollen.“

„Dass man alles für ihn tun würde“

Ausstellung über „L.O.V.E“ in der Kirche Sankt Johannes

„L.O.V.E – Liebe ohne Vorurteile“ hieß eine Erlebnisausstellung, zu der die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim in die Kirche von Sankt Johannes eingeladen hat. Im Zeitraum vom 20. Juni bis zum 3. Juli konnten verschiedene Stationen zum Thema Liebe und Beziehung jeweils vor und nach den Gottesdiensten erkundet werden.

Die zentralen Themen der Ausstellung waren Gottesliebe, Nächstenliebe und die Liebe zu sich selbst. Die Besucher sollten an jeder Station selbst festlegen, welche sie am wichtigsten fanden, indem sie Steine jeweils in Waagschalen legen konnten. Die meisten Steine landeten in der Schale zur Nächstenliebe. Gottesliebe und die Liebe zu sich selbst blieben relativ ausgeglichen. Dabei beschrifteten die Besucher die Steine und formulierten Werte, die sie mit den Leitbegriffen verbinden. Auch die  beschrifteten Steine wurden in verschiedene Schalen gelegt.

Während an einigen Stationen das motorische Geschick gefragt war und Bausteine aufeinandergestapelt werden mussten, konnten die Besucher an anderer Stelle ihren Gedanken zu Thema „Liebe ohne Vorurteile“ freien Lauf lassen und sie auf eine Tischdecke schreiben. So nannten viele Vertrauen als Baustein für eine gelungene Liebe, aber auch gegenseitige Hilfe und Unterstützung und „jemanden so zu lieben, dass man alles für ihn tun würde“. Auch nach Hindernissen in einer solchen Beziehung wurde gefragt. Beispiele dafür waren Streit oder Misstrauen.

An anderer Stelle gab es die Möglichkeit, „an den Macken anderer zu schnitzen“. Hier schrieben Ausstellungsbesucher ihre eigenen Macken auf Holzscheite und ließen sie von einer Person gegenüber ausschnitzen. Zum vielfältigen Programm gehörte es auch, dass sich Besucher gegenseitig Fragen zu Freundschaften oder Beziehungen stellen konnten. Und Schaufensterpuppen durften mit den Idealwerten eines Traummanns oder einer Traumfrau geschmückt werden.

Im Laufe der Ausstellung konnten sich nicht nur Jung und Alt an den verschiedenen Stationen probieren, sondern vor allem herausfinden, was für sie nun Liebe bedeutet. Der Pfarreiengemeinschaft ist mit „L.O.V.E.“ im Großen und Ganzen eine Ausstellung gelungen, die auf besonders kreative Art und Weise zum Denken über die Vielfältigkeit von Liebe anregt.

Lena Dahmen

Erzähltheater mit Guido Kasmann in der Oberen Mühle

Im Rahmen der Meckenheimer Kulturtage haben die Öffentliche Bücherei Sankt Johannes d. T.  und der Verein Obere Mühle zu einer Autorenlesung mit dem Kinder- und Jugendbuchautor  Guido Kasmann in die Obere Mühle eingeladen. Pünktlich um 15.30 Uhr kamen  die Erstklässler der Offenen Ganztagsschule aus  der Meckenheimer Altstadt zur Mühle. Sie waren sehr gespannt auf das Erzähltheater von Guido Kasmann.

Der in Köln lebende Autor erzählte und spielte die Geschichte von Schirmel und Oderich : Das Leben ist nicht ganz ungefährlich, wenn man so neugierig ist, wie Schirmel, der Frosch. Da ist es ein Glück für ihn, einen Freund wie den Raben Oderich zu haben, der für einen da ist, wenn man krank ist und Fieber hat, wenn man fliegen lernen möchte oder wenn man im Dunkeln Angst hat.

Mit seiner Gitarre übte Guido Kasmann mit den Kindern Lieder über Freundschaft und Angst ein. Die Stunde verging wie im Flug. Alle waren sich einig : eine besondere Lesung an einem besonderen Ort. Das hat Tradition und so wird es hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder eine Lesung  auf Einladung der Bücherei und dem Verein Obere Mühle geben.

Aufbruch in die Heilige Woche in Maria Laach

Es ist ein schon über die Jahre bewährter Aufbruch in die Heilige Woche an einem besonderen Ort: Rund 90 Teilnehmer aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim nahmen zur frühen Stunde am Montag am Morgenlob der Benediktinermönche im Kloster Maria Laach teil. Um 5.30 begann die Feier mit Choralgesang und Psalmengebet in der Abteikirche. Im Anschluss brach die Gruppe zu einem meditativen Gang um den See auf. Diakon Michael Lux und Ute Blitsch trugen an vier Stationen besinnliche Texte vor. Abschluss bildete ein Frühstück im Kloster.  

Impressionen der Fronleichnamsprozession

Bilder der gemeinsamen Fronleichnamsprozession von St. Jakobus der Ältere, St. Johannes der Täufer und St. Martin finden Sie in der Fotostrecke.

Diözesanjungschützenwallfahrt in Bödingen

Schützen der Hubertusbruderschaft Adendorf und der Sebastianusbruderschaft Ersdorf-Altendorf haben Ende Mai an der Diözesanjungschützenwallfahrt des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverbandes Köln in Bödingen teilgenommen. Nachdem die Adendorfer Bruderschaft die Wallfahrt im vergangenen Jahr ausgerichtet hatte, übergaben sie zu Beginn das Wallfahrtskreuz an die Schützen aus Bödingen, die es im kommenden Jahr bis zur nächsten Wallfahrt verwahren und bei entsprechenden Anlässen nutzen. Bei traumhaftem Wetter ging es durch Dorf und Felder. An verschiedenen Stationen gab es Impulse zum Nachdenken. Zum Abschluss feierten die jungen und junggebliebenen Schützen eine Messe mit Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich.

Eine Wellness-Stunde für die Mütter

Zeit füreinander zu haben – das hat einen besonderen Wert. Deshalb überraschte die Kita Sankt Josef in Wormersdorf die Mütter in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Muttertagsgeschenk: Sie wurden von ihren Kindern zu einer Wellness-Stunde eingeladen.

Eine selbst gebastelte Karte in Herzform lud die Mütter auf, sich an einem Tag im Mai für die Teilnahme am Muttertagsprogramm in kleinen Gruppen anzumelden. Was genau die Mamas erwartete, blieb vorerst geheim. Allerdings sickerten erste Gerüchte aus dem Mund von Kindern durch: Sie hätten ihre Erzieherinnen „ohne Farbe bemalt“.

Viel Lob und sechs Herausforderungen

Weihbischof Ansgar Puff zieht Bilanz seiner Visitationsreise

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff sieht die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gut aufgestellt. Er habe bei seiner Visitation vom 24. April bis 3. Mai viel Positives vorgefunden, sagte er bei einem Abschlussgespräch am Donnerstagabend, 21. Mai, im Pfarrsaal von Sankt Johannes. Vor rund 80 Pfarreiangehörigen formulierte er aber auch Herausforderungen für die fünf Gemeinden.

Puff bekundete Wertschätzung für die Arbeit des Pastoralteams mit dem leitenden Pfarrer Reinhold Malcherek, Pfarrer Franz-Josef Steffl, Diakon Michael Lux und den Pastoralreferentinnen Ursula Bruchhausen und Franziska Wallot. Sie hätten gerade auf dem Hintergrund der früheren Konflikte um die Pfarrer Schäfer/Opiela sowie Jung gute Arbeit geleistet. Die Seelsorger seien mit dem Erbe gut umgegangen. Die Konflikte seien nun bewältigt, so dass die Pfarreiengemeinschaft in guter Weise nach vorne gehen könne. Eine solche Entwicklung sei keinesfalls selbstverständlich, so Puff. Den Seelsorgern bescheinigte er eine „gute Team-Kultur“, zu der es gehöre, dass jeder auf den anderen achte. Dazu trage auch eine klug angelegte Raumsituation im Pfarrhaus als Begegnungsort bei.

Der Weihbischof bezeichnete es auch als klug, dass die fünf Gemeinden sich nicht zu einer Pfarrei fusioniert haben, sondern das Modell Pfarreiengemeinschaft gewählt haben - mit gemeinsamen Kirchengemeindeverband und übergreifendem Pfarrgemeinderat auf der einen Seite, aber selbstständigen Kirchenvorständen auf der anderen Seite. Diese Struktur drücke Wertschätzung gegenüber den lokalen Traditionen aus wie dem eher städtisch geprägten Meckenheim oder dem dörflichen Lüftelberg,  das der Weihbischof scherzhaft das „Bayern von Meckenheim“ nannte, weil dort 640 der rund 800 Einwohner katholisch sind.

Positive Worte fand der Weihbischof auch für die Arbeit des Pfarrgemeinderates (PGR), der mit seinen Ausschüssen viele andere Katholiken in die pastorale Arbeit einbinde. Das vom PGR formulierte Pastoralkonzept sei nicht nur für den Aktenordner geschrieben, sondern mit den formulierten Querschnittsaufgaben gut für die praktische Seelsorge. Als großes „Pfund“ bezeichnete Puff die Mitarbeit der Subsidiare und Ruhestandsgeistlichen, ohne deren Mithilfe die Pfarrer Malcherek und Steffl vieles nicht möglich wäre. Sehr wichtig seien auch die sechs Kitas und die beiden Familienzentren, über die viele Familien wieder Kontakt zur Kirche bekämen.

Beeindruckt zeigte sich Puff von dem breiten Angebot der Dienste im Caritashaus und des SKM in Meckenheim  - von ambulanter Tagespflege über ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe bis hin zum Dienst für Kinder psychisch kranker Eltern. Auch die Flüchtlingsarbeit sei gut vernetzt. Gute Arbeit leisteten der Jugendarbeitskreis JAKK, die Messdiener oder die Malteser mit vielen jungen Menschen. Mit dem Magazin „Perspektiven“ und der in Überarbeitung befindlichen Internet-Seite der Pfarreiengemeinschaft gebe es auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Lob fand der Weihbischof auch für die theologischen Impulse, wie sie etwa durch die Credo-Gesprächsreihe gesetzt werden.

In sechs Punkten formulierte der Weihbischof Herausforderungen für die Zukunft. So sollte die Pfarreiengemeinschaft kreative Konzepte finden, die vielen Neuzugezogenen anzusprechen. Auch wenn es sich oft nicht um Menschen handle, die mit Kirche etwas zu tun haben, so seien es nach seiner Erfahrungen doch Suchende, die man mit Christus in Berührung bringen solle. Ein Beispiel für eine solche Ansprache brachte er aus seiner früheren Wirkungsstätte Düsseldorf, wo eine Gemeinde zu einem Abendessen mit Musik und Kurzvorträgen von drei Theologen eingeladen habe.

Eine weitere Aufgabe ist es laut Puff, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Dies erscheine besonders in Ersdorf notwendig zu sein. Erforderlich sei auch, dass die Arbeit in der Rendantur optimiert werde. Verbesserungsbedarf sieht der Weihbischof mit Blick auf die vom Erzbistum beauftragte Firma, die für die Einhaltung von Sicherheitsstandards in den Gemeinden verantwortlich ist. Diese habe mit Blick auf Gemeindeveranstaltungen „etwas überzogene Sicherheitsanforderungen“ und müsse das rechte Maß wahren.

Mit Blick auf die von der Katholischen Jugendagentur Bonn getragene interkulturelle Sozialarbeit „Ruhrfeld City“ bekundete der Weihbischof die Sorge, dass die Stelle gestrichen wird, wenn deren Finanzierung durch die Stadt Meckenheim Ende 2016 ausläuft. Hier müsse sich die Kirche rechtzeitig für eine Weiterfinanzierung stark machen. An die einzelnen Jugendgruppen appellierte Puff, stärker zusammenzuarbeiten und eventuell auch die Kooperation mit Schulen zu suchen. Mit Blick auf Lüftelberg räumte der Weihbischof ein, dass es hier an Versammlungsfläche fehle. Dies habe er im Generalvikariat deutlich gemacht.

Andreas Otto

Messdienerwochenende zum Thema „Anders sein“

„Anders sein vereint“ – unter diesem Motto haben sich die Messdiener zu ihrem diesjährigen Wochenende an der Steinbachtalsperre getroffen.  Anders sein ist nicht nur normal und gut, sondern macht auch einzigartig – mit diesem zentralen Gedanken befassten sich die Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren und ihre Leiter von Freitag 17. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, gemeinsam mit Diakon Michael Lux.

Zur Einführung in das Thema wurde das Musikvideo „AndersSein vereint – Inklusion für Deutschland“ auf Youtube gezeigt. Ausgehend von diesem Lied wurde dann am Samstag in einer der Programm-Einheiten, welche die Leiter für die Kinder vorbereitet hatten, ein eigenes Musikvideo gedreht. Darin brachten die Messdiener ihre Talente und ihren Zusammenhalt vor die Kamera. Außerdem wurden Spiele angeboten, bei denen die Kinder in andere Rollen schlüpften, Masken und persönliche Armbänder bastelten und die Messe für den Samstagabend mit Pfarrer Franz-Josef Steffl vorbereiteten.

Aktionen wie das Grillen, das Chaos-Spiel und die Nachtwanderung  waren auch dieses Jahr wieder Höhepunkte des Treffens. Am Sonntag wurde dann mit dem gemeinsamen Angucken des selbstgedrehten Musikvideos das Thema abgeschlossen und das Wochenende mit der schon traditionellen Saftreflexion beendet.

Hannah Grüne

Auch Kumasi trauert um Harry Neyer

Auch die Gemeinde Sankt Paul in Kumasi trauert um Harry Neyer. Für den Mitbegründer der Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden in Ghana und Meckenheim gab es auch in Kumasi einen Trauergottesdienst. Dabei hielt der dortige Pfarrer John Opoku eine Ansprache. Ein Foto von der Auferstehungsmesse in Meckenheim am 10. Juni erinnerte an Neyer, der die Partnerschaft vom Gründungsjahr 1986 bis 2005 leitete.  Neyer war am 3. Juni im Alter von 86 Jahren gestorben.

Den Bericht zur Trauerfeier in St. Johannes der Täufer finden Sie hier.

Meckenheims Sternsinger sind Häusle­-Bauer

Kinder in Indien ziehen aus Lehmhütten in regendichte Häuser um

Wenn für die Sternsinger von St. Johannes der Täufer in Meckenheim die Sommerferien beginnen, dann wird für zahlreiche Kinder in Bamini im fernen Indien auch etwas Großartiges passieren. Sie werden zum ersten Mal im Leben in ein richtiges wetterfestes Haus einziehen. 76 dieser Häuser gibt es dort schon, im Juni werden es 87 sein.

Alle diese Häuser für besonders bedürftige Familien konnten nur deshalb gebaut werden, weil jedes Jahr in Meckenheim die Sternsinger mitten im Winter von Haus zu Haus ziehen. Sie sammeln Spenden für die Sozialprojekte von Pater James - und das, obwohl sie noch nicht geboren waren, als er vor gut 25 Jahren in St. Johannes als Kaplan wirkte. Regelmäßige Lebensmittelzuteilungen können damit finanziert werden und auch individuelle Hilfen für in Not geratene Witwen mit ihren Kindern. Bildungsprojekte werden ebenfalls davon in Bamini gefördert, besonders für Mädchen, damit die Ärmsten Anschluss an die Welt von heute bekommen.

Angehende Ordensschwestern helfen dabei. Die Liste der kleinen und großen Hilfen ist lang. Nur ein besonders beeindruckendes Beispiel sollte noch erwähnt werden. Was für Meckenheims Kinder der Sport als Freizeitaktivität bedeutet, das ist für Baminis Kinder das Üben der uralten rituellen Tänze Indiens. Bei Pater James finden sie einen Raum und freiwillige Helferinnen, um diese Tradition weiterzuführen: Und das bedeutet UNENDLICH VIEL in einem Armenviertel in Indien.

Anneli Litzka

Der Sternsinger-Brunnen in Indien

„Ich habe so einen Durst“. Diesen Satz werden irgendwann in diesem Sommer auch die Meckenheimer  Mädchen und Jungen oft sagen. Und sie werden dann ganz selbstverständlich zu Hause ein Glas Wasser, einen Eistee oder irgendein anderes kühlendes Getränk in die Hand bekommen. Die Sternsinger von St. Johannes wissen noch gar nicht, dass sie mit ihrer Sammlung im Januar dafür gesorgt haben, dass nun auch im fernen Indien bei Pater James vielen Kindern klares Trinkwasser zugänglich wird. Was das bedeutet, kann man erst verstehen, wenn man weiß, dass in diesem Teil des indischen Subkontinents im Mai Temperaturen zwischen 46 und 50 Grad gemessen werden, bevor der Monsunregen irgendwann im Sommer einsetzt.

Erste Hilfe mit Dr. Tom in der Kita

Die Handpuppe Dr. Tom hat Anfang Juni die Kinder der St. Jakobus-Kita in Ersdorf besucht. Mit Unterstützung von zwei ASB-Mitarbeitern zeigte er den Kindern, wie man Pflaster und Verbände richtig anlegt. Spielerisch tasteten die Kinder sich an die Erste Hilfe heran. Dr. Tom stand ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Besonders große Augen machten die Kinder beim Besuch des Rettungswagens, der vor der Kita parkte. Das Innere wurde genauestens begutachtet - und probeweise konnten einige Kids in der Liege transportiert werden.

Kita-Abschlussfahrt der Dino-Kinder

Die Dino-Kinder der Kita Sankt Petrus in Lüftelberg haben ihre Abschlussfahrt zum Erlebnishof Bölingen unternommen. Am Mittwoch, 10. Juni, ging es mit dem Bus vom Meckenheimer Bahnhof dorthin. In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder in der Kita sehr intensiv mit der Anatomie, dem Verhalten und der Vermehrung von Regenwürmern beschäftigt. Elke Inden-Krämer vom Erlebnishof führte durch die verschiedenen Forschungsstationen und ermöglichte direkte Einblicke in die Welt der Regenwürmer.

Zum Thema „Regenwurm und Co – die spannende Welt des Bodens“ führte sie die Gruppe in ihre Obstanlagen. Hier lernten die großen und kleinen Teilnehmer verschiedene Erdarten kennen, wie sie zusammengesetzt waren und für welche Zwecke sie am günstigsten sind. Als Sinnesspiel konnten die Kinder mit verbundenen Augen die unterschiedlichen Erdarten. Ein Experiment zeigte den interessierten Kids, dass festgefahrene Erde kein oder kaum Wasser aufnehmen kann; lockere Erde dagegen saugt das Wasser schnell auf.

Anschließend durften die Dinos mit Schaufeln „bewaffnet“ die Erde umgraben und nach Lebewesen suchen. Die ausgebuddelten Maden, Ohrenkneifer, Ameisen, Asseln, Spinnen und Schnecken wurden in Becherlupen gelegt und konnten so bestens untersucht werden. Zwei Regenwürmer wurden gewogen und gemessen und in ihren Bewegungen beobachtet. Dies brachte Frau Inden-Krämer auf die Idee, einen Regenwurm-Wettlauf mit den Kindern durchzuführen- ein Riesenspass.

Nach 3 Stunden und einer Imbiss-Pause verabschiedete sich die Gruppe von ihrer Führerin. Das anschließende Spielen auf dem Spielplatz rundete den Ausflug ab. Mit dem Bus ging es müde, aber auch zufrieden wieder nach Hause.

Familien-Programm beim Schützenfest

Zum diesjährigen Schützenfest der Sebastianusschützen Altendorf-Ersdor sind nicht nur die Bruderschaften des Bezirksverbandes Voreifel gekommen, sondern auch viele Anwohner des Doppelortes – unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling und die beiden Ortsvorsteher. Nach der Messfeier mit Präses, Pfarrer Reinhold  Malcharek, und dem Diözesanpräses der Schützen, Stefan Ehrlich, begannen die Schießwettkämpfe für Schützen und Bürger und das Rahmenprogramm mit Kinderschminken und „Water Walking Balls“. Für das leibliche Wohl sorgte ein großes Kuchenbuffet und auch Herzhaftes gab es reichlich.

Das evangelische und katholische Verständnis von Abendmahl und Eucharistie

Im Verständnis von Abendmahl und Eucharistie gibt es zwischen evangelischer und katholischer Kirche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Pfarrer Mathias Mölleken von der evangelischen Christuskirche und der leitende Pfarrer der katholischen Pfarreiengemeinschaft Meckenheim, Pfarrer Reinhold Malcherek, erläutern jeweils die theologische Sicht ihrer Konfession. Hier die in den "Perspektiven" angekündigte Langfassung der Beiträge:

 

Abendmahl

Eucharistie

210 Kinder auf Wallfahrt mit der Handpuppe "Maria"

210 Kinder aus sechs katholischen Kindertageseinrichtungen des Seelsorgebereichs Meckenheim sind mit Ihren Erzieherinnen unter der Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen nach Flerzheim gepilgert. Jedes Kind bekam am Dienstag, 19. Mai, eine Wallfahrerkette, auf die beim Start in der jeweiligen Kita symbolisch die erste Perle aufgefädelt wurde.

Mit dem Bus ging es nach Lüftelberg. Für viele Kinder war das schon bereits das erste große Highlight des Tages. Dort angekommen, trafen sich die Kinder aller sechs Einrichtungen an der römischen Wasserleitung. Mit musikalischer Unterstützung durch Reinhild Jóvári wurde dort ein Marienlied angestimmt. Die Handpuppe „Maria“ besuchte die Kinder und begleitete sie bei allen weiteren Pilgerstationen, wo die Wallfahrtskette jedes Kindes um weitere Perlen und zum Abschluss um ein Kreuz ergänzt wurde.

Im Flerzheimer Kloster wurde zur Stärkung gemeinsam gepicknickt, bevor alle Kinder und angereiste Eltern und Großeltern an der Mariengrotte vorbeipilgerten. Beim abschließenden Wortgottesdienst erhielt jedes Kind seine fertige Wallfahrtskette. Die Pilgertour war für alle Kinder ein großes Erlebnis und wird sicher nicht der letzte seiner Art bleiben.

Hilfe für Flüchtlingsfrauen: Neue Maschinen für Nähstube

Praktische Ökumene zugunsten von Flüchtlingsfrauen: Die Merler Caritas hat der Nähstube in der evangelischen Friedenskirche vier neue Nähmaschinen zur Verfügung gestellt. In der vor einem Jahr von Sabine Bauer im Rahmen der Mutter-Kind-Gruppe eingerichteten Nähstube lernen Flüchtlingsfrauen aus zehn Nationen den Umgang mit den Maschinen. Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ fertigen sie Taschen, Beutel, Decken und andere Sachen – und präsentieren sie stolz.

Chor "The Loved Flock" bei Familienmesse

"Auf den Spuren der Apostel in die Eine Welt" – so lautete das Motto der Familienmesse am Sonntag, 18. Juni 2017, in Sankt Michael. Im Zentrum stand der Sendungsauftrag Jesu an seine Apostel, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden. Zu diesem Internationalen Gottesdienst konnte die Gemeinde den philippinischen Chor "The Loved Flock" aus Bonn begrüßen, der die Gottesdienstbesucher verzauberte. Nach dem Gottesdienst lud der Familienmesskreis zu einem Buffet mit Leckereien aus verschiedenen Weltgegenden ein. Die zahlreichen Besucher ließen sich die Köstlichkeitern schmecken.

Martin-Kirche statt Blätterdom

Der Regen hat einen Strich durch die Rechnung gemacht: Statt im Blätter-Dom an der Tomburg feierte die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ihren Gottesdienst am Pfingstmontag in der Pfarrkirche Sankt Martin in Wormersdorf. Dort bekamen die Besucher einen Eindruck von der neu renovierten Orgel. In dem Gottesdienst spielten die Musikfreunde Fidelia Wormersdorf; und es sang der Chor "Cantica Nova". Der Pfarrausschuss Ersdorf/Wormersodrf bereitete die anschließende Begegnung im Pfarrzentrum mit Kartoffelsalat, Würstchen, Kaffee und Kuchen vor.

Großer Dank für die Sternsinger-Brunnen

Indischer Bischof Ephrem Nariculam zu Besuch in Meckenheim

Große Ehre am Sonntag, 12. Juni,  für die Sternsinger von Sankt Johannes der Täufer in Meckenheim: Bischof Ephrem Nariculam aus der Diözese Chanda im fernen Zentral-Indien feierte mit den Mädchen und Jungen die  Heilige Messe, um sich darin für die äußerst ertragreichen Sammlungen der letzten Jahre und vor allem auch für das Ergebnis der Sternsinger-Aktion vom letzten Januar zu bedanken. Und da er sieben Jahre im frostigen Kanada gelebt und gelehrt hat, kann er gut ermessen, was es für Kinder und deren Begleiter bedeutet, alljährlich drei Tage im winterkalten Januar unterwegs zu sein. „Ihr seid das Salz, das in der Erde wirkt, ihr seid als Missionare Engel für ärmere Kinder in Indien“, betonte er sichtlich gerührt. Mit am Altar stand auch der Sekretär des Bischofs, Pater Jimmy Kuruvilla, der für Caritas-Aufgaben in Chanda verantwortlich ist.

Abschied von Harry Neyer

Eine große Trauergemeinde hat am Samstag, 10. Juni, in einem Gottesdienst in der Kirche Sankt Johannes Abschied genommen von Harry Neyer. Der frühere Vorsitzende des Pfarrgemeinderates,  Mitbegründer der Kumasi-Partnerschaft und Vater des Fairen Handels war am Samstag vor Pfingsten (3. Juni) im Alter von 86 Jahren gestorben.

Die Auferstehungsmesse feierten der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Jesuitenpater Hans Langendörfer, und Meckenheims Pfarrer Reinhold Malcherek mit Familienangehörigen, Pfarreimitgliedern, Vertretern der Pfadfinder und beruflichen Wegbegleitern Neyers. Der Kinduku-Chor aus Odenthal gestaltete die Feier musikalisch mit. Der Verstorbene war neben dem Altar aufgebahrt. Ein Foto zeigte ihn mit einer Gitarre. Die Beisetzung der Urne sollte zu einem späteren Zeitpunkt in der Urnengrablege der Namen Jesu Kirche in Bonn erfolgen.

JAKK-Jugendmesse mit vollem Programm

Eine Jugendmesse mit vollem Programm: Für den Gottesdienst am Samstag, dem 9. Mai, hat der Jugendarbeitskreis JAKK einige Beiträge vorbereitet. Der Jugendchor sang und eine Jugendliche wurde neu in die Gemeinschaft der Messdiener aufgenommen. Die Messe mit dem Titel „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ fand diesmal in der Kirche St. Johannes der Täufer statt. Im Anschluss kamen die Messbesucher auf dem Kirchplatz noch zu einem von JAKK vorbereiteten Grillen zusammen, bei dem es zu netten Gesprächen und gemeinsamen Spielen von Jung und Alt kam.

Die JAKK-Mitglieder führten in der Messe Beispiele von Personen an. Diese berichteten, wie in Medien oder in der Familie oder zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten der Wert eines Menschen missachtet wird. Die Jugendlichen hatten das Thema „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ passend zur ersten Lesung des Tages ausgesucht. Darin wirft sich Kornelius ehrfürchtig vor Petrus nieder. Der aber richtet Petrus auf und sagt: „Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.“ Darauf ging Pfarrer Franz-Josef Steffel in seiner Predigt ein. Er stellte heraus, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, und dass man das „nur“ im Titel der Jugendmesse eigentlich einklammern könnte.

Am Ende der Predigt wurde Felicia Stahlhut in die Gemeinschaft der Messdiener eingeführt und mit Beifall der Gemeinde aufgenommen. Felicia ist 15. Sie wird künftig mit ihren Freundinnen, die bereits seit ihrer Kommunion am Altar dienen, die Gruppe der neuen Messdiener übernehmen. Diese werden sich nun, nachdem sie kürzlich zur Kommunion gegangen sind, auf ihre Einführung zum Jahresende 2015 vorbereiten.

Hannah Grüne

Große Nähaktion in der Jakobus-Kita

Große Kreativaktion in der Jakobus-Kita Ersdorf: In der letzten Maiwoche trafen sich viele Kindergartenmütter, um 44 Kuscheldecken für die Kinder zu nähen. Schneiden, Legen, Nähen, Knoten – jede helfende Hand wurde gebraucht. Das Material für die neuen und bunten Decken hatte der Förderverein der Kita angeschafft. Der Elternbeirat kümmerte sich um alles Weitere. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und lädt die Kita-Kinder nun regelmäßig zum Schmusen und Kuscheln ein.

Fronleichnam in St. Johannes

Impressionen von der Fronleichnamsfeier in St. Johannes finden Sie in der Bildergalerie.

Seite 1 von 3

Suche

Veranstaltungen

16. Dez 2017 18:30 – 19:30
Pfarrkirche St. Petrus

17. Dez 2017 11:00 – 12:00
Pfarrkirche St. Michael

17. Dez 2017 18:00 – 19:30
Pfarrkirche St. Martin

09. Jan 2018 15:00 – 17:00
Ökumenischen Hospizgruppe

19. Jan 2018 09:15 – 11:15
Pfarrheim St. Jakobus

Gottesdienste

16. Dez 2017 18:00 – 19:00
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

17. Dez 2017 09:30 – 10:30
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

17. Dez 2017 09:30 – 10:30
Pfarrkirche St. Petrus

17. Dez 2017 11:00 – 12:00
Pfarrkirche St. Martin

17. Dez 2017 11:00 – 12:00
Pfarrkirche St. Michael